Beeplog.de - Kostenlose Blogs Hier kostenloses Blog erstellen    Nächstes Blog   


Sonntag, 26. Februar 2006
99 meursault "clos de mazeray" - prieur
Von wein-sigihiss, 17:44

dekantiert !

anfangs mittle offene nase, sehr kalkig, limetten, frischer granny smith, unreife banane, würzige vanille im hintergund, tief & sehr komplex - nicht so wuchtig & fett wie der verget am tag zuvor, etwas heu, exotische früchte wie litschi & papaya, auch etwas bienenwachs. am gaumen reife aber spürbare säure, sehr gut eingebundener alkohol, wirkt dicht aber mit deutlich grösserer finesse & balance als der verget, schon sehr gute balance, auch am gaumen limonen & grapefruit, wieder sehr kalkig, etwas mirabellenstein, stoffig & trotzdem elegant, feiner tabak im hintergrund, perfekter barrique-einsatz, schmelziger & sehr langer mineralischer abgang.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Samstag, 25. Februar 2006
88 forts de latour
Von wein-sigihiss, 20:07

kompakte & etwas verhaltene nase am anfang, frische rote & schwarze früchte - brombeere, schwarze johannisbeere, bleistift, frische kräuter, kühle pfefferminze, alles wirkt noch sehr jung - kein anzeichen von reife, nach 20 min. kommt schwarzer pfeffer & etwas zedernholz dazu, gewinnt mit luft deutlich. nach 1 std. kommt wildbret gepaart mit etwas süssholz hinzu. am gaumen saftig mit satten noch etwas körnigen tanninen, bleistift, dicht & satt wirkend, in sich ruhende struktur, leichte bitterschoko, langer & fruchtiger abgang, der wein erinnert mich daran was ich an bdx so mag. ein laut etikett 12% wein der seine pauillac herkunft deutlichst zeigt - wenn man klsisch verwenden will passt das hier sehr gut. herrlicher wein....sicher noch 10 jahre.

nächster tag: mehr rote & schwarze früchte in der nase, ganz dezenter ledrige aromen kommen dazu. am gaumen wirkt alles etwas runder, saftig & feinkörnige tannine. nichts von überreifem lesegut oder überextraktion.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Freitag, 24. Februar 2006
96 meursault "casse - tetes" - verget
Von wein-sigihiss, 19:52

dekantiert !

sehr offene & wuchtige nase, reife banane, kühle butter, sahne & joghurt, reife limetten & etwas frische minze, touch rote johannisbeeren, sehr gut balanciert & schöne tiefe, etwas holzwürze, am gaumen frische & zitronige säure, wuchtiger körper & dichte struktur, dezente mineralität, steht lang & fest am gaumen. viskos, langer etwas alkholischer abgang mit sehr zitronigen & mineralischen noten. wirkt noch sehr jung & kräftig. nicht der grazile & feingliedrige wein, aber sehr gut. begleitet hervorragend ein essen - auch mit dunklem fleisch. sicher noch 3-5 jahre auf diesem niveau.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Donnerstag, 23. Februar 2006
dom perignon rose & das passende dazu
Von wein-sigihiss, 10:08

Fat Duck and Dom Perignon: an alchemical wedding
February 22, 2006
Adam Lechmere

The UK wine world last night found the perfect match for the ultra-expensive Dom Perignon Rose - snail porridge, bacon and egg ice cream, and salmon in liquorice

To celebrate the release of the 1996 Rose (around £220 a bottle), Dom Perignon winemaker Richard Geoffroy had got together with world-renowned chef Heston Blumenthal at his restaurant the Fat Duck in Bray, Berkshire.

During a five-hour dinner that was as much theatre as cuisine, Blumenthal produced course after course of his signature dishes, and others created purely for the Champagne, for an unreluctant audience of the UK's top wine writers.

The 96 – 'dramatic and black' as Geoffroy described it – was served as an aperitif, and two older vintages, the 1990 and 1978, accompanied the food.

An army of waiters took to the floor, bringing Nitro-green tea and lime mousse, a squirt of foam plunged into a mini-vat of liquid nitrogen, which deliquesced in the mouth leaving a memory of taste. Then came oyster and passion fruit jelly, mustard ice cream, jelly of quail and langoustine, truffle toast and oak moss film – the last like the breath fresheners that dissolve on the tongue, giving a taste of oak in preparation for the truffle.

