Sonntag, 20. April 2008
1994 chambertin & clos de vougeot - d. mortet
beide flaschen aus gleicher quelle & direkt nach dem kauf optimal gelagert, die farbe war nicht zu unterscheiden - absolut deckungsgleich. vougeot sehr dezente nase, süsslich, mineralisch - nasse kieselsteine, alkoholisch, hauch rote kirsche & marzipan. am gaumen leichte struktur, wieder diese nasse mineralische note, saftig, klare rote kirsche & etwas rote johannisbeere, körniges tannin im hintergrund, feste klare säure, wirkt nicht sehr tief & auch leicht dünn am mittleren gaumen, eher flach ausklingender abgang. 2 std.: gewinnt deutlich im glas, wird sowohl in der nase als auch am gaumen konzentrierter & dichter...offener, mittlerer gaumen ist jetzt mit mehr nachdruck & der abgang gwinnt an tiefe & komplexität. 2. tag: keine grosse veränderung, sehr gute trinkbarkeit aber weitere lagerung tut ihm gut. chambertin dezent, erdig, waldboden, champignon, hauch reife brombeere. am gaumen mit dezentem aber rauhem tannin, etwas reifere säure, allg. wuchtiger am gauem...mehr tiefe, walnussherb, hauch wacholder, moschus etwas, weniger mineralisch, mehr dichte, langer kompakter abgang. 2 std.: verschliesst sich von minute zu minute, trockeneres tannin, deutlichere säure, die nase ist kompeltt weg, ...ich kann mir einen schleichenden kork vorstellen, der wein wirkt im mund auch stumpfer & phenolischer, jedoch ist kein tca wahrnehmbar - mal abwarten. 2. tag: hat sich gewandelt - sprich viel offener aber immer noch nicht alles zeigend, braucht noch einige jahre in der flasche, jetzt reifer wirkende tannine & offnere struktur, frucht hat zugelegt, im abgang einen hauch metallisch, obs ein wirklich grosser wein wird - schwer zu sagen - tendenz nein.
Mittwoch, 16. April 2008
Climens owner new head of Sauternes and Barsac group
Maggie Rosen quelle: www.decanter.com
Freitag, 11. April 2008
1937 tawny port - lenteiro
abgefüllt 1979 von feuerheerd in oporto, flasche top. 1. notiz nachdem die flasche 24 std. offen war: sehr offene wuchtige nase, helles karamell, geröstete nüsse, magenbrot, sahnebonbons, datteln, frische feige, würzig, heller pfeffer, muskat, hauch vollreife banane & cox apfel, sehr vielschichtig & komplex, leicht alkoholisch, mandeln. am gaumen kraftvoll, wuchtig, hat feuer, zu der aromatik der nase kommt noch pistazie & salzig, mittlere süsse, ab mittlerem gaumen: verliert sich die süsse & geht ins mineralisch-salzige über, wird trockener, etwas alkoholischer (nie brandig), behält gewisse eleganz & finesse, walnussig, etwas bitteres karamell, sehr langer dichter & leicht trockener abgang - weitere 15+ jahre & ein tolles erlebnis für einen 71 jahre alten tawny. pkt 18,25 zweite notiz - 6 std. nach der 1.: dezentere nase, cognacnoten, marzipan. am gaumen wenig änderung, das salzige ist noch etwas deutlicher, im abgang Hauch alkoholischer. zu sehr schweren sprich sahnig oder fetten desserts dürfte er hervorragend passen. 4. tag: hat sich nicht verändert, mal etwas karamelliger & dann wieder weniger, bewertung bleibt.
Dienstag, 08. April 2008
das friaul
die friaul reportage.
Samstag, 05. April 2008
sammelsurium
keine richtigen degu-notizen, nur ein paar allgemeine sätze zu diesen weinen. der 1967 latour war ein reifer wunderbar ausbalancierter pauillac. geschmeidig mit roter reifer frucht & seidigen tanninen, reifer spürbarer säure & erstaunlicher balance. einer der besten 67er aus bdx? ja! der 1978 rouge homme cabernet sauvignon/coonawarra ist ein eleganter, seidiger & reifer wein auf dem höhepunkt mit noch weiteren 10 jahren vor sich. reifes cassis, etwas brombeere & ein hauch leder & getr. pflaume sind die aromen. saftig schmelzige struktur. klasse wein der die these, neue welt weine können nicht altern, widerlegt - aber hierfür gibt es inzwischen genug bsp. der 1985 figeac hatte.......schulbuchmässiges tca. ein 1985 montrose besitzt eine sehr schlechte reputation. aber soooo schlecht wie man oft liest ist er definitiv nicht. eher leicht...filigran & für einen montrose also eine untypische struktur, so ist er doch momentan schön zu trinken, balance & feinheit hat er. weitere 4-5 jahre hält er sich noch so. ein 1975 rieussec hat viel safran, kumquats, mandarinenlikör aromen & eine frische passende säure dazu. keine massive süsse sondern einen gute süsse-säure balance zeichnen diesen wein aus. sehr guter wein - diese flasche wurde kontrovers beurteilt.
Donnerstag, 03. April 2008
2005 taberner
15%, karaffe & grosse gläser, extrem dichte & konzentrierte nase, alkoholisch & wuchtig, getr. kräuter der provence, süssliche schwarzkirschige komponente, mokka & süssholz, sehr tief & komplex, hochreifes cassis & alle erdenklichen rote & schwarze früchte, muss hochreifes & gesundes lesegut gewesen sein - alles im überfluss, barrique wurde in einem "schluck verdaut". am gaumen wieder wuchtig, satt, konzentriert, deutlich mineralisch - an nassen schiefer erinnernd, seidig samtene tannine, schoko & lakritzenoten, deutlich spürbarer alkohol der zwar gut integriert ist - aber den gaumen schier auseinanderdrückt, sehr modern, sehr langer süsslicher & konzentrierter abgang. perfekt oder gar zu perfekt? nach 4 tagen(!!) offen im klimaschrank (unbeabsichtigt): nicht die geringste spur von zusammenbrechen...oxidation oder nachlassen. der wein wirkt nun nicht mehr so von der konzentrierten frucht erdrückt, immer noch ein gewaltiger wein, den ich nicht immer trinken würde. für liebhaber wuchtiger, moderner & konzentrierter weine aber der wein schlechthin. !! bestes lesegut....bester barriquesausbau....önologisch perfekt ......= ein wein vor dem mann aus reinen qualitätsaspekten den hut ziehen muss, alles wurde richtig gemacht & bis zum letzten ausgereizt - ABER: er macht wirklich satt & belegt den gaumen mit seiner schieren konzentration & wirkt dadurch schnell "ermüdend". was mich ehrlich sehr interessieren würde: wie ist der wein in 10 jahren? kommt es so raus wei bei den californischen weinen? anfangs als marmeladig verdammt.....als gemacht gebranntmarkt......& dann nach 20 jahren muss man sich innerlich entschuldigen? mir ging & geht das heute noch so, dass ich bei reifen weinen aus californien den hut ziehe. könnte evtl. unter umständen hier auch sein...oder auch nicht.....
Mittwoch, 02. April 2008
merum artikel über terroir
Dienstag, 01. April 2008
Krug Clos d'Ambonnay 1995
am 1. mai 2008 wird der neue vintage champagner von krug der öffentlichkeit vorgestellt. ein artikel mit hintergrund-informationen über diesen "neuen Krug" hat neil beckett verfasst - editor des fine wine magazin in london.
Koch broadens 'Jefferson bottles' attack
Howard G Goldberg in New York quelle: www.decanter.com
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