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Mittwoch, 27. Februar 2008
Cru Bourgeois revived
Von wein-sigihiss, 10:34

Cru Bourgeois revived
February 26, 2008 - Jane Anson in Bordeaux

The Cru Bourgeois classification is alive and well and will be reintroduced in 2009, it was agreed at a meeting last week.

The Cru Bourgeois Alliance has moved forward with its plans to reintroduce the classification following a group meeting held with producers at the end of last week.

The meeting, held at Haut-Medoc chateau Clement Pichon, established the format for a new Alliance, enabling members to label their estates as Cru Bourgeois.

Following an opt-in vote, 275 chateaux voted to be in the new Alliance - 180 of them were part of the now defunct 2003 ranking. There were also 95 new entrants. The overall membership is likely to increase as Alliance membership is open to all properties in the Medoc, when and if they decide to join.

Thierry Gardinier remains president of the Alliance, but several key things have changed.

Properties classified as Cru Bourgeois will have to adhere to production rules and independent quality testing in order to remain in the classification. Although the production rules are yet to be finalised, proposals will govern, among other things, barrel and vat capacity, and a guarantee of 18 months ageing in barrel.

One anonymous property owner in St-Estephe said that for a 25ha (hectare) property, the proposals would mean investment in stainless steel vats able to contain an extra 1,000hl (hectolitres) of wine before adherence is due to be checked in September 2008. The new vats would cost around €150,000 (£113,000, US$222,000). If properties choose to increase barrel capacity, the cost will be far higher.

However, according to insiders there was a sense of reconciliation at the meeting with Denis Hecquet, who in 2003 was driving force behind the disgruntled producers dropped from the appellation, sitting alongside Gardinier throughout proceedings.

'The two Medoc families that were once split are now back together,' said Gardinier.
There will be no Cru Bourgeois Superieur or Cru Bourgeois Exceptionnel at this stage. Gardinier said the idea is to create a consensus and 'build from there'.

The audits will be held by an external agency in September 2008. and by January 2009 wine samples will be submitted for the right to put Cru Bourgeois on the label.
Properties will not know if they can call themselves Cru Bourgeois until just before bottling the 2007 vintage in 2009.

'We hope to have validation from the French authorities by July of this year. But this is a huge step forward,' Frederique de Lamothe, director of the Alliance, told quelle: www.decanter.com.

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Samstag, 23. Februar 2008
Waldstandort - Eichenholz -Weinbereitung Barriquefässern
Von wein-sigihiss, 15:26

Zum Einfluss des Waldstandorts auf die Eigenschaften von Eichenholz im Hinblick auf die Weinbereitung in Barriquefässern

Cordula Fehlow

In Europa wird seit altersher das Kernholz der Stieleiche (Quercus robur L.) und der Traubeneiche (Quercus petraea Liebl.) zu Fassdauben verarbeitet. Die beiden Eichenarten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Standortansprüche voneinander; holzanatomisch sind sie kaum zu unterscheiden.

Das Kernholz beider Eichen ist reich an niedermolekularen organischen Inhaltsstoffen (Extraktstoffe), wobei die hydrolysierbaren Polyphenole (insbesondere die Ellagtannine) die mengenmäßig wichtigste Extraktstoff-Fraktion darstellen.

Vor seiner ersten Befüllung mit Wein wird ein herkömmliches Lagerfass durch geeignete Behandlungsmaßnahmen „weingrün“ gemacht (neutralisiert), damit Geschmack und Aroma des eingelagerten Weines durch aus dem Fassholz extrahierte Substanzen nicht beeinträchtigt werden. Im Gegensatz dazu macht man sich beim Fasstyp „Barrique“ die Beeinflussung des Füllgutes durch Holzextraktstoffe für die sensorische Bereicherung des eingelagerten Weines zunutze.

