Donnerstag, 31. August 2006
Spanien - Neue Wein-Kategorie
Die spanische Regierung hat eine neue Kategorie von Weinen eingeführt. Künftig wird es auch die Viñedos de España geben.
In einem Anfang August veröffentlichten Dekret wurde die neue kontrollierte Ursprungsbezeichnung offiziell eingeführt. In zahlreichen Regionen Spaniens, etwa in Andalusien oder Aragón, können sich die bisher als Landweine (Viños de la Tierra) verkauften Gewächse nun mit dem neuen Namen schmücken. Sowohl Stillweine als auch Likör- oder Perlweine haben Anrecht auf die neue Qualitätsbezeichnung, ein Minimum von 11 Prozent Alkohol (Weißwein) bzw. 12 Prozent (Rotwein) ist vorgeschrieben. Die Viños de la Tierra bleiben als Kategorie ebenfalls erhalten. quelle: www.weinplus.de
Mittwoch, 30. August 2006
Rovani and Thomases set to leave Parker's Wine Advocate
August 23, 2006
Mittwoch, 23. August 2006
Harvest looking good - napa valley
A handful of The meeting took place at Hudson Vineyards in Carneros, where host Lee Hudson spoke on behalf of the Carneros AVA, saying he experienced one of the earliest bud breaks in his vineyard that he could remember, but that the vines caught up and he expects to harvest only 8-10 days behind average. Hudson sells predominantly chardonnay, syrah and merlot grapes to such sought-after producers as Lewis, Arietta, Kongsgaard, Ramey, Kistler and Neyers. For the Oak Knoll AVA, Jim Verhey from Silverado Winegrowers spoke to "one of the fastest veraisons" and good balance and uniformity, expecting that he'll start picking sauvignon blanc grapes the first week of September. He's waiting to see how the timing shakes out for the reds. Mary Hall, vineyard manager for Harlan Estate, located about 300-650 feet elevation above Another vineyard guy from David Beckstoffer, president of Beckstoffer Vineyards' significant holdings throughout the Napa Valley (and even up into Lake County), didn't want to hedge his bets, but offered that so far, he's seen smaller berry clusters, theorizing that the heat wave in June may have shut down the vines for several weeks, and we might therefore see more intense flavors and concentration from this year's crop. Eric Titus of Titus Vineyards, speaking for the
Same for the hillsides, which Pete Richmond of Silverado Farming Co. says can expect about 2.5 tons/acre. He looks after about 230 acres in 30 different locations, including
quelle: WINE BUSINESS Daily News
Dienstag, 22. August 2006
Platter kürt Fünf-Sterne-Weine
Der südafrikanische Weinführer "Platter" hat die Liste der Fünf-Sterne-Weine veröffentlicht. 25 Weine können sich mit der höchsten Auszeichnung schmücken. Der Platter 2007 erscheint im November.
Weiß: 2006 Cape Point Vineyards Limited Release (Woolworths) 2005 Sauvignon blanc Cape Point Vineyards Isliedh 2005 Vergelegen White 2005 Chardonnay Hamilton Russell Vineyards 2005 Chardonnay Waterford Estate 2005 Chenin blanc Spier Private Collection 2005 Chenin blanc De Morgenzon 2005 Chenin blanc Rudera Wines Robusto Rot: 2003 Pinot noir Bouchard Finlayson Tête de Cuvée Galpin Peak 2004 Shiraz Fairview Solitude 2004 Shiraz Boekenhoutskloof "Syrah" 2004 Shiraz Raka Biography 2004 Shiraz Hartenberg Estate The Stork 2003 Shiraz Saxenburg Select 2004 Rotwein Ernie Els Wines 'Ernie Els' 2004 Cabernet Sauvignon Neil Ellis Wines Vineyard Selection 2004 Cabernet Sauvignon Boekenhoutskloof 2003 Cabernet Sauvignon Rudera Wines Süß: 2005 Chenin blanc Ken Forrester ‘T' Noble Late Harvest 2004 Paul Cluver Weisser Riesling Noble Late Harvest o.J. Signal Hill Eszenciat wine unfortified 2004 De Krans Vintage Reserve Port 2001 JP Bredell Wines Cape Vintage Reserveve Port 2004 Port Boplaas Vintage Reserve Port 1980 Boplaas Cape Tawny Vintner's Reserve Port quelle: www.weinplus.de
Freitag, 18. August 2006
2000 weissburgunder trio - r. & c. schneider
trio = cuvee aus den 3 bodentypen lehm - löss - vulkan. reife offene nase nach honig - birnenmus - zitrusfrüchte - etwas tabakiges, würzig, cremig wirkend, tief, mollig, herrliche nase. am gaumen sehr weich, reife & doch stützende säure, wieder eine tolle cremigkeit, kühles helles obst wie melone - reifer pfirsich - etwas sahne, würzige komponenete, stil & struktur, schmiegt sich am gaumen an, balance, perfekt integrierter alkohol, passt alles zusammen. grosser wein - vor allem aus 2000! klasse mit noch weiteren 4-5 jahren. nach 3 std.: boytritisnoten kommen durch, wein wird schwächer...