And those were just the starters. There was the snail porridge – the meat melding perfectly with the crunch of the oatmeal – foie gras with cherry and chamomile, 'sardine on toast' with sake, salmon and liquorice, anjou pigeon, tiny cones of fragrant ice cream and mini sherbet fountains.

The fact that Geoffroy and Blumenthal had spent some time collaborating on the meal was not lost on the diners. 'I thought the match of the 1978 with the salmon and liquorice was pure genius,' Serena Sutcliffe said afterwards. 'Somehow there was a hint of liquorice to the wine, and to spot it was brilliant.'

Sutcliffe also praised the staff, whose 'lightness of touch' added to the enjoyment.

Some matches were less successful – the 96 was deadened by the oyster and passion fruit for example, and several diners said they would have given anything for a glass of pinot noir with the pigeon – but the meal was made by touches of inspiration.

Veteran wine writer Hugh Johnson said, 'there were combinations that were so illuminating. The mackerel (a 'ballotine of mackerel invertebrate' with sake) was incredible.'

As for the wines, Sutcliffe praised the 96 as 'a wonderful aperitif' while Johnson suggested it was too 'contained' to be really ready. He said the 90 was 'sensational – the wine of the night, without doubt.'

The verdict as the meal finally ended around 1.30 in the morning? 'Fabulous,' said one tired hack. 'Once in a lifetime. It was a performance, not a meal.'

The Fat Duck has three Michelin stars and is a former Decanter restaurant of the year, among other honours. Heston Blumenthal has been awarded an Honorary degree of Doctor of Science by the University of Reading for his research and commitment to the exploration of culinary science.

quelle: http://www.decanter.com/news/80825.html

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Mittwoch, 22. Februar 2006
82 poujeaux
Von wein-sigihiss, 19:44

erstanden in einer auktion zu chf 40/fl. - alle 3 flaschen in oder bn. ich hatte den wein vor ca. 5 jahren & da war er sehr gut.

sehr offene nase nach fleisch, balsamico & deutlicher sojasosse, auch liebstöckel, eine sehr animalische nase, im hintergrund etwas cassis & frische kräuter, reife und komplette nase - klasse. am gaumen eine gewisse kühle, reife tannine mit leicht trocknendem ende, kräftige säure, anfangs wirkt der wein am mittleren gaumen etwas blechern & sehr mineralisch, die üppige nase hat was anderes versprochen, der wein wird mit der luft etwas voller, ein langer leicht walnussiger abgang. ich hoffe dass ihm die luft nicht kaputtmacht.

nach 2 std: wenig änderung, mal schauen wie sich er weiter entwickelt. wobei ich mir sicher bin, dass er austrocknen wird.

nächster tag: wein hat sich nicht verändert.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Dienstag, 21. Februar 2006
bericht 1922-37-82-83-95
Von wein-sigihiss, 10:35

1995 pol roger blanc de blanc: reife nase nach getoastetem brot, rauch, reifer boskop-apfel, touch brioche, helles obst wie marille & etwas pfirsich, tief & komplex, am gaumen wirkt er jünger mit einer reifen aber doch stützenden säure, sehr feine perlage, cremigkeit & mineralität, balance, langer & reifer abgang. mag nicht jeder - ich schon.

bdx - 1982 chateau montrose & 1983 chateau margaux - der montrose der bulligere wein, kraft & kompaktheit, tolle tanninstruktur - spürbar aber sehr seidig & von hoher qualität, lang und noch viel zeit vor sich. der margaux feiner struktur, eleganter, sehr verwoben wirkend. sehr lang & elegant. auch noch viel zeit vor sich. ein zehnkämpfer & eine ballerina - beide hervorragend !! ganz hohes niveau.

sauternes - lafaurie-peyraguey

beide flaschen waren top shoulder bis base of neck & in einem hervorragenden zustand. der 22 deutlich heller aber für diesen jahrgang sehr dunkles karamel mit deutlichen rötlich kupferfarbenen reflexen. der 37 tiefes mahagoni mit gold gelbem rand.

