Mittwoch, 28. Februar 2007
2002 spätburgunder qba tr barrique - koepfer
keine lage - markgräflerland offene aber elegante nase, rote & schwarze kirschen, etwas bitterschoko & erdig, touch eingelegte schwarze früchte & astwerk, leicht moosig, relativ deutlich schwarzer pfeffer, muskat im hintergund. am gaumen saftig, kirschkerne, würzig, saftig runde säure, stützendes tannin, perfekter & nicht moderner wirkender barrique-einsatz, leicht rauchig, mineralische note, spürbarer gut integrierter alkohol, elegant, unaufdringlicher stil, langer satter & kirschiger abgang. immer noch braucht der wein luft & hat potential für weitere 6-8 jahre! ein fehler hat er - er drängt sich nicht auf, sondern man muss sich mit ihm etwas auseinandersetzen. auch wenn der wein im barrique lag erkennt man den koepfer (er ist eigentlich ein gegner des barriques), koepfer weine sind keine weine für wettbewerbe, sondern man muss sich mit ihnen befassen. der wein kostet übrigens € 13.
Barton named Decanter Man of the Year
February 27, 2007
Sonntag, 25. Februar 2007
1982 musigny vv - comte de vogüe
dichte elegante nase, würzig, mineralisch, deutlich himbeerig, tief & balanciert, edel wirkend, erdig, touch trüffel, verliert auch am 2. tag nicht. am vorderen gaumen wunderbar burgundersüss & feste art, wieder diese würzigen himbeeren, gepaart mit nasser mineralik, rinderfilet, reifes leicht körniges tannin, am mittleren gaumen wuchtig, dann zum abgang wird er leicht alkoholisch & verliert an extrakt, flacht weg, wirkt einfach etwas hohl am hinteren gaumen, auch kommt die säure leicht hoch, all dies ist auf einem hohen niveau zu sehen,insgesamt ein guter wein - für 1982 ein sehr guter.
Freitag, 23. Februar 2007
1988 chianti classic "riserva la madonnina - triacca
dezente erdig fast muffige nase, champignon - wird mit luft besser, herbe noten, leicht grünlich, tee, wenig fruchtnoten, gewisse tiefe. am gaumen gewisse saftigkeit, sperrig wirkende säure, rauhes tannin, laub, moss, getr. früchte, noch gut zu trinken aber mehr nicht.
Alsace's Kaefferkopf region challenged
February 22, 2007, Panos Kakaviatos in Alsace The recently christened Kaefferkopf wine growing area is the first grand cru in Alsace to face a court challenge, according to local news reports. quelle: www.decanter.com
Donnerstag, 22. Februar 2007
Cork to blame for premature Burgundy oxidation says Coates
February 21, 2007 - Oliver Styles
Mittwoch, 21. Februar 2007
2003 spätburgunder qba tr - koepfer
grunerner altenberg, im holzfass gereift, € 7,80 sehr offene & relativ moderen nase für einen koepfer sb, etwas eingelegte rote früchte, rote kirsche-reifer wie beim 01, tabakig, touch schoko, rumpralinen, etwas moos, aber alles sehr feingliedrig & nicht fett oder aufgesetzt wirkend, im hintergrund wieder getr. kräuter. am gaumen weite lockere struktur, offen, für einen koepfer ein ausladender mundausfüllender wein - hier kommt der 03 jahrgang zum tragen, aber nichts von alkoholisch....uta.....oder sonstigen typischen 03 problemen, aromatik wie die nase, langer wuchtiger rotkirschiger abgang. es ist schon erstaunlich was dieses weingut so bringt. sind inzwischen schon die meisten badischen spätburgunder vom alkohol & dem fehlenden extrakt dominiert - nicht bei koepfer - so blühen diese erst jetzt richtig auf. ein 03 spätburgunder aus dem badischen für € 7,80, in bester verfassung - soooo viele gibts davon nicht. 2. tag: dito - keine veränderung.
Dienstag, 20. Februar 2007
cork as a closure - dr. alan limmer
der bericht von dr. limmer als pdf.