Bevor das Daubholz zu Fässern verarbeitet werden kann, muss sein Feuchtegehalt herabgesetzt werden. Die Lufttrocknung des Fassholzes bewirkt neben der Reduzierung des Feuchtegehaltes auch Veränderungen in den Gehalten der einzelnen Extraktstoffe. Neben der durchweg geringen Größe von Barriquefässern besteht der wichtigste Unterschied zum herkömmlichen Lagerfass in der inseitigen „Toastung“ des Fassrumpfes und seit einiger Zeit auch der Fassböden über offenem Holzfeuer.

Unter dem Einfluss der hohen Temperatur während der Toastung werden die bitter und adstringierend schmeckenden Ellagtannine abgereichert und hydrolytisch verändert. Durch partielle thermische Zerstörung der Holzsubstanz werden darüber hinaus große Mengen an niedermolekularen Verbindungen gebildet, die im ungetoasteten Holz nur in Spuren vorliegen:
- Aus den Hemicellulosen entstehen u.a. als Karamelisierungsprodukte der Kohlehydrate Furanderivate.
- Aus dem Lignin werden hauptsächlich aromatische Aldehyde und flüchtige Phenole (einfache Phenole) freigesetzt.
- In einem bestimmten Temperaturbereich erhöht sich der Gehalt an sogenannten Eichenlactonen (cis- und trans- -methyl--Octalacton).
Die in den von der Toastung beeinflussten oberen Millimetern der Fass-Innenfläche enthaltenen Verbindungen werden von eingelagerten Wein extrahiert.

Bei der Weinbereitung in Barriquefässern ist nicht nur die Extraktion von Holzinhaltsstoffen, sondern auch der über die Fasswandungen erfolgende Eintrag von Luftsauerstoff in das Füllgut von großer Bedeutung. Die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Weininhaltstoffen, Holzinhaltstoffen und Luftsauerstoff zum einen, sowie die Stoffwechselaktivität der für die Weinentstehung entscheidenden Mikroorganismen zum anderen führen zu der besonderen sensorischen Charakteristik der aus Barriquefässern hervorgehenden Rot- und Weißweine.

 
Ziele der Arbeit
Ziel der Arbeit war die Klärung der Frage, ob und inwieweit Zusammenhänge zwischen der geographischen Herkunft (Standort) von Eichen zum einen und bestimmten Eigenschaften ihres Holzes zum anderen bestehen, die im Hinblick auf die Weinbereitung in Barriquefässern relevant sind. Ferner wurde der Frage nachgegangen, ob und inwieweit zwischen den ermittelten chemischen Analyseergebnissen und den Ergebnissen von Verkostungen der mit den untersuchten Eichenhölzern in Kontakt gebrachten Weine Beziehungen hergeleitet werden können.

Versuchsdurchführung
Aus zahlreichen Untersuchungen geht hervor, dass aus dem Holz der Stieleiche höhere Mengen an Polyphenolen und nur geringe Mengen an Eichenlactonen extrahiert werden, während das Traubeneicheholz vergleichsweise weniger Polyphenole und meist höhere Lactongehalte aufweist. Um die Eichenspezies als Einflussfaktor auf die Extraktstoffzusammensetzung auszuklammern, wurden daher ausschließlich Fasshölzer der Traubeneiche untersucht.

Fassholz 1 stammte von einem Standort im südlichen Taunus („Wi“), Fassholz 2 von einem Standort auf der westlichen Fränkischen Platte („Sp“) und Fassholz 3 von einem Standort im mittleren Pfälzerwald („Pf“). Die zu einheitlich dimensionierten Probebrettchen zerlegten Fasshölzer wurden luftgetrocknet; ein Teil der lufttrockenen Brettchen wurde einer Ofentoastung unter standardisierten Bedingungen unterzogen.

In einer modellhaften Versuchsanstellung wurden Kollektive frischer, ungetoasteter und getoasteter Brettchen im Weißwein mazeriert. Parallel dazu erfolgte die Bereitung eines Weißweines in drei Barriquefässern, die aus Traubeneichenhölzern gleicher Standortstypen gefertigt waren.