1922: sehr offen & komplex, ganz feines toffee mit orangenschalen & hellem reifen obst, gebranntem zucker, etwas kandierte ananas, heller honig & nach 15 min. kommt etwas getreide & toastbrot hinzu. ein sehr elegantes & finessenreiches bukett....und das aus einem schlechten jahrgang. wirklich gross nicht nur für das jahr. am gaumen frisch & rassig, sehr klare säure welche aber nicht stört, mittlere süsse, helles karamel, durchaus reife birne & apfel, etwas butter & wieder schönstes toffee, feine vanille mit etwas bananen, langer & rassiger abgang mit cognac-noten & etwas tabak begleitet. wenn man zu süsse sauternes nicht so mag ist das der perfekte reife wein. ein erlebnis !!

1937: ganz alter bas-armagnac - getr. & eingelegte pflaumen - unglaublich beeindruckend, bisquit, ganz dunkler waldhonig, ganz reife banane, kandierte ananas & äpfel, bratapfel, geröstete erdnüsse, reinste melasse, dunkles mokka, creme brulee, wie ein ganz alter süsser sherry, wahnsinn, extrem tief & komplex, faszinierend & fesselnd, schweizer kräuterzucker, am gaumen ist dieser wein nahezu komplett für mich, besser als der 37er yquem, er hat eine samtene & dicke seidige textur, süsse - säure ist perfekt ausbalanciert auf einer molligen warm machenden art. grandios !!!! die säure ist reif & zugleich von eine spannung die unglaublich ist, wieder riccola kräuterzucker, schoki, ganz dunkler waldhonig, feigen....ich könnte noch eine halbe seite aufschreiben.

ich muss mich wirklich bei jürg richter bedanken - sowas probiert man nicht alle tage.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Donnerstag, 16. Februar 2006
laible 04 riesling spätlese trocken - sl
Von wein-sigihiss, 20:03

durbacher plauelrain

offfene & kompakte nase nach limonen, grapefruit, touch pfirsich, kühle mineralik, etwas alkoholisch auch, mirabellensteine. trotz der kompaktheit schon gewisse tiefe. am gaumen satter druck, saftig, alkohol spürbar, satte mineralik, langer & wuchtiger abgang, noch sehr jung - zeit, trotzdem fehlt mir die finesse & komplexität momentan - der alkohol ist etwas zu stark im vordergrund. sehr guter wein der zeit braucht. im gegensatz zu der "alten rebe" spätlese sind hier kaum phenolische noten vorhanden. ein wuchtiger laible.

2. tag: die nase ist weiter geworden & hat das kompakte verloren. mehr tiefe & komplexität. etwas deutlichere mineralik & die hellen zirtusfrüchte wirken weicher & reifer, der alkohilsche ist komplett weg - sowohl in der nase als auch am gaumen. der tag hat dem wein sichtlich gut getan. er wirkt offener & verwobener in seiner art - deshalb tiefer & komplexer. das wuchtige ist etwas verloren gegangen....eine feinere struktur kommt zum vorschein. sicher bis 2010+

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Mittwoch, 15. Februar 2006
reinheitsgebot beim wein - kleine anfrage im bundestag
Von wein-sigihiss, 17:43

hier der originaltext der anfrage in sachen weinhandelsabkommen eu - usa.

 

Angehängte Dateien:
ka_wein.pdf ka_wein.pdf (294 kb)

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Dienstag, 14. Februar 2006
ausone verticale 78 - 82 - 85 - 89 - 95 - 98 - 99 - 00 - 01 - 02
Von wein-sigihiss, 13:16

auf einladung konnte ich an diesem tasting & seminar der master of wine vereinigung teilnehmen. moderiert wurde diese veranstaltung von clive coates mw & dem besitzer alain vauthier. alle weine wurden ca. 2 std. vor dem beginn der probe dekantiert & dann zurück in die originalflasche gefüllt. der name ausone verweist auf den poeten ausonius, der im 4. jahrhundert gelebt hat. die weinberge von ausone sind südlicher & östlicher richtung gelegen. kalkstein & mergel sind die hauptbestandteile des bodens. Einzigartig unter den top gütern ist ausone,  weil es das kleinste aller topgüter mit nur knapp über 7 ha rebfläche ist –die reben stehen auf kalksteinböden & hanglagen.

jeweils die hälfte der weinberge ist mit merlot & cabernet franc bepflanzt & genau in diesem verhältnis werden auch die neu- oder wiederpflanzungen angelegt. ein nordwind & regen aus westen sind die wichtigsten klimafaktoren. von hagel & frost sind die lagen verschont.