1994 mouton rothschild
dekantiert direkt nach dem öffnen: etwas kurze & dezente nase, etwas bleistift..zedernholz...rote & etwas schwarze frucht, touch pinie. am gaumen leichtfüssig, zugeknöpft, zurückgezogen, sattes aber schon leicht mürbes tannin, frische säure, sehr schön aber nicht mehr in diesem moment. nach 2 std: ist offener & tiefer, mehr frucht, wirkt eleganter, auch länger, dürfte sich steigern. nächster tag: trotz der zeit wirkt der wein alles in allem sehr zurückgezogen. er ist jetzt sehr schön zu trinken - eher schlanke struktur mit leicht körnigen tanninen & einer spürbaren säure, touch mineralische note, die länge & präsenz am gaumen fehlen noch. sicher nicht der beste mouton. evtl. wird aus dem hässlichen entlein mal ein schwan.....
Len Evans, godfather of Australian wine industry, dies
August 17, 2006 Felicity Carter and Decanter staff
Donnerstag, 17. August 2006
Neue Technologien - Ansichten & Fakten
Neue Technologien Ansichten & Fakten von Sigi Hiss
Längst ist die Weinbereitung kein idyllischer Vorgang mehr, zu dem nur der Rebensaft, ein Fass und ein Winzer gebraucht werden. Moderne Technologien und Verfahren haben längst Einzug in den Keller gehalten. Und es kommt immer wieder Neues hinzu.
Aufgezeigt werden soll, dass zwar nicht alles des Teufels Zeug ist, es heute aber Weine gibt, welche durchaus von dem besagten Herrn mit den Hörnern und der etwas rötlichen Hautfarbe gemacht sein könnten.
Ich erinnere mich sehr gut, als ich zum erstenmal die 50-kg-Zuckersäcke in einem Weinbaubetrieb gesehen habe. Was bitte sucht industriell erzeugt Zucker in einem angesehenen Betrieb – ich war durch und durch schockiert. Gerade fing ich an mich mit Wein zu befassen und hielt es für ein reines Naturprodukt, nur aus Trauben bzw. dessen Saft. Schnell lernte ich dass nahezu jeder Winzer die Chaptalisation, wie die Aufbesserung auch genannt wird, zur Alkoholerhöhung seines Weines anwendet. Gegen manche der modernen Verfahren ist diese Art von Aufbessern zwar geradezu Bio-Produktion in reinster Form, aber die eigenen, vertrauten Methoden werden jedoch selten hinterfragt. Es sind meist die neuen Dinge, die man nicht kennt und nicht benutzt, welche Angst und Panik verbreiten. Auf sie wird gern aus allen Rohren geschossen.