Samstag, 17. Februar 2007
2001 spätburgunder qba tr. - koepfer
ballrechter castellberg, € 6,20 - meiner meinung nach wird dieses weingut sehr unterschätzt... auch wegen dem etikett. die spätburgunder sind alle in den ersten jahren sehr von einer bitteren note im abgang begleitet (wie unreife walnüsse) - die man mögen muss und wo man einfach etwas warten sollte. auf alle fälle sind es weine wie sie für das markgräflerland früher typisch waren. viel charakter und nicht jedermanns sache. typischer markgräfler spätburgunder mit einer sehr deutlichen & glasklaren nase nach roten kirschen, kirschkernen, etwas zedern & ätherisches im hintergund, touch erdig & waldboden. am gaumen sehr balanciert mit hoher finesse & tiefe, filigran, saftig ohne gemacht zu wirken, samten, dezentes sehr reifes tannin mit frischer reifer säure, leicht mineralisch, aromen wie in der nase, eleganter und kirschiger abgang, feiner reifer markgräfer wie man ihn nur noch selten findet. herrlich. keine anzeichen von oxidation oder sonstiger schwäche - für einen 6 jahre alten wein für € 6,20 aller ehren wert.
Freitag, 16. Februar 2007
EU Lawmakers Vote Down Plans to Rip Out Vines, Cut Wine Surplus
By Warren Giles and Jonathan Stearns Feb. 15 (Bloomberg) -- European lawmakers voted to water down measures intended to make wine making more profitable in the region by encouraging farmers to quit the industry and reduce the unsold surplus that undermines prices. Parliamentarians in Strasbourg, France, rejected a plan by the European Commission, the European Union's executive arm, to ``grub up,'' or rip out, 400,000 hectares (988,000 acres) of vines, or about 12 percent of the total area. The EU paid 506 million euros ($666 million) in 2005 to turn unwanted wine into disinfectant and industrial alcohol. ``There's no way that grubbing up can become the focal point for reform of the market,'' said Katerina Batzeli, a Greek member of the European Parliament's Socialist group who led today's debate and vote. There should be ``a very limited degree'' of vine destruction because the practice threatens to undermine mountainous and remote regions, she told reporters. Lawmakers voted 484 to 129 against the proposal by European Agriculture Commissioner Mariann Fischer Boel, who says the wine industry is out of balance with rising surpluses, falling prices and exports that fail to adapt to increased competition from the U.S., Australia and Chile and lower consumption. Instead of destroying vines on such a scale, the Parliament proposed phasing in the process and giving young farmers the right to plant more high-quality vine varieties. Fischer Boel plans to present formal proposals to revamp the industry by May and aims to reach an agreement with EU governments and the Parliament by the end of the year. Labeling Rules She also wants the EU, the world's biggest wine producer and consumer, to change labeling rules to allow all grape varieties to be named on bottles. Under existing rules, lower quality table wine isn't allowed to carry grape varieties such as chardonnay or sauvignon. While Fischer Boel agrees with parliamentarians that promoting EU wines to boost demand is important, ``profitability is even more vital,'' she said Feb. 13. The EU, which makes and drinks about three-fifths of the world's wine, has a 1.3 billion-euro budget to promote and subsidize the drink. quelle: www.bloomberg.com
Dienstag, 13. Februar 2007
1947 clos saint-denis - negociant wyns
dekantiert, enormes depot in der flasche. verbannte nase nach kohle, rauch, bitterschoko, mit oxiadiven noten unterlegt, feuerstein, toastbrot, sehr komplex & tief, auch getr. feigen & datteln, laub. am gaumen recht rund & mit frucht, etwas alkoholisch, dunkle aromatik, wieder bitterschoko...teer....pflaumenmus, sandige tannine, spürbare säure, vom vorderen bis zum mittleren gaumen eine schöne hintergründige süsse - leicht portig, zum sehr langen abgang kommt der wuchtige alkohol etwas vor. mit luft (30 min. trocknene die tannine leicht an). gespannt wie der wein sich nach 2 std. entwickelt 2.std.: die säure steht stärker vor, ansonsten ist der wein wie beim dekantieren - keine weitere oxiadtion, tannine sind samtiger, was macht die säure? 4 std.: die säure wird erstaunlicherweise nicht härter sondern wirkt runder - zwar immer noch prägnant aber integrierter, auch sonst ist der wein zur 2. std. notiz unverändert.
Montag, 12. Februar 2007
2000 finca dofi - alvaro palacios
dichte & offene nase, viel rote frucht aber ohne überreife, sehr tief & komplex, kirschkerne, reife brombeere, sehr prägnante mineralität, barrique bestens integriert, etwas holunder & deren blüten, wuchtig aber mit rasse & gewisser strenge. am gaumen wuchtige art, aber sehr gut ausbalanciert, feinkörnige tannine & reife säure, offen mit weiter struktur, mundausfüllend aber nicht rund ...weich....anschmiegsam sondern mit rasse...tiefe....deutlicher mineralität, auch etwas tee, sehr langer wuchtiger abgang. absolute klasse. was mir sehr gut gefällt ist seine reife aber nicht überreife stilistik - trotz wucht hat er noch finesse & tiefe und ist nicht oberflächlich. 2 std.: legt weiter etwas zu und gewinnt auch an komplexität & die war vorher schon grandios. ein wein auf grossem niveau.