ausone hat einer der eindruckvollsten naturkeller im ganzen bdx. in der heutigen form soll er seit dem 16. jahrhundert existieren. stellenweise sieht man die wurzeln der reben durch die decke wachsen.

jährlich werden ca. 16.000 fl. ausone produziert. die maischestandzeit beträgt zwischen 21 und 35 tagen. wobei eine 4-6 tägige kaltmazeration gemacht wird. mehr frucht & aroma ohne gleichzeitige tannin-auslaugung wird damit bezweckt. vauthier ist der meinung, daß so eine klarere frucht erreicht wird. es wird immer 100% neues holz verwendet & mindestens 18 monate dauert der ausbau darin.  der abstich bzw. das abziehen wird alle 3 monate vorgenommen.

laut vauthier sind die letzten 5 jahre nicht chaptalisiert worden. bemerkenswert - später mehr dazu. zu der frage was cabernet-franc braucht um topqualitäten zu bringen teilt vauthier mit, daß extrem niedrige erträge und die klonauswahl hierbei das wichtigste sind. für seine lagen bevorzugt er klone, die spät reifen.

auffallend ist, daß die alkoholwerte, über die Jahrgangsfolge der verkosteten weine, stetig gestiegen sind. Wenn man nun die aussage betrachtet, daß ausone in den letzten 5 jahren nicht chaptalisiert hat, führt daß eindeutig zu der feststellung daß die traubenreife immer mehr hinausgezögert wird um höhere zuckerwerte zu erhalten. Ein teil der veränderung, welche im weinbergs-managment zu verzeichenen ist. die werte der einzelnen jahre:

1978 12,65 %
1982 12,45 %
1985 12,40 %
1989 12,60 %
1995 12,85 %
1998 13,10 %
1999 13,30 %
2000 13,30 %
2001 13,45 %
2002 13,90 %

 

dieser trend ist auf der ganzen welt zweifelsfrei feststellbar. ein rotwein mit weniger als 13,50% vol. alkohol hat es sehr schwer in vergleichsproben & auch beim konsumenten. der grund, warum ich das hier aufnehme ist, daß dies aus meiner sicht ein fataler trend ist. natürlich gibt es weine mit 14,5 % auf weltklasseniveau, aber solche exemplare sind eher rar. ich frage mich wie kann ein wein wie ein 47 cheval blanc oder ein 45er mouton oder ein 61 latour so gut sein mit so wenig prozenten? vauthier gab zu daß der alkoholgehalt auch bei ihm diskutiert wird. es ist gegen seine innere überzeugung, weine mit 14 & mehr prozenten zu produzieren. jedoch ist wein auch ein geschäft & deshalb sind die bewertungen der großen kritiker wichtig & da kommt halt kein wein mehr durch mit 12,5 % alkohol. serena sutcliff fügte hinzu daß die weine aus dem 19. jahrhundert mit 9-9,5% alkohol in heutigen labors gemessen wurden. im 20. jahrhundert waren es zwischen 10-11%. warum dies so niedrig war konnte keiner so richtig beantworten. sicher ist ein teil des alkohol in den feuchten kellern damals verdunstet - ebenso verhält es sich wohl mit der flaschenlagerung. Aber dies ist sicher nicht der hauptgrund, warum diese werte so niedrig waren. Eigenartig ist wie gut sich solche weine teils gehalten haben & daß sie auch heute noch grandios sind.

 

1978 - magnum, 26 hl/ha, sehr späte lese - 12-18 oktober: tief & komplex, gebrannter toast, etwas balsamico, dunkler karamel, rauch, speck, süsser malzgeruch - sehr eigene nase. leicht austrocknendes tannin, reife & saftige säurestruktur, kraftvoll, mineralisch im hintergrund, gewisse saftigkeit, reife struktur, touch von sherry, langer & eleganter abgang. 5-8 jahre auf diesem niveau.

1982 - 39 hl/ha, lese 20-28 september, aussergewöhnliches jahr in bezug auf das wetter & die sagenhafte frucht, sehr homogen ernte: offene aber etwas ungewohnt dumpfe nase, karamelisierter zucker, gebrannter toast & ein grandioser kork - was will man mehr. ich hatte aber notiert dass man hinter dem kork einen grossen wein erahnen kann.

