Agenda 2015 für die Spitze der VDP Klassifikation
Grosser Durchbruch für mehr Klarheit bei der obersten Weinklasse Deutschlands

Wallhausen, Marienthal:Ein großer Durchbruch bei der Weiterentwicklung der verbandsinternen Klassifikation gelang der Mitgliederversammlung der Prädikatsweingüter (VDP) bei ihrer gestrigen Sitzung in Marienthal/Ahr. Nach intensiven Diskussionen einigten sich die Delegierten darauf, die Kennzeichnung ihrer Spitzenweine zu vereinheitlichen. Die Regelungen sollen zeitlich gestaffelt umgesetzt und im Jahr 2015 in allen Betrieben eingehalten werden.
Den zentralen Punkt bildet dabei eine für alle Anbaugebiete einheitliche Regelung für alle Wei-ne der obersten Kategorie, die den „Grand Crus“ entsprechen. Der Oberbegriff für diese Kategorie lautet künftig „Erste Lage“ und wird einheitlich mit dem Logo gekennzeichnet. Alle Weine Kategorie „Erste Lage“ werden nach gleichen terroir-orientierten, strengen Kriterien (vgl. VDP-Klassifikationsstatut von 2002) vinifiziert.
Innerhalb dieser Kategorie wird es in allen Gebieten trockene „Grosse Gewächse“, sowie rest-süße Spätlesen, Auslesen bis hin zur Trockenbeerenauslese geben können. Die Region definiert für die einzelnen Weinberge, welche Weintypen – also auch mehrere - das Terroir optimal in-terpretieren. Schon ab dem Jahrgang 2006 müssen alle trockenen Weine aus der Spitze der Klassifikationspyramide, die alle als „Grosses Gewächs“ bezeichnet werden, den gesetzlichen Anforderungen an den Begriff „trocken“ genügen. Der als Marke geschützte Begriff „VDP. Grosses Gewächs“ soll auf dem Etikett dieser Weine angebracht werden. Spätlese und andere Prädikate werden für die frucht- und edelsüßen Weine verwendet.
Langfristig und damit bis spätestens zum Jahr 2015 einigten sie sich auf eine konsequente Wei-terentwicklung ihrer herkunftsgeprägten Klassifikation. Im Bezug auf die Verwendung von Lagennamen bedeutet das, dass zukünftig Lagen, die zur obersten Kategorie zählen, nicht mehr in der zweiten Kategorie bei den Klassifizierten Lagenweinen verwendet werden. Man könnte gar sagen, dass es in Zukunft „Erste Lagen „ und „Zweite Lagen“ geben wird. Michael Prinz zu Salm-Salm freute sich über die Weitsicht und Vernunft der Mitglieder bei den Entscheidungen des Tages, die eine strikte Selbstbeschränkung von Ihnen fordern: „Die Klassi-fikationsbeschlüsse sind für die Zukunft und den Erfolg unserer gemeinsamen Sache elementar wichtig. Ich wage gar diese handwerklich gefertigten, kulturbeseelte, terroirgeprägten Weine als entscheidend für die Zukunft des deutschen Spitzenweinbaus zu bezeichnen. Auf der nun erar-beiteten Grundlage bleiben uns in den einzelnen Regionen zwar noch viele Hausaufgaben, doch wir haben eine Vision, die uns ermöglicht, ‚Grands Crus’ deutscher Herkunft zu erzeugen, die im Konzert der Großen Weine dieser Welt eine herausragende Partitur spielen werden.“
Weitere Informationen zur VDP Klassifikation: www.grossesgewaechs.com
2 wichtige termine in naher zukunft
27. august 2006-07-26
zusammen mit tom stevenson und michael schmidt, beide aus london, werde ich deutsche spitzensekte probieren. zusammengestellt wird die probe von mir. wie kam es dazu ? über michael schmidt kam der kontakt zu tom stevenson zustande. in einer der emails teilte ich ihm ganz unverblümt mit, dass mir seine auswahl der deutschen sekterzeuger, in dem von ihm geschrieben buch „world enzyklopädie of champagne & sparkling wine“ , überhaupt nicht gefallen hat. seine antwort war “give me some names and i would change it...“. da hab ich mich nicht lange bitten lassen und die probe zusammengestellt. der vdp hat mich dabei hilfreich unterstützt.