Es regen sich Winzer, Verbände und Weinfreunde über die neusten Technologien auf die von anderen benutzt werden. Im Gegensatz dazu wird sehr viel Augenwischerei und Heuchelei mit den eigenen traditionellen Methoden der Weinerzeugung betrieben. Nehmen wir die Mostkonzentration und kommen somit zum Zucker zurück. Hier wird Wasser entzogen um den Wein konzentrierter erscheinen zu lassen. Was aber ist naturbezogener – weineigenes Wasser zu entziehen oder industriell erzeugten Zucker aus Zuckerrüben zuzugeben? Betrachtet man es, nüchtern und sachlich gibt es wohl nur eine Antwort. Bei der Mostkonzentration steht eben eine Maschine, mit Knöpfen und Reglern im Raum, überspitzt gesagt: Man gibt an einem Ende die Trauben rein - stellt den gewünschten Wein ein - nach etwas Rumpeln und Getöse kommt hinten der fertig abgefüllte perfekte Wein heraus. So oder so ähnlich argumentieren oder fühlen diejenigen, welche die Mostkonzentration strikt ablehnen. Ganz klar ist zu sagen, daß Spitzenweine mit und ohne die Mostkonzentration erzeugt werden. Das will zwar keiner hören, aber es ist durchaus so. Wie bei fast allem ist der Mensch derjenige, welcher den Schaden anrichtet.
Weiter können wir zum Barriqueausbau gehen. Durch das Reifenlassen der Weine in Eichenbarriques wird der Wein in seiner Aromatik verändert, dies erfolgt durch Abgabe von Stoffen aus dem Holz des Barrique und durch einen Luftaustausch über das Holz. Das ist sehr teuer, denn ein Barrique kostet je nach Herkunft so um 300 – 800 €. Die Abgabe dieser Aromastoffe ist nach der dritten, vierten Belegung nur noch sehr geringfügig, man braucht also neue Fässer. Eine Stufe weiter geht man mit dem einhängen von Eichenstäben in das Fass, eindeutig kostengünstiger, denn der Austausch die Stäbe kostet weniger als ein neues Barrique und sie können beliebig oft ausgewechselt werden. Die nächste Stufe bildet der Einsatz von Eichenspänen, welche dem Wein im Tank zugesetzt werden. Offensichtlich geht es um die Produktionskosten: Der Einsatz eines Barriques kostet ca. zwischen 0,5 und 1 Euro pro Flasche. Bei den Eichenspänen kommt man auf ca.0,10 Cent. Da ist dann erst mal der Buchhalter der Chef im Weingut. Ein fast nicht zu widerlegendes Argument bei Spänen ist aber auch der ökologische Faktor – für die Späne sind viel weniger Eichen zu fällen. Hier, bei den Spänen, sind wir meiner Meinung nach an dem Punkt, wo es zu diskutieren gilt.
Wie groß dürfen solche Späne sein? Wann haben wir sehr kleine Späne, wann Pulver und vom Pulver zum flüssigen Eichenspan ist, es dann auch nicht mehr weit. Dürfen die Späne / Pulver / Flüssigkeiten aromatisiert werden? Das Barrique wird es indirekt durch die sogenannte Toastung auch. Die Fässer werden innen dem Feuer eine bestimmte Zeit ausgesetzt – je nach Dauer und Intensität hat das unterschiedliche Auswirkungen auf die spätere Aromaabgabe an den Wein. Die Gefahr dieser bisher genannten Methoden liegt nicht in ihnen selbst. Die Frage ist: Wo zieht man die Grenze. Um es am Beispiel der Eichenspäne zu verdeutlichen: Wann sind es Späne und wo ist es Pulver.
Als deutlich gravierender empfinde ich den Einsatz von Aromahefen. Mit ihnen ist es möglich dem Wein bestimmte Aromen bzw. Aromenspektren einzuverleiben. Einem Müller-Thurgau kann dadurch eine eindeutige Sauvignon-Blanc-Aromatik gegeben werden. Will man mehr in die erdige, nussige Richtung gehen so nimmt man einfach eine andere Aromahefe. Wobei auch hier die Definition welches Produkt eine Aromahefe ist, wieder sehr schwer wird. Da die Empfindungen subjektiv sind und es keine meßbaren Parameter gibt – wer will da die Grenze ziehen? Auch „normale Reinzuchthefen“ bringen bestimmte Aroma- oder Stilrichtungen in den Wein. Aus meiner Sicht sind Aromahefen das deutlich gefährlichere Instrument als etwa die Mostkonzentration oder Eichenholzspäne, weil sie das Naturprodukt stärker manipulieren.