1985 - magnum, 52 hl/ha, lese (3-8 oktober) war im libournais sehr einfach, klasischer jahrgang: anfangs klrer cassis, gepaart mit etwas stachelbeere & minze, danach aber eine leicht oxidative note....süslichersherry & etwas geröstet pistazie, trotzdem eine enorme komplexität. am gaumen wieder zuerst diese konz. cassis, mokka & erdig, tee. ganz grosse eleganz & feingliedrige struktur, wahnsinnig ausbalanciert mit sehr langem abgang. nicht die kleinste andeutung von oxidation, ein kompletter wein. noch 10-15 jahre.

1989 - magnum, 53 hl/ha, sehr frühe ernte zwischen 12-18 september, sehr trockener & heisser sommer, grosse & qualitative gut ernte: offen & reif wirkend, tee, getr. datteln, laub, sherry...tabak & cognacaromen im hintergrund, weit & tief, am gaumen elegant, balance, tief verwobene & feingliedrige struktur, kein powerwein, wieder getr. früchte, frische feigen, touch lakritze, "saftig" wirkende trockene mineralität, ein ein graziler fast schüchterner wein der mit zurückhaltung überzeugt.

1995 - 33 hl/ha, lese zwischen dem 19-24 september mit top wetterbedingungen: reife nase, tabakkiste, leder, rosinen, graphitnoten, wieder das kalkige, anfangs sehr offen - verschliesst sich etwas nach 20 min., am gaumen bis jetzt der absolut ausbalacierteste wein - grandios, ein samtiger fluss der sich über den gaumen legt. feinstes tannin....hochelegante & doch rückgrat bildende säure...perfekt eingebundener alkohol....mineralischer unterbau, extrem lang & komplexer abgang. stil !

1998 - 36 hl/ha, lese zwischen dem 29. september & dem 6 oktober mit teilweise regen: anfangs offene nase, rumtopf, unterholz, etwas leder & kalkige noten, macht nach kurzer zeit zu. am gaumen wirkt der wein auch sehr zugeknöpft & fast etwas abweisend, für einen ausone relativ unbalanciert, trockenes & etwas hartes tannin, presenter alkohol, dichte mineralität, wenig frucht...sperrig, langer kompakter abgang. nochmal in 5 jahren probieren.

1999 - 33 hl/ha, lese vom 18.-28. september, kurz vor der lese traf ein hagelsturm die reben, boytritis: reif & etwas flüchtige säure, etwas hohler charakter, eingelegte schwarze früchte, touch von leder & balsamico, erdig, am gaumen spürbarer alkohol, reife tannine, reife säurestruktur, wieder rumtopf, lakritze, langer leicht alkoholischer abgang, könnte grade am beginn einer verschlussphase sein. der "schwächste" bis jetzt - relativ gesehen.

2000 - 35 hl/ha, späte lese vom 23. september bis 5. oktober, optimale wetterbedingungen, top lesegut: eher verschlossen kompakte & dichte nase, aber alles eben nur in ansätzen, cassis & schwarze kirschen gepaart mit holz, erdig, am gaumen dito, alles sehr kompakt & dicht aber verschlossen, im englischen drückt man es mit dem wort "tight" aus, für einen ausone eine gewaltig kompakte struktur, allerbeste anlagen zu einem absolut grandiosen wein....in 20 jahren möchte ich den wein nochmal probieren - ohne ausspucken !!

2001 - 28 hl/ha, sehr späte lese vom 2-6 oktober, der erfolg wurde im frühjahr im weinberg gelegt, klasische weine mit hohem lagerpotential: relativ verschlossen, frisches rote früchte, brombeere & etwas schwarze johannisbeere, im hintergund orangenschale & dez. gut eingewobenes holz, am gaumen fest...mineralisch - kalkig, spürbare säure, noch dichtes & kraftiges tannin, walnuss & etwas frische feigen, trotzdem elegant & rassig, momentan fehlt es etwas an der länge die mit der zeit sicher kommt. langläufer.