28/29. august
vdp vorpremiere der grossen gewächse in wiesbaden. es werden die weine aus 2005, erstmalig ausgewählten fachleuten zur degustation vorgestellt. man hat absolute ruhe, genug zeit für die weine, die weine werden an den platz gebracht und man kann seine flights so zusammen stellen, wie man es bevorzugt. seriöser kann man weine nicht probieren, von den eigenen vier wänden mal abgesehen. nicht zu vergleichen mit messen oder ähnlichem. mancher wettbewerb könnte sich ein beispiel daran nehmen. apropos: weinebeurteilungen an messen wie z.b. der prowein können maximal eine sehr grobes urteil sein, mehr aber auch nicht.
von beiden degustationen werde ich berichten.
zuviel australische weine...
Glut forces massive discounts in Australia July 25, 2006 decanter.com staff
Wine in Australia is being massively discounted as a result of the wine glut.
The Australian Broadcasting Corporation has reported that bottles of cleanskin (showing neither winemaker or winery) Chardonnay and Merlot are being sold for as little as AUS$2 in supermarkets. These wines usually sell for three times that amount.
Stephen Strachan, chief executive of the Wine Makers Federation of Australia, told ABC, 'I don't think anyone in the industry would have expected that we get to that point.'
He added that pricing at that level would force other brands to follow suit. There is a temptation for those brands to match the price point, 'because they obviously want to be able to sell their wine,' he said.
He also said he ws sure it was a short-term phenomenon.
quelle: www.decanter.com
die schnapsgustl & tokajer um 1750
hallo,
der artikel zu der ungblaublichen tokajer probe zusammen mit hugh johnson & jürg richter. die ältesten weine waren ca. aus der mitte des 18. jahrhunderts. viel spass damit. bitte vor dem weiterverwenden des artikels, mit mir in verbindung setzen. danke.
gruss sigi hiss
1989 mas la plana - miguel torres
reife nase auf dem höhepunkt, leder, würzig, touch reife himbeeren & erdbeeren, ganz dezenter trüffel, waldbeeren, kühle minze...etwas getr.kräuter, menthol im hintergrund. am gaumen ebenfalls auf dem punkt, in sich balanciert, wieder deutlich leder, blutorange, etwas schwarze oliven, trotz der reife noch mit kraft, weiche säure 6körnig weiches tannin, fein im besten sinne, für 89 aber erstaunlich weit, im eher leichten aber finessenreichen abgang eine spur johannisbeerkraut & rote johannisbeeren. blind steckt man sowas sicher ins bdx. sehr schöner wein noch 3-4 jahren.
nach 2 std:baut ab. hält sich nicht über 2 tage.

1990 barolo elio grasso - vigna chiniera
wuchtige offene nase, teer, lakritze, schwarzer pfeffer, konzentrierte würze, soja, etwas wie die stammwürze beim bier brauen - süsslich malzig auch, dichtes balsamico, abgehangenes rinderfilet, etwas salziges, sehr typische barolo-nase, sehr komplex, mit luft ändert sich die nase in richtung leder - erdig - etwas laub und weg vom animalischen. klasse! tolle balance, wuchtig & doch mit eleganz, deutliche mineralität, wieder etwas animalisches...etwas rumtopf, deutliches teer & etwas pfeffer, reife säure, mürbes tannin, erinnert auch etwas an dunkles holzofenbrot, ein sehr wuchtiger langer abgang mit einer herben bitternote - etwas an ganz dunke bitterschok erinnernd. herrlicher & sehr typischer wein mit sicher noch 4-6 jahren. hält sich auch über 2 tage problemlos.

petrus 2005 zu £ 1600 - 2350 - chf 3700
Petrus 2005 only £1600 - per bottle July 20, 2006 Adam Lechmere
Chateau Petrus has smashed en primeur records as cases of the not-yet-bottled 2005 vintage change hands for £20,000 – that's £1600 a bottle or about £50 a sip.
The Pomerol chateau is no stranger to price tags that would make a billionaire blush – but never before has a Bordeaux wine sold for such a sum en primeur.