Die Messung einiger anatomisch-physikalischer Parameter sowie die Bestimmung der Extraktstoffgehalte erfolgte an Probebrettchen der drei Hölzer bzw. an daraus gewonnenen Teilproben. Die aus der modellhaften Versuchsanstellung hervorgegangenen Weine wurden weinanalytisch untersucht, ebenso die fassgelagerten Weine und die jeweilige 0-Variante (Wein ohne Holzkontakt). Darüber hinaus wurden in den fassgelagerten Varianten dieselben Holzextraktstoffe bestimmt wie bei der Holzanalyse.
Die Wein-Varianten wurden in einer Reihe von Verkostungen sensorisch ausgewertet.

Ergebnisse
An den verwendeten Eichenhölzern wurden einige physikalisch-technologische Eigenschaften sowie eine Reihe chemischer Parameter ermittelt.

(1)  Anatomisch-physikalische Parameter

Mittlere Jahrringbreite
Nach der Klassifizierung der Eichen-Fasshölzer gemäß ihrem Jahrringbau fallen Wi und Pf in die Kategorie „feinjährig“ (schmalringig), während Sp der Kategorie „halb-feinjährig“ zuzuordnen ist.

Bei den Wi-Eichen ist die Bildung gleichmäßig-schmaler Jahrringe möglicherweise auf den hohen Konkurrenzdruck zurückzuführen, den die (gleichaltrige) Rotbuche an diesem wüchsigen Standort auf die Traubeneiche ausübt. Im Falle der Pf-Eichen lassen die Standortsfaktoren (Trockenheit, geringe Basenversorgung bzw. Bodenversauerung) schmalringiges Holz entstehen. Einzelne Querschnitte mit mittleren Ringbreiten unter 1mm stammen aus den peripheren Kernholzzonen der gegenüber Wi und Sp um mehr als 100 Jahre älteren Pf-Eichen. Der vergleichsweise gröbere Jahrringbau der Sp-Eichen ist vermutlich auf die waldbauliche Behandlung in der Vergangenheit (Mittelwaldwirtschaft) in Verbindung mit den günstigen Wuchsbedingungen dieses Standortes zurückzuführen.

Rohdichte und ihre Veränderung während der Toastung
Im Falle von Wi induziert die hohe Sommerwärme des südlichen Taunus die Bildung besonders faserreichen Spätholzes und damit die gegenüber Sp und Pf hohe Rohdichte (geringe Porosität) dieses Holzes. Demgegenüber sind die Anteile an weitlumigen Zellarten in den aus kühleren Wuchsbezirken stammenden Hölzern Sp und Pf höher, entsprechend einer gegenüber Wi geringeren Rohdichte bzw. größeren Porosität. Proben aus den peripheren Holzzonen der Pf-Alteichen weisen die niedrigsten Einzel-Rohdichten auf.

Der Toastungsprozess führt zu einer Abnahme der Rohdichte (Zunahme der Porosität) aufgrund des Verlustes an gebundenem Wasser und Holzsubstanz.
Der toastungsbedingte Substanzverlust ist beim porenarmen Holz Wi gegenüber Sp und Pf am geringsten.

Oberflächenrauheit
Bei den Holzoberflächen, die nicht exakt in der Radialebene liegen („Halbspiegel“) führt die Toastung zu einer erhöhten Rauheit, während sie bei den exakt in der Radialebene liegenden Oberflächen („Vollspiegel“) eine Verminderung der Rauheit bewirkt.

Die toastungsbedingte Veränderung der Oberflächenrauheit (Zunahme oder Abnahme) ist beim dichten, porenarmen Holz Wi vergleichsweise schwach ausgeprägt.

Mit zunehmender Rauheit der Proben-Oberflächen steigt deren Benetzbarkeit. Bei den getoasteten Halbspiegel-Oberflächen poröser Fasshölzer (Sp und Pf) ist daher eine intensivere Einwirkung der benetzenden Flüssigkeit zu erwarten.