65 jahrgänge mouton rothschild
der bericht einer unvergleichlichen 2 tägigen Probe. das kribbeln und die erwartungen waren hoch. viel spass dabei sigi hiss
Neuer Plastikkorken lässt Wein atmen
Er soll alle Eigenschaften haben, die auch auch sein Pendant aus Kork hat: Der atmender Weinkorken aus Plastik der italienischen Biotechnologie-Firma Oliver Ogar Italia. Und der Plastikverschluss hat sogar Vorteile.mx DÜSSELDORF. Die italienische Biotechnologie-Firma Oliver Ogar Italia hat einen atmenden Weinkorken aus Plastik vorgestellt. Er ist in der Mitte mit einer kleinen Öffnung und einer beidseitig durchlässigen Membran ausgestattet, die eine fein dosierte Sauerstoffzufuhr ermöglicht. Der Korken, den Oliver Ogar gemeinsam mit der Universität von Udine in fünf Jahren entwickelt und getestet hat, weist nach Herstellerangaben alle positiven Eigenschaften von Naturkorken auf, ist aber gegen Schimmelbakterien resistent. Im Unterschied zum Naturkorken werde damit die Entstehung des gefürchteten Korkgeruchs verhindert. Der Korken namens „Korked“ ist in 37 Ländern patentiert – und soll in zwei Ausführungen auf den Markt kommen: Zum einen als Korked Blue, der vor allem für schnell zu konsumierende Weine und eine Lagerdauer bis 24 Monaten geeignet sei. Zum anderen Korked Pro, der zum Ausbau hochwertiger Weine gedacht ist. Für ihn garantiert das Unternehmen eine Konservierungsdauer von fünf Jahren. Geschäftsführer Salvatore Vignola sagt, der Kunstkorken werde zu einer „kleinen Revolution in der Önogastronomie führen“. Vor allem bietet die Innovation den Vorteil, dass hochwertige Weine nicht mehr weggeschüttet werden müssten, weil sie „korkig“ schmeckten. Neben der kontrollierten Sauerstoffzufuhr sorge der industriell gefertigte Polymer-Korken auch für einen stabilen Schwefeldioxidgehalt. Gewährleistet werden außerdem eine hohe Widerstandsfähigkeit und Elastizität, weshalb auch der Einsatz bei geöffneten Weinflaschen in Frage komme. „Unser Ziel ist, auf drei Prozent des italienischen Marktes für Weinflaschenverschlüsse zu kommen. Das wären etwa 15 Millionen Korken im Jahr“, sagt Vignola. Zurzeit baue er mit seinen noch dreißig Mitarbeitern ein landesweites Vertriebsnetz auf. quelle: www.handelsblatt.com/
Mittwoch, 07. Februar 2007
80 Bordeaux von CHF 9.- bis 20 CHF in Zürich
Aus 150, von Händlern und Einkaufsketten, angestellten Weinen selektierte eine sechsköpfige Jury 80 Weine. 10 trockene Weiss-, 2 Süss-, 5 Rose- und 65 Rotweine. Durch die überschaubare Anzahl an Verkostern, zumindest während Fachjournalisten und der Fachhandel probieren konnten, war es eine sehr angenehme Veranstaltung. Die bereitgestellten Gläser präsentierten sich absolut geruchsfrei – nicht immer selbstverständlich. Nur sollte man die Temperatur der Weine besser kontrollieren, waren doch alle Weine zu warm. Ansonsten war die Degustation von der Sopexa sehr gut organisiert.