As an investment, one merchant warns, it is less than gilt-edged, mainly because Robert Parker has not yet given his final score on the wine. Parker gives en primeur wines – tasted in barrel – a range of scores, which he finalises when they are bottled two years later.
Petrus 2005 is rated 96-100, which means that there is a possibility, albeit remote, it may not get 100 points in April 2008.
'I wouldn't touch it with a bargepole as an investment. If it doesn't get 100 points there is a good chance the price will drop,' Gary Boom of Bordeaux Index said. He has sold six cases at £20,000 each.
Boom pointed out that for the same money or less there are other vintages of Petrus with a proven track record and a guaranteed 100 points. The 1990 is now the same price as the 05, the 98 – considered by Petrus owner Christian Moueix to be the best ever – is £17,000, the 2000 is £19,000, and the 89 is a snip at only £16,500 a case.
Petrus may be the most expensive Bordeaux release ever, but Stephen Browett at Farr Vintners said Burgundy's Domaine de la Romanee Conti's Romanee Conti has surpassed it.
'We sold the 2003 vintage on release at £26000 per case,' he told decanter.com.
· According to wine price listings website wine-searcher.com the average case price has increased by 153% for the 2005 vintage.
In the UK the average price per case is £824, a 153% increase from the 2004 vintage at £325.
The biggest price increase recorded by wine-searcher is jointly held by Troplong Mondot and Larcis Ducasse, both showing increases of 349% on last year's releases.
First growth chateaux Latour, Lafite-Rothschild, Margaux, Mouton-Rothschild and Haut Brion are all placed in the top 10 of biggest increases, with increases of 254%, 293%, 344%, 291% and 301% respectively. St Emilion's Chateau Ausone sees an increase of 342% on last year's release price.
quelle: www.decanter.com
1997 weisser burgunder spätlese tr - bercher
burkheimer feuerberg - barriqueausbau
sehr offene beeindruckende nase, zuerst allerfeinstes marzipan, dann reife aber nicht plumpe zitrus & grapefruitnoten, stachelbeere, rote johannisbeeren, kühle butter, alles sehr gut balanciert, mit mehr luft kommen frische waldkräuter dazu, touch tropische frucht, sehr tief...komplex, edel. am gaumen tolle balance, sehr komplex & cremig, etwas mineralität, buttrig, ganz dezente sahne, mirabellen, melone, dezente wachsnoten, viel finesse & eleganz, wirkt noch kraftvoll, sehr langer feingliedriger abgang. absolut klasse !! sicher noch 4-5 jahre auf diesem niveau. warum trinkt in deutschland keiner reife deutsche burgunder ?
nach 2 std.: war nichts mehr da......

frankreich 2006 - änlich 2005
The 2006 French harvest is heading for a replay of 2005 with official reports showing similar harvest patterns and projected yields.
According to Onivins, the French national wine office, this year's harvest is expected to produce 53.6m hectolitres (hl), compared to 53.5m hl in 2005.
Harvest patterns including bud-break and fruit-set are also showing uncanny parallels to last year. Bud-break was late after a cold winter and fruit-set occurred in the first few weeks of June. In both cases and in both years, Onivins said the process was 'homogenous' and in 'favourable weather conditions'.
'Everywhere, the clusters [of berries] are fine and promising,' said Onivins. 'Their health is highly satisfactory.'
This could spell good news for winemakers in Bordeaux, whose superlative 2005 vintage looks set to be reproduced – if all goes well.
'The harvest potential is very promising but the uncertainty remains over the drought levels of the next two months,' said Onivins.