Die Spitze des Eisbergs ist für mich aber das sogenannte Spinning-Column-Verfahren. In einer Spinning Column (wörtlich: Schleuderzylinder) wird der Wein entaromatisiert und entalkoholisiert. Es entstehen die Fraktionen Aroma, Alkohol, Wein ohne Aroma und Wein ohne Aroma und ohne Alkohol. Jetzt kann der Wein wieder zusammengefügt werden - in dem gewünschten Verhältnis. Das heißt nichts anderes, als dass man Weine wie ein neues zu bestellendes Auto mit Zubehör und Spezialausstattung ordern kann. Von dieser Komponente etwas weniger aber dafür von jenem bitte soviel wie möglich. Unbedingt hätte ich gerne viel Aroma, etwa Alkohol 12% und dazu noch eine niedrige Säure. Einzelne Aromen kann man mit der Maschine nicht selektieren um sie dann wieder dazuzugeben.
Und die Moral von der Geschicht...? Die Schwierigkeit besteht darin, eine klar definierte Grenze zu ziehen. Wo ist die Linie überschritten zum Kunstwein? Welche Institution hat genug Macht, man muss es so nennen, um eine Einigung auf nationaler, europäischer oder gar weltweiter Ebene zu erreichen. Dazu kommt noch, dass viele Emotionen eine sachliche und faktenorientierte Diskussion unter den Interessensgruppen nahezu unmöglich macht. Nüchtern betrachtet ist gegen eingehängte Holzlatten und Eichenholzspänen, bis zu einer bestimmten Größe nichts einzuwenden. Ebenso mit der Mostkonzentration. Das impliziert jedoch nicht, dass der Produzent aus eigener Überzeugung diese Techniken nicht anwenden möchte. Eine gegenseitige Respektierung beider Standpunkte würde die Zukunft des Qualitätsweinbaues ein ganzes Stück weiterbringen. Ist man konsequent gegen diese oben erwähnten Techniken, dann sollte man auch das chaptalisieren und anderes mit einbeziehen. Dogmen und einseitige Sichtweisen bringen keinen wirklich weiter. Aromatisierte Pulver, flüssige Aromastoffe, Spinning-Column sind jedoch über der Grenze des Tolerierbaren, aus meiner Sicht.
Die Kennzeichnung, an sich wäre eine sehr gute Sache, hat den Haken, dass eh schon zuviel auf dem Etikett steht. Siehe Schwefel, eine unsinnige Verbraucherinformation, da beispielsweise ein Blumenkohl ein zigfaches an Schwefel enthält....!? Eine sofortige und allen gerechte Lösung gibt es aktuell nicht und wird es wohl in absehbarer Zeit auch nicht geben.
Montag, 14. August 2006
neue webseite über kork & kollegen
Was ist der "richtige" Verschluss für Weinflaschen? Kork? Kunststoff?, Glas?, Schrauber? Eine neue Webseite soll unabhängig und frei von Polemik informieren: http://www.verschlusssache-wein.de/
Sonntag, 13. August 2006
04 shiraz reserve hunter valley - evans family
viel schwarzer pfeffer, schwarze reife früchte, brombeere, menthol im hintergrund, etwas vanillig (verliert sich aber), nicht marmeladig wirkend aber sehr konzentriert, lakritze, getr. oregano, xxxx. am gauemen eher schlank & zurückgezogen, sehr hohe qualität der Tannine, reife & weich säure, wieder schwarzer pfeffer, etwas muskatnuss, schwarze kirsche, der wein hat charakter, alkohol sehr gut eingebunden, langer für einen australischen shiraz eleganter abgang. mehr als positive überraschung. sehr saftiger & auch süffiger wein. klasse.