2002 - 31 hl/ha, späte lese vom 28. september bis zum 4. oktober, wenig verrieselung durch das micro-klima & guter resistenz dagegen des cabernetr-franc, top lesegut: reifes cassis & brombeere in der viel offeneren nase als beim 01, etwas zimt & zedernholz, kalkig, sehr komplex & elegant. am gaumen feine säure,  reifes & etwas mürbes tannin, holz ist eingebaut, sehr präsente den ganzen gaumen schmeckbare mineralik - bis in den sehr langen abgang, leichte adstringenz am schluss. dürfte früher eif sein als 2001.

fazit der verkostung: ausone kann man mit den begriffen

eleganz - finesse - rasse

beschreiben. eine mineralität die - wenn man die weine oft probiert - sehr gut erkennbar ist. das spezielle kalkige gaumengefühl ist schon eigen. ebenso ist erstaunlich die frühe reife in der nase & nichts davon ist am gaumen zu spüren. ausone ist für mich unter den top bdx unterbewertet. es sind im wahrsten sinn des wortes feine weine. jedoch braucht ein ausone nach meiner erfahrung doch einige jahre bis er zur reife gelangt. es sind weine die ich eher in die reihe karg & fest & rassig stellen würde, als in die weiche, mollige & dicke ecke. serena suttcliffe war von einem 1831er begeistert. sowas probiert unsereins einmal im monat....ernsthaft - ich bin ein absoluter fasn von ausone geworden, nach dieser verkostung !

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Montag, 13. Februar 2006
1787er Château d'Yquem
Von wein-sigihiss, 07:07

Rekordpreis für süßen Wein
Eine Flasche des 1787er Château d'Yquem hat für die Rekordsumme von umgerechnet rund 76.000 Euro den Besitzer gewechselt.

Die rare, zwischenzeitlich neu verkorkte Flasche des Süßweines aus dem Sauternes wurde von einem britischen Händler an einen US-amerikanischen Interessenten verkauft. Für den Preis von 90.000 US-Dollar erhält der neue Besitzer die mundgeblasene Flasche mit dem Privatflugzeug frei Haus geliefert.

Die Flasche aus der Epoche vor der Französischen Revolution gehört damit zu den am höchsten bepreisten Weinen der Geschichte. Sie befand sich zuvor im Besitz französischer Sammler.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Sonntag, 12. Februar 2006
1998 chateau grezan - les schistes dorés
Von wein-sigihiss, 20:20

ac faugeres

sehr offene & intensive nase, sehr tief, nasse erde, animalisch, moschus, hochreife schwarze johannisbeere  & deren blüten, deutlich mineralische komponente, die schwarzen johannisbeeren werden mit der luft intensiver, sehr komplex alles. am gaumen trocken & körnige mineralität, schöne sandige tannine, wirkt sehr satt & süsslich am vorderen gaumen, der mitlere gaumen verliert & wirkt etwas hohl, eine gewisse kühle, reife säure welche eher im hintergund ist & dem wein zuwenig halt gibt. der abgang ist eher flach. es fehlt an länge. die nase verspricht einiges mehr als der gaumen halten kann.

ich muss gestehen in faugeres kenne ich mich zuwenig aus um eine zukunft vorherzusagen. kein schlechter wein - es fehlt das gewisse etwas.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Freitag, 10. Februar 2006
Dornfelder soll noch bekannter werden
Von wein-sigihiss, 17:36

Dornfelder soll noch bekannter werden
Mit fast 1 Million Euro soll die Popularität des Dornfelders weiter gesteigert werden.

Eine 900.000 Euro teure Marketingkampagne soll gezielt die Popularität des Dornfelders erhöhen und den Absatz von Weinen dieser Sorte steigern. Finanziert werden die Maßnahmen aus Mitteln des Deutschen Weininstituts, des rheinland-pfälzischen Weinbauministeriums sowie der Gebietsweinwerbungen Pfalzwein und Rheinhessenwein.