If the predictions are correct, Bordeaux will also produce 400,000 hl more wine than last year. Other regions including Languedoc, Loire, Rhone and Burgundy are also set to produce more wine than in 2005
However, the quantity of the harvest has the potential to increase problems of oversupply. The EU, which is aiming to do away with subsidised distillation within the next five years, has just agreed to subsidise crisis distillation of 3m hl of French appellation and table wines. quelle: www.decanter.com
Großes Gewächs wird trockener und bleibt frei von Chips
Großes Gewächs wird trockener und bleibt frei von Chips In seiner Mitgliederversammlung hat der Verband der Prädikatsweingüter (VDP) gestern Änderungen beschlossen. Das Große Gewächs soll trockener werden, der so genannte Lagenverbrauch gilt langfristig für alle Regionen. Bereits ab dem Jahrgang 2006 soll das Große Gewächs nicht mehr als neun Gramm Restzucker aufweisen dürfen. Auch süße oder edelsüße Weine allerdings sollen das Traubensymbol des VDP samt der "1" führen dürfen und gelten damit als Weine aus einer "Ersten Lage", aber eben nicht als Große Gewächse: Sie können mit Prädikaten wie Spät- oder Trockenbeerenauslese gekennzeichnet werden. Für alle Regionen wurde ferner der jetzt beispielsweise schon in der Pfalz geltende Lagenverbrauch eingeführt: Aus einer klassifizierten Lage darf es außer dem Großen Gewächs keine anderen Weine mit Lagenbezeichnung geben. Nicht alle Beschlüsse treten allerdings bereits mit dem Jahrgang 2006 in Kraft, für einige wurden Übergangsfristen bis zum Jahr 2015 beschlossen. Eindeutig sprach sich der VDP gegen neue önologische Verfahren aus. Weder Eichenchips noch Aromen, gentechnisch veränderte Hefen oder Konzentratoren wird es in VDP-Betrieben (außer für eng begrenzte, anzumeldende Versuche) geben. VDP-Chef Michael Prinz zu Salm sprach von einem "historischen Tag".
1922 raymond lafon
blind eingeschenkt & deutlich jünger eingeschätzt, in ein sehr gutes jahr gesteckt aufgrund der dunklen farbe - immensen dichte der süße - deutliche boytritisnoten. nicht der erste 22er von großer qualität !
ganz klare rosinen & korinthenaromatik, gebrannte creme, karamelisierter zucker, kräuterzucker, melasse, hochreife banane, espresso, etwas gewürznoten wie zimt, am 2. tag roch ich kokosraspeln (?) alles sehr dicht & groß angelegt. unbedingt ein großes glas..karaffe. am gaumen mächtige süße - eine finessenreiche & frische säure - die säure ist brilliant !, malz, getoastetes brot, riccola, wieder dunkler honig....ein unglaublicher 22er !! sehr langer druckvoller abgang. hält sich offen in der flasche 4-6 tage & sicher noch 30-40 jahre. genial.

1948 suduiraut
blind serviert - deutlich jünger eingeschätzt.
in der nase frisch gedroschenes korn, getr. aprikosen, orangenschale, zitronat, frisches brioche, mit luft kam noch eine reife birne hinzu, wenn dann sehr heller honig, alles frisch mit wenig boytritis noten, wirkend, sehr tief & animierend. am gaumen kraft, dichte & balancierte süsse & säure, die frische klare säure ist das rückgrat, auch hier helle aromatik an aprikosen & birne erinnernd, am 2. tag kam ein touch exotisch frucht dazu. klasse wein aus einem schlechten jahr - der wein ist viel besser als das jahr allgemein gesehen wird. hält sich noch weitere 25-30 jahre und auch locker über 3-5 tage in der offene flasche.

1982 & 1985 montelena
beide flaschen in top zustand.
1982: eine klassische bdx nase, zedernholz, etwas pinie, cassis, touch kühle minze, tabakdose, sogar leicht an bleistiftminen erinnernd, unheimlich kompakt & dicht, traumhaft & nahezu ein paradebeispiel eines bdx's cabernet. je länger der wein im glas ist um so deutlicher wird seine klasse. grandios. am gaumen anfangs sattes leicht sperriges tannin, kräftige säure, wuchtig & dicht, etwas rumtopf, schwarze beeren, wieder etwas bleistift & tabak, nach ca. 20-25 min. ist das tannin weicher & wirkt mürber, die säure dito, große struktur, etwas dunkle schoko, dunkle reife waldbeeren, klare schwarze johannisbeeren, noch jung, dicht, aber mit stil, langer rassiger abgang, sicher noch 15-20 jahre. hier werd ich sicher noch nachordern !!