Von Sigi Hiss Fangen wir mit den Süßweinen an. Zwei an der Zahl, war der 2004 Caprice de Bastor-Lamontage zwar Ordnung, ohne aber größere Ansprüche anzumelden. CHF 18.- sind nicht wenig, für das wenige was er bietet. Der 2005 Sainte-Croix-du-Mont dagegen – für CHF 10 – hatte deutlich mehr Substanz und hält sich auch weitere 3-4 Jahre, ein hervorragender Gegenwert. Die trockenen Weißweine waren sauberer Durchschnitt, ohne nennenswerte Ausreißer. Weine die für den relativ schnellen Verbrauch gemacht sind. Teilweise sogar mit Herkunftscharakter. Bei den Rotweinen fielen einige mit unsauberen Noten auf. Brett (Brettanomyces) wie es im Fachjargon heißt, ist ein Geruch, der wenn er in hoher Konzentration auftritt, zum Fehler wird. Starker Schweißton oder ein Mäuseln des Weines sind eindeutige Anzeichen dafür. Fünf an der Zahl mit deutlichem Brett sind fünf zu viel, weitere fünf hatten einen leichten Brett Geruch. Des Weiteren waren viele 2003 Weine dabei, die sehr alkoholisch und wenig Extrakt hatten, der das Alkoholische hätte abpuffern können. Drei Weine hatten einen deutlichen Untypischen Alterungston – kurz UTA genannt. Zwei weitere hatten deutliche oxidative Noten. Ungefähr die Hälfte der Rotweine waren sauber gemacht – nicht mehr und nicht weniger und das für manchmal CHF 20.-.-.....!? Viel Rustikales und Einfaches war da zu finden. Unreifes Traubengut und hohe Erträge sind sicher zwei Parameter die hier eine große Rolle spielen. Aber auch ein paar sehr hochwertige Alltagsbordeaux. Der 2004 Mouton Cadet glänzte mit einer leicht überreifen Aromatik und klarer sauberer Frucht. Durchaus mit Tiefe und Stil. Auf dem Punkt mit einer schönen Balance und einsetzender Reife war der 2000 Clos de la Tour. Eine tolle Struktur, Tiefe und Komplexität hatte der 2003 Chateau de Seguin Cuvee Prestige, für CHF 10.- ein toller Wein. Von der Cotes de Blaye ist Les Bertrands – vertreten mit dem 2003 und dem 1999. beide eine klare Empfehlung, wobei der 1999 sehr reif ist. Von den Premieres Cotes de Bordeaux ist der 2000 Grand Moueys, mit der beste Wein der Probe, ein sicherer Wert, hier aus der Magnum. Leichte Reifetöne zwar schon, aber mit einer herrlichen ausbalancierten Art. Aus der gleichen Appellation ist der 2003 l’Orangerie de Carignan. Noch mit Tannin und Kraft beladen, hat der Wein einfach Charakter und Tiefe – Klasse. Was Saint-Emilion angestellt hat, war vielfach indiskutabel und schlecht. Etwas besser waren Medoc und Graves. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, hatte ich das Gefühl, da sollten ein paar liegen gebliebene Weine an den Mann und die Frau gebracht werden. Belegt wird das auch durch die Tatsache, dass sehr wenig 2004 oder 2005 angestellt waren. Alle angestellten Weine können sie unter www.80bordeaux.ch abrufen – linker Rand: unter Broschüre downloaden.
Montag, 05. Februar 2007
1921-1929-1934-1959-1961
zwei burgunder aus einem grossen jahr - ein 5-buttiger tokajer aus einem grandiosen jahrgang - zwei montrose aus ebenfalls grandiosen jahrgängen und ein sauternes aus einem sehr guten bis hervorragenden jahr. dazu vorab zur vorspeise ein chardonnay aus 2004. das hört und liest sich alles sehr schön, waren die erfahrungen wie immer einzigartig so sind enttäuschungen doch auch da. bei den zwei burgundern aus 1929 waren wir eher zurückhaltend in den erwartungen, da die erzeuger eher zu den unbekannten zählten. nicht immer jedoch muss dies was besagen - im gegenteil - die überraschungen die man ab und an bei unbekannten händlern oder erzeugern erlebt sind manchmal überraschend. diesmal jedoch nicht. ein 1959 (abgefüllt durch grants of st. james - london) & ein 1961 montrose (abfüllung durch baur au lac in zürich) entäuschten ebenfalls. der 1959 war sehr reif aber mit einer tollen balance. der 1961 mit viel, aber inzwischen mürbem tannin und einer gewaltigen den wein teilenden säure. ohne diese säure wäre das ein monument. der 1934 suduiraut bestach mit einer klaren prägnanten säure die dem wein aber eine gewisse frische verlieh. drumherum mit schöner süsse. der 1921 5-buttige tokaj habe ich blind als sauternes "erkannt" - nie im leben wäre ich auf einen tokajer gekommen. auch als der wein aufgedeckt wurde und ich nochmals intensiv nachverkostete musste ich beim sauternes bleiben. aber egal, ein wunderbarer wein. 2004 "hard" chardonnay- ziereisen: unbedingt in eine karaffe...mindestens 2 std. vorher dekantieren. deutliches aber sehr fein gewebtes holz, süssliche marzipan nase mit reifen birnen....