Samstag, 12. August 2006
1988 clos de vougeot - selectionne jean raphet
700 fl. produziert - nr. 175,
das etikett ist insofern seltsam, als dass kein alkohol verzeichnet ist und es scheinbar eine abfüllung für oder von einem händler ist. ich versuche infos darüber zu bekommen.
sehr offene von reifen süsslichen himbeeren & erdbeeren geprägt, fein integrierte pistazien, anflug von einer oxidationsnote, laub & getr. astwerk, elegant & klassisch, am gaumen deutliche mineralität, vibrierende säure, samtene aber noch spürbare tannine, wieder reife himbeeren & erdbeeren, leder, etwas getr. feigen, mit etwas luft kommt eine marzipan-note dazu, tolle balancierte von mineralität & säure getragene struktur, sehr langer mineralischer abgang. klasse - auf dem punkt & noch weitere 3-5 jahre. 3 std.: die reife verstärkt sich leicht und bleibt dann aber über die zeit von 6-7 std.
Freitag, 11. August 2006
1976 cabernet napa valley - rutherford hill
13% vol. , high fill, animalisch, stallige nase, kalter rauch, rinderfilet, jod, trüffel & moschus, anfangs nahezu keine frucht, am gaumen abweisend, gezerrt & ausgetrocknet, leicht spitze säure, flach, mittellang. nach 2 std.:
mosel weinberge & globale erwärmung &..
Wine Warming Want to cash in on rising global temperatures? Consider buying a vineyard in northern Europe or planting grapes in Maine. Global warming will dramatically boost the vineyard values in at least one particular winemaking region situated near the northern-most boundary for grape growing, two wine economists conclude in a new study. Another recent study points to a sizable shrinkage of the American wine belt by the end of the century due to hotter temperatures. The vineyards of Germany's Mosel Valley will more than double in value with a rise in temperature of three degrees Celsius, while a one-degree increase would lift vineyard prices by 20%, estimate Orly Ashenfelter of Princeton and Karl Storchmann of Whitman College in Walla Walla, Wash. In Europe, where temperatures vary far more from year to year than in the U.S., any oenophile will tell you that hot summers produce the best wines. And a body of research shows that global warming will be a boon to winemaking in northerly regions--while it may scorch grapes in hotter climates. But rather than examine the effect of temperature per se, the new study, which was published as a working paper by the National Bureau of Economic Research, measures the effect of the increased solar radiation that comes with a hotter climate. As such, it offers a more precise way to quantify the impact of climate change on wine quality that could be replicated in other wine-growing regions--or even applied to other crops. "That's something that I haven't seen before. … Most people use mean temperature, and I think that's very crude," says Wolfram Schlenker, an economist at Columbia University who has studied the effect of global warming on agriculture crops. The hundreds of vineyards situated along the slopes of the Mosel Valley are all affected by the same weather and grow the same grape: Riesling. But because the river that runs through the valley loops back on itself, each plot of land varies dramatically in the amount of sunlight it absorbs, making the valley an ideal laboratory to study the impact of increased solar radiation on vineyard quality. "In the Mosel Valley, it's easy to show that solar radiation has a huge effect," says Ashenfelter. Because they are particularly inefficient at using solar energy, grapes need to absorb huge amounts of sun to ripen. Situated on the northerly cusp of wine production in Europe, the Mosel vineyards are akin to natural solar panels, varying in their ability to soak up sunlight based on certain characteristics--darker soil, a favorable slant or larger size. Combining records detailing these physical attributes for hundreds of Mosel vineyards with price data from tax records dating back to the 19th century, Ashenfelter and Storchmann constructed a model that predicts a considerable rise in vineyard valuation under a scenario of a one- to three-degree increase in temperature--a standard prediction of climatologists for global warming over the next half-century. "We show how each piece of land differs in its value because it absorbed a different amount of solar radiation," says Ashenfelter. Because the price of wine grapes increases more than proportionally with the ripeness of the fruit, it is not surprising that the hotter scenario yields a more dramatic rise in vineyard values. One drawback of the study is that it uses only one proxy--solar radiation--to measure the impact of climate change. But other factors important for wine growing--such as humidity and precipitation--are also likely to be affected by global warming. The results bode well for the wine industry in Europe, as many of the famous wine regions are situated in relatively cool areas. Other wine-growing regions might not be so lucky: Absent any adaptation by winemakers, the total area suitable for wine growing in the U.S. could shrink by up to 80% by the end of the century, concluded a study published last month in the journal Proceedings of the National Academy of Sciences. According to the paper, wine-making regions would shrivel because of the higher frequency of sweltering days that cause plant function to break down, and not as a direct result of higher mean temperatures. Still, few experts doubt that the multibillion-dollar U.S. wine industry would switch to different varieties of grapes or take advantage of technological advances to adjust to a hotter climate. So far, there has been little research into breeding and growing more heat-resistant grapes in the U.S. In any case, it is surely the regions that already cope with blistering heat that are the most vulnerable to global warming. "The Greeks are probably upset about it," says Ashenfelter quelle: http://www.winebusiness.com/.