1985: hohle, leere & fehlerhafte nase, zuerst an tca gedacht dann aber an schleichenden kork, mit der zeit kamen ansatzweise rote früchte hervor, im prinzip veränderte sich die nase jedoch nicht. am gaumen attackierte das tannin wie ein bullterrier die zähne, auch hier hohl..leer & alkoholisch wirkend. dieser zustand änderte sich nicht über die 4-5 std.....schleichender kork...fehlerhafte flasche, was auch immer. noch mal probieren.
jürg richter war komplett anderer meinung: der wein braucht einfach noch viel mehr zeit als der 82er.

bemerkungen des kellermeisters
Winemaker's Notes 1982 The 1982 vintage has been duly recorded in the annals of California wine history as the biggest crop ever. Also recorded were the successive Fall rains that had a grave effect on those hapless vignerons whose overcropped vineyards weren’t picked until later that year. The long, cool, wet seasons of ’82 highlighted more than ever the “art” of winemaking in the vineyard. Diligent hand thinnings and constant attention were required to maintain good style and flavor by insuring sufficiently low yields and full maturity. As a result, we now feel that we succeeded in making an outstanding wine from a vintage that received less than stellar reviews from some doomsayers in the wine writing media. Happily our work has paid off.
Vintage Weather Cool. Wet winter, cool spring. Record crop, thinned 5 times to lower the yield. Mid-September rains caused some problems, but we finished picking before major storms in October. Big wines, clean, fat and juicy berries.
Tasting Notes From the first appearance and aroma it becomes obvious that this wine was made from fully ripe mature fruit. The intense deep garnet color and heady complex bouquet are immediately indicative of Montelena Cabernet with its unique make-up of berries and earth. Some tasters also remark about its cedary qualities and compare the aromas to coffee or chocolate.
The well balanced acidity and moderate tannins may convey a ready quality about the wine but its greatest promise will show some years hence.
Winemaker's Notes 1985 Every year, after the lees settle and the leaves turn red and gold and fade away, we record that year’s story of our wines. Dave, our vineyard manager, and I write the terse and statistical “crush report” for the winery, a document for future reference which records the analysis of the growing year: weather data, tons per acre, juice chemistry, etc.
Since it is only used in-house there is no reasons for fluff or hype, here is a verbatim quote from the December 1985 report, “Continuous cool weather spaced our picking to two and three day intervals … Overall juice quality was excellent to outstanding. At this time I rate the weather effects during the growing seasons as excellent, maybe perfect. Flavors are very concentrated and rich … the flavors of the wine lots are highly varied and quality is excellent.” Four years later, the wine has lived up to its early promise.
Vintage Weather Cool variable. No late winter rains resulted in early bud-break with a long, moderate growing season. Dry, cool fall weather during crush, long harvest. Excellent fruit and balance.
Tasting Notes This wine has the dark garnet color so typical of our Cabernet. The nose has the quintessential Montelena character of black cherry, loamy earth, and spice. ‘Layered’ is the best single term to describe both the bouquet, with chocolate and oak undertones, and the flavors which follow, earthy-berry fruit and many spicy complexities. Since 1985 was a cooler season the body is moderately textured. The wine is bright and bold in the front, tasty and smooth throughout, with lingering fruit on the finish, resulting in excellent balance. We feel this Cabernet is a very classical and traditional expression of our vineyard and though it drinks well now, it holds only greater promise for further development as it ages. Bo Barrett, Winemaker
1967 cabernet sauvignon - louis martini
12 1/2% (steht so auf dem etikett)
sehr offene nase von anfang an, minze, menthol, moos, petersilie, sellerie, nach ca, 20 min. kommen deutliche teenoten, rosmarin & getr. oregano dazu, auch etwas heu, sehr eigen aber hoch interessant, grosse komplexität & tiefe, charakter, etwas zum dauernd dran riechen, am gaumen a zuerst sehr deutliche säure, das tannin wirkt leicht austrocknend & leicht körnig, man könnte annehmen der wein ist bald weg, aber nach ca. 30 min. wirkt die säure deutlich reifer & mehr im hintergrund, mehr tiefe & komplexität, nahezu gleiche aromen wie in der nase plus etwas eingekochte reife rote frucht, mittlere länge und finesse im abgang. hält sich noch weitere 5-8 jahre auf diesem niveau !