(2)  chemische Holzanalyse

Pentosane
Aus dem Holz Wi wurden sowohl vor als auch nach Ofentoastung vergleichsweise geringe Mengen dieser Hemicellulosen extrahiert. Die aus Sp und Pf extrahierten Mengen an Pentosanen sind weitaus höher.
Die Toastung vermindert den Pentosangehalt durch partielle thermische Degradation der Hemicellulosen.

Furane und Furanderivate
In den wässrigen Ethanol-Extrakten der ungetoasteten Eichenhölzer wurden nur geringe Mengen an Furfural gefunden, während das 5-Methylfurfural analytisch nicht nachweisbar war. Die Toastung führt zur Freisetzung von 5-Methylfurfural und zur Bildung erheblicher Mengen an Furfural durch partielle Thermodegradation der Kohlenhydrate.

Unter den getoasteten Hölzern wurde die vergleichsweise geringste Menge an Furanen und Furanderivaten aus Wi extrahiert, während die Gehalte in den beiden anderen Hölzern um ein Vielfaches darüber lagen, mit dem Höchstgehalt bei Sp.
Die stark differierenden Mengen während der Toastung freigesetzter und vom Lösungsmittel extrahierter Furanderivate werden auf die unterschiedliche Porosität/Porenstruktur der Eichenhölzer und deren unterschiedliche wärmeisolierende Eigenschaften zurückgeführt.

Eichenlactone
Die in den wässrigen Ethanol-Extrakten der ungetoasteten und getoasteten Eichenhölzer gefundenen Gehalte an trans-Eichenlacton, cis-Eichenlacton und Gesamt-Eichenlacton (trans + cis) differieren zum Teil erheblich.
In den ungetoasteten Hölzern Wi und Sp liegen die Gesamt-Eichenlacton-Gehalte in gleicher Größenordnung, während in Pf aufgrund des hohen Gehaltes an cis-Isomer die rund 2 ½-fache Menge gefunden wurde. Es wird vermutet, dass die höheren Lactongehalte im ungetoasteten Holz Pf in Zusammenhang mit dem weitaus höheren Baumalter der Pf-Eichen stehen.

Dementsprechend sind Traubeneichenhölzer von „mageren“ Standorten reicher an Eichenlactonen als solche von „wüchsigen“ Standorten, da gleiche Stammdurchmesser aufgrund des langsameren Baumwachstums in vergleichsweise höherem Alter erreicht werden. Darüber hinaus ist das Isomeren-Verhältnis in schmalringig erwachsenen Traubeneichenhölzern zugunsten der cis-Form verschoben.

Ligninderivate
Durch partielle thermische Spaltung des Lignins kommt es während der Toastung zu einer starken Erhöhung der Gehalte an flüchtigen Phenolen und Vanillin.

Flüchtige organische Säuren
In den ungetoasteten Eichenhölzern stehen den geringen Gehalten an Ameisensäure um ein Vielfaches höhere Essigsäuregehalte gegenüber.
Die Toastung führt zu einem beträchtlichen Zuwachs an Ameisensäure und zu einem vergleichsweise geringeren Zuwachs an Essigsäure, wobei die absoluten Gehalte an Ameisensäure auch in den getoasteten Hölzern weit unter den Essigsäuregehalten liegen.

Vermutlich bedingt durch eine der Verarbeitung zu Probebrettchen vorausgehende kurzfristige Lagerung des Pf-Holzes im Freien sind die Gehalte an flüchtigen Säuren aufgrund des Verlustes eines Teils der stark flüchtigen Essigsäure im ungetoasteten Holz Pf vergleichbar gering wie bei Wi. Sp weist den Höchstgehalt an Essigsäure auf.

Es wird angenommen, dass in Abhängigkeit der Porenstruktur des jeweiligen Eichenholzes unterschiedliche Anteile der während der Toastung freigesetzten Essigsäure mit dem Wasserdampf aus dem Holz entweichen und sich somit der Analyse entziehen.