familie soder vom schlossgut istein hört auf
familie soder wird aus gesundheitlichen gründen das schlossgut istein, im gleichnamigen ort, nicht mehr weiterführen. gepachtet hatten die soder's das gut seit 1977. im isteiner kirchberg, auf denen die reben stehen, ist das weingut praktisch eingebettet. der 2006er ist also der letzte soder jahrgang. schade.
Donnerstag, 10. August 2006
1984 cabernet napa valley - cuvaison
13% vol. relativ kurze aber dichte nase, liebstöckel, moschus, touch brett, auch etwas trüffel, schwarze rumkirschen. am gaumen kräftige leicht scharfer charakter, rustikale struktur, alkoholisch, etwas amarenkirsche & walnüsse, mittlerer etwas plumper abgang. guter wein. nach 45 min. etwas besser aber der scharfe charakter bleibt.
Mittwoch, 09. August 2006
1980 cabernet alexander valley - jordan
12,8% vol. high fill, eingekauft für € 31.- (mindestens das 3-fache wert !) dezente & zurückhaltende nase, etwas sellerie & frischer fenchel, wieder diese getr. küchenkräuter hier mit cassis, minze ohne die ätherische komponente, sehr feine - hochkomplexe - eigene nase. am gaumen herrliche balance, weich, reif, reife rote früchte, erdig steinige art, touch waldboden, nicht die kräftige säure des ste. michelle von gestern, feinste tannine, elegant, finesse, tänzelt über den gaumen, sehr langer schmeichelnder abgang - fein im besten sinne des wortes ! klasse. nach 2 std.: ist noch etwas offener & mit mehr tiefe, hält sich noch weitere 3-4 jahre auf diesem niveau. die alten kalifornier überzeugen mich immer mehr.
Dienstag, 08. August 2006
1985 chateau ste. michelle - washington
12%, colombia valley, cabernet sauvignon - in england gekauft für 19 € ! sehr ätherische nase, menthol, kräutrige kühle, holunder, würzig, maggikraut, touch flüchtige, kalter zigarrenrauch im hintergrund, getr. petersilie. am gaumen seidig und bestens balanciert, dezente aber antrocknende tanninstruktur, trotz nur 12% relativ wuchtig, nasse leicht rauhe mineralik, wieder peterle & getr. gartenkräuter, etwas pinie, stützende säure, etwas rote kirscharomen, gute bis sehr gute länge, schön zu trinken, noch sehr frisch wirkend...passt sehr gut zu einem filet wellington. nach 2 std.: wird offener und runder, tannine etwas geschliffener, immer noch kein grosser aber ein sehr guter wein und erstaunlicher wein. 2. tag: legt noch etwas zu. keinste anzeichen von schwäche. leicht dunklere frucht. toll.
AUSTRALIA is exporting more wine, but prices have dropped.
AUSTRALIA is exporting more wine, but prices have dropped. Australian wine exports grew 9 per cent in the year to the end of July, but average prices fell 8 per cent.