Die Kreuzung aus Helfensteiner und Heroldrebe, welche tieffarbige Rotweine ergibt, wurde in den vergangenen Jahren vor allem in Rheinland-Pfalz in verstärktem Umfang geflanzt. In der letzten Zeit allerdings waren die Fassweinpreise für Dornfelder teilweise zurückgegangen. Manche Experten glauben, dass der Höhepunkt der Dornfelder-Welle überschritten sei.
quelle: www.weinplus.de

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Donnerstag, 09. Februar 2006
nochmal aldi & konsorten 01.04.2005
Von wein-sigihiss, 11:02

 
DISCOUNT-WEINE
 
Billig und fies

Von Ulrich Sautter, Wein Gourmet

Schlechte Nachricht für Schnäppchenjäger: Weine aus Billig-Läden wie Aldi, Lidl & Co. sind nur im Preis Spitze. Beim Geschmackstest vom Fachmagazin "Wein Gourmet" haben sie indes schlecht abgeschnitten. Manches Gesöff schrammte sogar nur knapp an der Einstufung als Essigwasser vorbei. Wer beim Weineinkauf im Discount auf Schnäppchen hofft, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht.
In einer Stichprobe des Magazins "Wein Gourmet" haben gerade Mal 3 von 104 getesteten Billigweinen gleichermaßen im Preis und zumindest einigermaßen auch im Geschmack überzeugen können: der 2003er "Villa Paolo" von Penny, der 2003er "Kaiserstühler Weißer Burgunder" von Aldi Süd und der "Cimarosa Reserva Privada" von Lidl, ebenfalls aus dem Jahr 2003.Aber: Die Weinexperten mussten von den übrigen getesteten Weinen 71 mit gerade mal ausreichend bewerten. 13 Rot- und 17 Weißweine erhielten sogar die Note mangelhaft oder gar ungenügend.
Für seine Probe hat die Wein-Gourmet-Redaktion Testkäufer in Aldi-, Lidl-, Penny-, Plus-, Netto-, Norma-, Hit- und Kondigeschäfte geschickt. Ihre Aufgabe: Sie sollten für den Qualitätstest pro Weinsorte drei Flaschen ihrer Wahl kaufen. Insgesamt kamen so 312 Flaschen Weiß- und Rotweine in die Testauswahl, keine davon billiger als 99 Cent, aber auch keine teurer als 4,99 Euro.
Der Grund für die schlechte Qualität der Billigweine aus Discountmärkten ist leicht auszumachen. Was zählt ist Masse, nicht Klasse, denn von den umsatzstärksten Weinen werden mehr als eine Million Flaschen benötigt. Wein-Broker kaufen deshalb im Auftrag der Discountketten die nötige Weinmenge von überall her zusammen. Die unterschiedlichen Sorten werden dann in einer Lohnkellerei gemixt und so nachbehandelt, dass über einen längeren Zeitraum hinweg Abfüllungen mit ähnlichem Geschmack möglich werden.

Negative Ausreißer lassen sich allerdings auch so nicht immer ausschließen. Manche Billig-Weine im "Wein-Gourmet"-Qualitätstest haben so viel Essigsäure enthalten, dass sie kaum genießbar waren. Immerhin: Mit Messwerten zwischen 0,8 und 1,0 Gramm Essigsäure pro Liter gelten sie nach dem Weinrecht wenigstens noch als Wein. Wenn auch knapp.

Neben dem Geschmackstestergebnis ernüchtert zudem die schlechte Wein-Nachkaufgarantie im Billig-Supermarkt. Angesichts der großen Stückzahlen, die Discounter unter demselben Etikett vermarkten, können Flaschen mit demselben Etikett durchaus unterschiedliche Weine enthalten. Der Chianti "Giorgio Gaudio" beispielsweise, einmal gekauft bei Plus in Binz und ein weiteres mal bei einer Oldenburger Plus-Filiale, hat im Test erkennbar unterschiedlich abgeschnitten - obwohl beide Flaschen aus dem gleichen Jahrgang 2003 stammten.
Der in Oldenburg erstandene "Giorgio Gaudio"-Wein war als derber Chianti erkennbar (Note 4). Die zweite Abfüllung, gekauft bei Plus auf Rügen, war dagegen nur wässrig und ließ jede Frucht vermissen (Note 4-5).

Die Flop-Weinsorten des Jahres: Chianti 2002, Chateau Haut-Franquet, Asti
Wer also einen annehmbaren Billig-Wein nachkaufen möchte, sollte nicht nur auf den Namen des Weins achten, sondern auch darauf, eine Flasche der gleichen Abfüllung zu erwischen.