Aus den Analyseergebnissen abgeleitete Relativwerte
Lässt man die hohen Gehalte an Furanderivaten ausser Betracht, so machen die Relationen der Gehalte der übrigen Extraktstoffe bzw. Extraktstoff-Fraktionen zueinander deutlich, dass das cis-Eichenlacton und das Vanillin die dominierenden Komponenten in den Extrakten der ungetoasteten und getoasteten Hölzer Wi und Pf darstellen, während bei Sp die flüchtigen Phenole und das Vanillin (Ligninderivate) überwiegen.

Es wird vorgeschlagen, die Relation Vanillin/Flüchtige Phenole – in Ergänzung zu anderen Kriterien – als Kennziffer für das Ausmaß der Thermodegradation und damit den Toastgrad heranzuziehen.

(3)  Weinanalyse

Durch den Kontakt der Weine mit den Eichenhölzern kommt es zu einer Erhöhung der Gesamtphenolgehalte gegenüber der jeweiligen 0-Variante (Wein ohne Holzkontakt) aufgrund der Extraktion von Polyphenolen aus dem Holz. Entsprechend ihrer Porenstruktur wurden aus den frischen Hölzern Sp und Pf höhere Mengen an Polyphenolen im Vergleich zu Wi freigesetzt. Die Gesamtphenolzunahme der Frischholz-Varianten entspricht dem „Extraktionsmuster“ der gleichfalls nicht flüchtigen Pentosane.
Bei Sp waren Freilufttrocknung und Ofentoastung jeweils mit einer deutlichen Abnahme des Gesamtphenolgehaltes verbunden. Bei Pf führte lediglich die Freilufttrocknung zu einer deutlichen Verminderung des Gesamtphenolgehaltes. Im porenarmen Holz Wi führten weder die Freilufttrocknung noch die Ofentoastung zu einer durch die Folin-Ciocalteu-Methode erfassten Abnahme der Gesamtphenolgehalte. Selbst unter den Bedingungen der Weinbereitung in den Barriquefässern blieb die verminderte Freisetzung von Polyphenolen aus dem Holz Wi erkennbar.

Aufgrund der Unterschiede bezüglich Lufttrocknung und Toastung der Probebrettchen gegenüber der Verarbeitung des Fassholzes durch den Küfer sowie den von der Fassweinbereitung abweichenden Extraktionsbedingungen in den Ethanol-Extrakten wurden in den fassgelagerten Weinen weitaus geringere absolute Mengen an Holzkomponenten gefunden als bei der chemischen Holzanalyse.

Die einzige deutliche Parallele zu den Ergebnissen der Holzanalyse ist der gegenüber Wi und Sp erhöhte Gehalt an cis-Eichenlacton in der holzfassgelagerten Pf-Variante.

Das zugunsten der cis-Form verschobene Isomerenverhältnis in der fassgelagerten Sp-Variante sowie deren höherer Gehalt an cis-Isomer gegenüber Wi stehen im Kontrast zu den Ergebnissen der Holzanalyse, wonach bei Sp ein Überwiegen des trans-Isomers und gegenüber Wi eine weitaus geringere Menge an cis-Isomer gefunden wurde.

Als Ursache wird der höhere Feuchtegehalt der zur Toastung anstehenden Fassrümpfe nach dem Wölben der Dauben im Wasserdampf gegenüber den lufttrockenen Probebrettchen angenommen, der möglicherweise zu einer weniger intensiven Thermodegradation führt.
Ferner wird aus der Relation Vanillin/ Flüchtige Phenole in den fassgelagerten Varianten Wi und Pf geschlossen, dass bei Fasshölzern hoher Dichte der Toastgrad (Ausmaß der Thermodegradation) durch Variation der Toastungsbedingungen vergleichsweise wenig verändert wird.