The 743 million litres exported in the 12 months to July was valued at $2.79 billion, the Australian Wine and Brandy Corporation says. Sweden has developed taste buds for Australian cask wines and was the largest contributor to value growth – up 33 per cent to $50 million. Exports to China also grew, but were offset by a 65 per cent drop in the average price a litre, to $1.64. "The key driver of the price decline was an increased share of bulk wine in the mix," the corporation's July 2006 wine export approval report says. The report says 80 per cent of Australian wine shipped to China is bulk wine valued at $0.66 a litre. The United Kingdom remains the number one destination for Australian wine – despite a one per cent drop in volume and three per cent price slump, the market was valued at $958 million for the year to the end of July. The US ranks second with $899m, followed by Canada ($244m), New Zealand ($91m), Germany ($76m), Ireland ($55m) and Sweden ($50m). quelle: AAP
Sonntag, 06. August 2006
deutsche weine - positive tendenz
04.08.2006
Haushalte kaufen mehr Wein
Der Weinabsatz im Lebensmittelhandel hat sich insbesondere für die deutschen Erzeuger im ersten Halbjahr dieses Jahres positiv entwickelt. Dies geht aus der vom Deutschen Weininstitut (DWI) bei der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegebenen Analyse der Weineinkäufe privater Haushalte hervor.
Die deutschen Weinanbieter haben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit ihren Weinen im Absatz um 6,4 % zugelegt und eine Wertsteigerung von 7,7 % erreicht. Der gesamte Weinmarkt ist über alle Herkünfte gesehen ebenfalls um rund 1 % in der Menge und 2,4 % im Wert gewachsen. Bezogen auf den Gesamtmarkt des Lebensmittelhandels haben die deutschen Weine ihren Marktanteil sowohl in der Menge (37,6 %) als auch im Wert (39,1 %) um rund zwei Prozentpunkte ausbauen können. Absatzzuwächse konnten ebenfalls Weine aus Italien (9,9 %) und Spanien (21,2 %) verbuchen, Frankreich wie auch die Anbieter aus Übersee haben Absatzverluste hinnehmen müssen. quelle: www.weinplus.de
Donnerstag, 03. August 2006
alcoa meldet nahezu 500 weingüter weltweit mit vino-lok
NEW YORK--(BUSINESS WIRE)--Aug. 2, 2006--The Alcoa Vino-Seal(TM) wine closure has grown in popularity with winemakers worldwide. Since the "glass-on-glass" stopper was introduced two years ago in Europe under the Vino-Lok(TM) name, it has been selected by nearly 500 wineries globally as the stopper of choice for their premium wines. Leal Vineyards, a California winery, is the newest member of this discriminating club debuting its 2005 Sauvignon Blanc in Vino-Seal, one of the first white wines in the United States to use the stopper. Designed by Alcoa Closure Systems International, Vino-Seal provides an ideal seal protecting the wine's purity, flavor and bouquet. The innovative stopper has an upscale design, similar to a traditional crystal decanter, and is an elegant alternative to traditional cork. Vino-Seal combines the glass stopper with an inert o-ring to provide a hermetic seal. The patented design prevents oxidation and contaminates from entering the bottle, while retaining desirable free sulfur levels. In addition, no corkscrew is needed for opening the bottle and the wine can be resealed with the closure. "Independent market research indicates there are three benefits winemakers look for when selecting a wine stopper: The stopper must protect the flavor and aroma of the wine, the closure must easily integrate into a bottling line, and it must deliver a premium image. Vino-Seal meets these requirements," said Laura Clark, Adult Beverage Marketing Manager, Alcoa CSI. Leal Vineyards Selects Vino-Seal Leal Vineyards Owner Frank Leal recently chose the glass closure for its 2005 Sauvignon Blanc. "The decision to use Vino-Seal was an easy one, because of its excellent attributes. Avoiding TCA taint (corked bottles) is the most important benefit, but the elegant look and simplicity of a glass closure creates a truly cutting-edge package. We were able to easily integrate Vino-Seal into our existing bottling line without incurring additional costs," said Leal. Leal Vineyards new Sauvignon Blanc fits a needed niche for the winery, adding an "alternative white" alongside the Leal Chardonnay. It is Leal's first release of a white wine not carrying a San Benito County appellation. In this case, the fruit source was an award-winning vineyard near Clear Lake on the North Coast; the wine bears a Lake County AVA designation. Only 843 cases were produced; the Leal Sauvignon Blanc retails for $24 at the winery's tasting room. It's clean, crisp fruit expression and balancing acidity is sure to be a crowd pleaser for pairing to summer's lighter fare. About Leal Vineyards Leal Vineyards is the creation and collaboration of owner Frank Leal and winemaker Dave "Griff" Griffith. Their mission is to fashion exceptional wines that appeal to connoisseur and novice alike. Nestled in the rolling foothills of Hollister in California's Central Coast region, the winery was hand built in 1999 with an eye to both tradition and cutting-edge technique. About Alcoa CSI Alcoa Closure Systems International, Inc. (CSI), a part of Alcoa Inc, is recognized as a world leader in closure design, manufacturing and closure application systems. In addition to quality closures and capping equipment, Alcoa CSI provides a global network of technical service and support to all key markets. Major markets include carbonated soft drinks, food, juice and isotonic, bottled water, beer, dairy, wine and distilled spirits, personal care, and automotive fluids. In its 27 locations and offices worldwide, Alcoa CSI employs nearly 3,000 people. The company is guided by principles of strict customer satisfaction, total quality manufacturing and technical service, all tied to specific customer needs. For more information on Alcoa CSI, visit their website at www.alcoacsi.com.