!! wer hätte geglaubt dass ein 39 jahre alter kalifornier so noch soviel vergnügen bereiten kann.....schaffen das die weine aus den 90er und 00er auch noch in 40 jahren ?
die 70er notiz steht hier (nicht ganz die klasse)
http://sigihiss.beeplog.de/19384_131748.htm

1911 lanessan
high shoulder, top zustand, fl. wurde irgendwann vor geschätzten 30-40 jahren neu verkorkt. der korken war zu intakt für 95 jahre.
info dr. becker vom 11.07.2006: Die Familie Bouteiller hat vor langen Jahren Teile ihres Chateau-Bestandes neu verkorkt und neu etikettiert und anschließend zum Verkauf freigegeben.
anfangs sehr gezerrte & blecherne nase. etwas laub & leder. nach 20 min. wandelt sich die nase total, herrlich komplex & tief, reife himbeeren & etwas erdbeere, etwas astwerk, feigen, malziges im hintergrund, wieder leder, sehr elegant, fein im allerbesten sinn. am gaumen anfangs leicht spitze säure & eindimensional - flach - austrocknend wirkend, wie die nase wandelt sich der wein nach 20 min. & wird immer besser, burgundisch, eine seidige balance, weich, filigran, getr. feigen, etwas malzig , touch kaffee, wieder leder, auch ein erdiger touch. absolut klasse !! da werd ich sicher noch nachkaufen.
der wein hielt sich nach ca. 1 std. auf diesem wunderschönen niveau den ganzen abend.sich kann man den wein auch noch am nächsten morgen trinken.....

kritik an den eigenen weinen
Ein Wein - unzählig verschiedene Bewertungen & Einschätzungen. Ob Profis oder Laien, immer wird es über ein und denselben Wein verschiedene Meinungen geben. das ist auch gut so.
Aus der Sicht des Winzers ist Kritik an seinen Weinen, natürlich immer etwas sehr Persönliches. Es stellt Kritik an den eigenen Kindern dar. Wer würde sich da nicht, als erste Reaktion, vehement dagegen zur Wehr setzen und erst einmal den eigenen Nachwuchs schützen. Eine allzu sehr menschliche Reaktion. Danach jedoch könnte der qualitätsbewusste Winzer sich der Kritik stellen und aus derselben seine ganz eigenen sachlichen Rückschlüsse ziehen. Sicher, zwingen kann und will man niemanden. Bei erhaltenem Lob stellt man sich diesem ja auch allzu gerne, bzw. man nimmt täglich eine warme Dusche davon und lässt an dieser sogar seine Kunden via Weingutsmitteilungen teilhaben. Dass fast alle dieser Kundeninformationen nahezu deckungsgleich sind, ist eine andere Geschichte. Die Verkoster, welche die eigenen Weine positiv bewerten, sind dann jene, die etwas von Wein verstehen. Die anderen haben und hatten eh nie Ahnung und können grad einmal Weiß von Rot unterscheiden. Sofort werden keine Weine mehr eingeschickt oder gedroht, dass sofort alle Anzeigen zurückgezogen werden. Nicht selten wird so reagiert: „Sollten die Bewertungen nicht mindestens gut sein, werden keine Anzeigen mehr geschaltet". Schade um die seriöse Kritik. Auf Tatsachen oder sensorische Hinweise wird erst gar nicht eingegangen. Sich Kritik zu stellen ist nicht leicht, aber versuchen kann man es zumindest. Es würde der Qualität der Weine nicht schaden.
sigi hiss, einsiedeln
eco-vin baden: entwicklung reben 2006
WIE ENTWICKELN SICH DIE BIOREBEN 2006?
FREIBURG. Die Reben der badischen ECOVIN-Erzeuger sind nicht so weit entwickelt, wie zur gleichen Zeit in den Vorjahren. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Betriebsleiter des Heitersheimer Weingutes Zähringer, sieht das aber durchaus positiv: "Mit dieser Entwicklung fällt die Traubenreife voraussichtlich in die etwas späteren und damit kühleren Herbst³, was für die Reifeentwicklung durchaus positiv ist.