(4)  Sensorik

Die Gesamtheit der Verkostungsergebnisse lässt sich wie folgt zusammenfassen:

- Abweichende Gehalte an Polyphenolen aus dem Eichenholz wurden sensorisch nicht erkannt.
- Zwischen den Fasshölzern wurden keine statistisch gesicherten Unterschiede hinsichtlich der Ausprägung einer Reihe sensorischer Attribute gefunden.
- Die Rangordnungsprüfungen ergaben durchweg eine teils tendenzielle, teils signifikante Bevorzugung von Pf gegenüber den Wi- und Sp-Varianten.
- Pf wies die höchste sensorische Wiedererkennbarkeit auf.
- Das Belüften der aus der Holzfasslagerung hervorgegangenen Varianten nach anderthalbjährigem Flaschenlager ließ die Holzaromen stärker hervortreten, so dass im Dreieckstest Pf signifikant von Wi und Sp unterschieden werden konnte, während kein Unterschied zwischen Wi und Sp gefunden wurde.
- Die Unterscheidbarkeit von Pf gegenüber Wi und Sp sowie negative oder positive persönliche Präferenzen der Prüfer stehen in engem Zusammenhang mit den Gehalten an cis-Eichenlacton.
- Die höheren Gehalte an cis-Eichenlacton in den Pf-Varianten bewirken eine tendenziell stärkere Ausprägung der Attribute „Vanille“ und „Haselnuss“.
- Die höhere „Komplexität“ (sensorische Vielfalt), welche die Verkostungsteilnehmer der holzfassgelagerten Pf-Variante zuschrieben, wird in Verbindung mit dem höheren Gehalt an cis-Eichenlacton gebracht, möglicherweise im Zusammenwirken mit erhöhten Vanillingehalten.

Copyright 1996-2008  - quelle: Forschungsanstalt Geisenheim

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Donnerstag, 21. Februar 2008
Case involving Rodenstock bottles settled out of court
Von wein-sigihiss, 10:09

Howard G Goldberg in New York

A lawsuit involving bottles that came from Hardy Rodenstock, the collector at the centre of the Jefferson bottles case, has been settled out of court.

Massachusetts collector Russell H Frye brought the fraud lawsuit in 2006 against Petaluma, California merchant The Wine Library.

He decided to settle out of court because of the potentially high cost involved in going to trial. He declined to discuss the terms of the settlement.

Frye alleged that many bottles he bought from The Wine Library were counterfeit or questionable. The merchant had informed him that some of the bottles 'were ultimately obtained from Hardy Rodenstock.'

Rodenstock is the German dealer who, as the source of the so-called Thomas Jefferson bottles, is being sued for fraud in New York City by Florida collector William I Koch.

Frye told decanter.com that he bought wine from The Wine Library over the course of several years, starting in the late 1990s.

He said that when he decided to sell off part of his collection, Sotheby's refused to auction many of the bottles he had purchased from The Wine Library.

The cache of allegedly fraudulent wines included an 1811 Lafite, a magnum of 1870 Lafite, three bottles of 1847 d'Yquem and two magnums of 1921 Pétrus.

Frye hired an outside expert with over 20 years of experience evaluating European cellars to examine the bottles.

'His opinion was that the majority of the bottles at issue were counterfeit,' he said.

Frye said, 'I approached The Wine Library after receiving the bad news. Based on [their] response I felt that I had no choice but to sue. The Wine Library denied any liability and offered a contrary opinion on the authenticity of the bottles from one of their best customers.'

He added, 'Although I would have preferred to take the case to trial I reached the point in the litigation where I believed that spending additional money on legal fees would not significantly improve the outcome, so I chose to settle the lawsuit.'

The sale in question was in May 2006, when Aulden Cellars/Sotheby's in New York City sold what it billed as 'The Magnificent Cellar of Russell H Frye' for US$7,832,755.

'This was the second highest wine total ever for Sotheby's, and still is,' Sotheby's said today.

Frye said he lost several million dollars when Sotheby's declined to offer the dubious bottles.

Frye recently established wineauthentication.com, which bills itself as 'The first website dedicated to helping the wine industry fight the war on counterfeiting.'

quelle: www.decanter.com

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Mittwoch, 20. Februar 2008
Two communes face expulsion from Champagne region
Von wein-sigihiss, 15:45

Two communes in Champagne look set to be removed from the Champagne appellation next month, decanter.com has learned.

According to the regional wine trade body (CIVC), Germaine and Orbais l'Abbaye are being considered for removal by the French national appellations institution (INAO).