Mittwoch, 02. August 2006
1990/91 vina magana reserva - navarra
1990, 12,5% vol.: reife & offene nase, animalisch, wildbret, brett - nicht jedermanns ding, sehr würzig, moschus & touch trüffel, etwas kalkiges im hintergund. am gaumen bitterkeit wie bei einem zu reifen wein, tiefe fehlt, reife säure, leicht körniges tannin, dezenter alkohol, nussig, leder, karg wirkend, eher mittlerer fast schon zarter abgang, nach 2 std: nase hahezu identisch, etwas getr. laub, touch nasse kieselerde, am gaumen deutlich mineralischer & voller, säure ist etwas spitzer, wein ist allg. besser, aber dürfte innert den nächsten 2-3 jahren austrocknen. 1991, 13,5% vol.: relativ änliche nase wie der 90er, kühler & jünger wirkend, soja & balsamico, noch rote waldfrüchte riechbar, wirkt voller. am gaumen nicht die kargheit des 90er. wuchtiger, alkohol unterschied deutlich spürbar, jünger & frischer, rumtopf, leder, waldfrüchte...etwas johannisbeere erkennbar, mineralische note, kraftvoller rotfruchtiger abgang. nach 2 std: hat sich nicht verändert, evtl. etwas deutlicher soja & balsamico. am gaumen noch etwas weicher, sehr samtige art, gaumen auskleidend, wirkt nicht mehr so wuchtig, das mineralische kommt deutlicher hervor. schöner reifer wein. noch 4-5 jahre. !! beide weine waren am nächsten tag deutlich besser. sie waren balancierter & hatten mehr aromen von roten früchten.
Dienstag, 01. August 2006
neusseeland: 20% & 10% jedes jahr bis 2010
NZ says wine production to rise 20%
The big rise is on the back of the 2006 grape harvest - estimated by Winegrowers New Zealand at a record 185,000 tonnes. About 55 per cent of New Zealand production is already exported. "The domestic market for wine is growing relatively slowly, so an increasing proportion of New Zealand's production will be exported," Ministry of Agriculture and Forestry economists said. "Wine production will be 20 per cent higher in the year ending March 2007 than in 2006," the economists said in projections to 2010. "After 2007, we expect wine production to increase 10 percent per year until March 2010, as new plantings mature." Their export projections for the next four years were for 2007, 68 million litres, ( $NZ619 million ($A500.65 million)); 2008, 77m litres, ($NZ761m); 2009, 85m litres, ($NZ867m); and 2010, 92m litres, ($NZ964m). The MAF analysts noted prices for New Zealand wine fell slightly in its main export market, the UK, in the year to March 2006, but improvements since then in the NZ dollar exchange rate were expected to boost returns. While world wine markets remained well supplied and growth in consumption was slow, some commentators considered that it would eventually outstrip production increases, easing downward pressure on prices by 2010. Vineyard plantings producing grapes were estimated at 21,002 hectares in June 2005, a 52 percent increase since 2002, and average yields per hectare had fallen over the past 10 years as growers managed vines for quality rather than quantity. quelle: www.winebusniness.com
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