Nach einem späten Austrieb entwickelten sich die Bioreben durch die kühle Witterung im Mai eher langsame, in manchen Regionen drohten sogar Nachtfröste. In den letzten drei Juni-Wochen dagegen verzeichneten die Biowinzer ein zügiges und rasches Wachstum, gefolgt von einer schnellen Blüte. Der gute Wuchs brachte im Traubenansatz durchweg schöne Bestände, berichtet Köpfer. Der ursprüngliche Rückstand der Vegetationsentwicklung werde jetzt allmählich aufgeholt.
Nur vereinzelt verzeichneten die ECOVIN-Winzer Befall von falschem Mehltau (Peronospora), ansonsten sei die Bilanz auch bezüglich Krankheiten und Schädlingsbefall sehr positiv.
quelle: ECOVIN Baden Pressemitteilung Juli 2006
mallya kauft taittinger für 11,8 millionen
MUMBAI: Liquor baron Vijay Mallya is believed to have acquired Bouvet-Ladubay, the wine subsidiary of French champagne major Taittinger for $ 15 million.The deal, expected to be signed soon, will enable UB's spirits subsidiary, United Spirits Ltd, to get into premium wines, sources said.When contacted, a UB spokesperson said: “We have made a bid for Bouvet-Ladubay. But at this point of time, we are making no further comments.”
Earlier, UB had made a bid to acquire Champege Taittinger for Rs 3000 crore but US private equity firm Starwood Capital, which bought the European champagne major last year from its French promoters, sold it to Credit Agricole backed by the Taittinger family.However, it decided to sell the wine subsidiary separately. Founded in 1851, Bouvet-Ladubay, which is described as one of the most respected wine-producing firms in Europe, is located in the French Loire Valley region.In a bid to foray into the growing wine market in the sub-continent, UB Group plans to import Bouvet-Ladubay's range of wines with the acquisition.“We will use its technology to develop our own wine yards and wineries in India, for a sustainable growth and leverage our leadership in the spirits market,” UB Group Chairman Vijay Mallya has said.
Last year, UB Group had acquired Shaw Wallace for $ 354 million, which made the Indian liquor major the world's second largest spirits group.
quelle: http://winebusiness.com
Armin Göring legt Geschäftsführungsämter nieder
Armin Göring legt Geschäftsführungsämter nieder
Der Deutsche Weinfonds (DWF) hat für sich und seine Nebengesellschaften, das Deutsche Weininstitut (DWI) sowie die Deutsche Weinakademie (DWA), eine Evaluation des DWF und seiner Nebengesellschaften durchgeführt. Der Abschlussbericht liegt vor. Unterschiedliche Auffassungen über strategische Fragen sowie die Durchführung und Gewichtung einzelner Maßnahmen haben den Deutschen Weinfonds und Armin Göring dazu veranlasst, das Dienstverhältnis als Vorstand einvernehmlich zu beenden. Herr Göring hat gleichzeitig sein Amt als Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts und der Deutschen Weinakademie niedergelegt. Als Interimsvorstand des DWF wurde Dipl. Volkswirt Holger W. Kirsten vom Institut für Managementberatung (IFM), Neuss, bestellt, der ähnliche Aufgaben bereits mehrfach wahrgenommen hat. Herr Kirsten wird ebenfalls die Interimsgeschäftsführung für das DWI und die DWA übernehmen. Die Position des Vorstandes des DWF und der Geschäftsführung des DWI sowie der DWA wird in Kürze neu ausgeschrieben. In der gleichen Sitzung bestätigte der Verwaltungsrat als Vorsitzenden Herrn Norbert Weber und als seinen Stellvertreter Herrn Werner Kirchhoff. Bei den turnusgemäßen Wahlen zum Aufsichtsrat des DWF wurden die Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. quelle: dwi-newsmailer
1999 chateau milens, st.-emilion
1/2 flasche.
offene leicht alkoholisch wirkende nase, etwas rumtopf, pinie, touch cassis & reife pflaume, dez. schoko, wuchtige nicht sehr elegante nase. am gaumen leicht sandig trockenes tannin, spürbare säure, aromen von waldboden und eingelegten kirschen, fehlt etwas frucht am mittleren gaumen, alkoholischer abgang, monoytisch wirkend, dem wein fehlt der extrakt um den alkohol (13%) zu auszubalancieren. kein schlechter wein. noch 2-3 jahre.

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