äpfeln...orangen, alles zwar kraftvoll aber gut abgestimmt, mit luft wird das holz etwas dezenter. am gaumen hohe extraktsüsse mit viel mineralik, wieder röstaromatik, melonen, hefig, etwas traubenschalen, reife säure, touch gerbstoff, allg. noch deutlich zu jung, weitere 2 jahre nötig damit der wein sein komplettes spektrum offenbart. druckvolle länge. 1929 chambolle-musigny - e. mathouillet & co (negociant beaune): extreme flüchtige säure, alter madeira, talkum, gummischlauch, wird mit der zeit besser & reife burgunderaromen kommen durch. am gaumen eine brachiale säure, wie wenn ein scharfes messer den gaumen teilt, denkt man sich die säure weg sieht es nicht viel besser aus. bricht zusammen. 1929 pommard - eugene ?angeron de savigny-les-beaune: süsslich, getr. laub. getr. kräuter, oregano & etwas kümmel. am gaumen wieder eine sehr scharfe säure - nicht so extrem wie beim chambolle, um die säure herum sieht es deutlich besser aus, balancierte art, samtig, mit etwas substanz, luft tut ihm gut. deutlich besser als der chambolle-musigny. 1959 montrose englische abfüllung: dezente nase nach erdigem, getr. rote früchte, verblühten rosen, gewisse tiefe, wird besser mit luft. am gaumen anfangs enttäuschend, danach sehr gute balance, prägnate säure, abgehangenes rindsfilet, würze, zeitweise metalischen touch , guter wein mit noch gewissem charme aber deutlich über dem zenit. 1961 montrose schweizer abfüllung: kompakte nase, grüne walnüsse - "tanninig", aber auch eine klare rote frucht was die eigentliche jugend noch anzeigt, leder, getr. kräuter. am gaumen sattes mürbes tannin, durchbrochen von einer gewaltigen säure, aber neben der säure ein wein mit noch unheimlicher kraft & jugendlichkeit, extraktreich, tiefe, grosse struktur, wieder rote frucht, etwas grüne walnüsse, pistazien, touch vegetabil, erinnert mich an den jahrgang 1928 - aber diese säure macht mir grosses kopfzerbrechen - die kann nicht normal sein. eine chateau-abfüllung wird wohl klarheit bringen. ist die erste 61 montrose die ich verkostet habe, aber irgendwie bin ich überzeugt in diesem wein steckt eine art 28er drin. 1934 suduiraut: unbedingt 15-20 minuten warten oder dekantieren, dann dezente creme brulee, sahnig, kühle butter, getr. aprikosen & etwas minziges. am gaumen anfangs stumpf & prägnante säure, mit luft kommet alles runder...weicher, tiefer, vanillig, allg. es fehlt etwas die teife & komplexität, mittlere etwas aufgesetzt wirkende süsse, von der aromatik eher einfach gemacht, die säure gibt dem wein eine frische & spannende note, mittellanger bis langer abgang. wird sich so weitere 5-10 jahre halten. insgesamt ein schöner wein. 1921 tokaji 5 puttonos aszu - königlich ungarische staatskellerei: blind für einen sauternes gehalten, anfangs leicht säuerliche sahne, blockmalz etwas, intensive gebrannte creme, honig, rosiniger touch, komplex mit der zeit, balanciert & auf dem punkt. am gaumen deutliche aber reife säure -rückgrat des weines, jung & kräftig wirkend & doch gewisse balance, nichts oxidatives, langer erfrischender abgang. herrlicher nicht so süsser wein zum reifen käse!
Donnerstag, 01. Februar 2007
Court asked to dismiss 'Jefferson' wine fraud case
January 31, 2007 German collector and dealer Hardy Rodenstock has asked a federal court in New York City to dismiss a lawsuit accusing him of fraud. The alleged fraud is in connection with the purchase of Bordeaux attributed to Thomas Jefferson. Rodenstock's lawyers argued on 19 January that the suit brought by William I Koch, a Florida billionaire, is 'wholly without merit.' Rodenstock's counsel, Alston & Bird, also maintains that the court lacks jurisdiction to hear the case. Koch (pronounced 'coke') charges that four bottles he bought because Rodenstock attributed them to Jefferson, America's third president, are fakes. After more than a dozen bottles engraved 'Th.J.' purportedly turned up in 1985, Rodenstock said they had been found in a walled-up cellar in Paris, where Jefferson was minister to France. Koch's lawsuit, filed in August last year, arises from a 1784 and 1787 Château Lafite and a 1784 and 1787 Château Branne-Mouton (Mouton-Rothschild's predecessor), which he bought in 1988. The bottles originated from a cache Rodenstock said he bought. One bottle came from the Chicago Wine Company, the others from Farr Vintners in London. Rodenstock's argument to dismiss the case holds that 'significantly' Koch 'fails to allege any direct sales or other commercial relationship' between both men. quelle: www. decanter.com
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