The move is in sharp contrast to earlier reports regarding plans to add 40 new communes to cater for growing international demand. The possible addition of the new communes is part of a wider review in the two villages are being punished for failure to comply with regulations.

Although an official announcement is yet to be made, Daniel Lorson, communications director of the CIVC told decanter.com that regulators will hear that the two communes do not comply with all of the appellation's 33 quality criteria.

If the Paris-based INAO supports the proposal, the communes could face banishment from the Champagne appellation. This would set land prices in the a areas plummeting, and potentially leave some winemakers in short supply.

A hectare of grape-growing land within the appellation costs at least two hundred times more than neighbouring farmland.

Vranken-Pommery Monopole sources part of its grapes from Orbais l'Abbaye, while Moet Chandon has extensive plantings in Germaine.

However, any changes would take several years to take effect and the proposal, if approved by the INAO, will be followed by a year-long public consultation.

If the two communes are removed from the appellation, both would likely grow vines until 2020, Lorson said.

The INAO began a review of the Champagne classification two years ago at the request of the region winemakers' union (SGV).
quelle: www.decanter.com

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merum degu box chianti
Von wein-sigihiss, 10:25

kurzkommentar & degu notizen:

 

Angehängte Dateien:
merum.doc merum.doc (34 kb)

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Samstag, 16. Februar 2008
2005 pinot gris halde - donatsch
Von wein-sigihiss, 16:28

dekantiert, direkt danach erste verkostungs-notiz

anfangs sehr dezenete nase, holzlastig, hauch limone & wachsig, tiefe & komplexität fehlt zumindest anfangs. am gaumen auch vom holz dominiert, wirkt stumpf durch das holztannin, verschlossen & zu, dito aromatik wie die nase, mittig am gaumen etwas hohl & alkoholisch, frische säure, mittlerer körper, mittlerer abgang - ?? mehr luft ??

2 std.: das holz wird etwas dezenter - belegt aber immer noch den wein, es scheint so als ob der wein das holz nicht verkraftet hat - sprich nicht den nötigen extrakt hat um es auszubalancieren.

2. tag: bestätigung obwohl nun der wein etwas geschmeidiger & länger wirkt, aber es fehlt schlichtweg die basis für den holzeinsatz, trotzdem ist der wein zu kräftigen speisen sicher gut zu trinken. eine dekantierzeit von 2-3 std. ist nötig.

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Donnerstag, 14. Februar 2008
1996 pepper tree merlot reserve
Von wein-sigihiss, 20:27

australien - coonawarra

sehr offene & dicht kompakte nase, sehr balsamisch, satter liebstöckel, alter balsamico, fleischwürze, rauchschinken, mit luft kommt ätherisches dazu, menthol, aber auch lakritze & ein hauch bleistift, alles sehr voll & fast wuchtig, sehr tief. am gaumen anfangs satt machend - mit luft wird das besser, samtener dickflüssiger gaumenfluss, sehr gut eingebundener alkohol, weniger balsamisch, mehr kirsch & pflaumenkompott, runde eher dezente säure, sehr reife abgeschmolzene tannine, lakritze, wieder ganz schwarze früchte, hauch mineralisch, weich & den gaumen auskleidend, ich bin keiner coonawarra spezialist aber dieses fast dickflüssige finde ich doch bei einigen weinen dieser gegend, barocke struktur, fetter wein - der evtl. mit weiteren jahren dieses fett verliert? glaube ja, extrem massiver dichter abgang, ein monsterwein - nicht vom alkohol sondern vom extrakt her gesehen, ich anerkenne die qualität ist aber nicht mein wein!!

2 std.: absolut keine veränderung - bin gespannt auf morgen.

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Montag, 04. Februar 2008
Kellerei Terlan & Andrianer Kellerei - Zusammenarbeit
Von wein-sigihiss, 10:44

hier die vollständige pressemitteilung.

 

Angehängte Dateien:
kellereiterlanundandrian_international.doc kellereiterlanundandrian_international.doc (30 kb)

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