Sie erkennt man bei deutschen Weinen an der amtlichen Prüfnummer auf dem Etikett, ausländische Tropfen sind durch die so genannte Lot-Nummer gekennzeichnet - auch, wenn die nicht immer auf den ersten Blick zu sehen ist: Die Nummern sind teils unscheinbar am Flaschenhals angebracht, auf der Kapsel oder gar auf dem Etikett-Rücken versteckt.

Ulrich Sautter ist Redakteur des Wein-Magazins "Wein Gourmet".

quelle:www.manager-magazin.de/life/genuss/0,2828,347908,00.html

[Kommentare (4) | Kommentar erstellen | Permalink]


Dienstag, 07. Februar 2006
mehr 45er getrunken & verkauft als produziert !!
Von wein-sigihiss, 19:13

Finest old wine market riven with fraud: Sutcliffe
February 7, 2006
Beverley Blanning, and Adam Lechmere

There has been a 'horrifying' increase in fraud at the very top end of the trophy wine market, Sotheby's wine boss Serena Sutcliffe MW said today.

Sutcliffe, head of Sotheby's international wine department, was speaking at a conference on wine investment in London.

The problem is far more widespread than people realise, she said, adding that it was common for her to turn down US$1m worth of wine which 'just isn't right'.

She said counterfeit wine was especially prevalent in the US and Asia, but that the fakes emanated from Europe. She said examples had 'increased massively' in recent years.

'I am not taken to exaggeration,' she said, 'but given the amount of wine I see, it is absolutely horrifying.'

She predicted that the problem would 'increase hugely' and that 'traceability is the name of the game – it's hardly being done.'

Wine fraud is nothing new – and at this end of the market it is only relevant to a tiny proportion of very wealthy individuals. 'We are talking about the very, very top end, the trophy wines, the 45s, 47s and 61s, often in grand format.'

When wines are this old and rare, it is not uncommon to open three bottles before you get a good one, Sutcliffe told decanter.com. Fraudulent bottles may contain very good wine – but the difference is, it is always good.

And there are a lot of very wealthy people who are not used to drinking old wines and have no idea they are fakes. 'The vast majority of counterfeits are drunk with enormous pleasure. People often comment on how youthful an ancient wine seems,' Sutcliffe said.

She said it was perfectly reasonable to expect wine to be traceable. 'It's not asking for any more than you would for a piece of art which comes from a verifiable source.'

On the likely affect on pricing in the fine wine market, Sutcliffe said wines with 'rock solid provenance' have a 'whole different value' compared to other wines.

Examples of fakes range from highly sophisticated copies containing top-quality, but different wine, to photocopied labels. Most of the time, copies are 'beautifully done' but often used the wrong bottle, and can be exposed without tasting the wine itself, Sutcliffe added.

Lastly, she said there are many more trophy wines around than there used to be. 'There were more 45s sold and drunk in 1995 than had ever been made. A lot of the best wines were virtually finished 30 to 40 years ago, and now they're growing on trees.'

quelle: www.decanter.co.uk

[Kommentare (2) | Kommentar erstellen | Permalink]


Lidl...aldi....rewe & konsorten
Von wein-sigihiss, 07:10

das problem mit weinen die etwas vortäuschen wurde in einer sendung von frontal21 aufgezeigt. was weinexperten nichts neues ist, ist für den aldi & konsorten fan etwas schockierendes....hoffe ich zumindest. auch bei billigweinen ist 1&1 gottseidank immer noch 2. obwohl diese billigdiscounter dem kunden da etwas anderes einreden wollen.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/30/0,4070,3792766-5,00.html

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Sonntag, 05. Februar 2006
messmer 99 st.-laurent "selektion"
Von wein-sigihiss, 20:20

lage: flemlinger herrenbuckel

recht kompakte & dichte nase nach weichselkirsche mit schwarzer knackiger kirsche kühle ätherische note, zimt & kardamon - etwas weihnachtliches, veilchen, kirschkernduft, sehr moderne nase mit schoko im hintergurnd. am gaumen saftig & gut balanciert, mit einer frischen & klaren säure, reife leicht sandig wirkende tannine, mächtiger körper, mittler abgang, guter holzeinsatz. wein wirkt etwas zu modern & geschliffen aber sonst ein sehr guter wein - die säure ist das rückgrat. wirkt noch jung & dürfte sicher noch 2-4 jahre auf diesen niveau sein.

2. tag: die nase verändert eher wenig - erdigere komponenten kommen im hintergurnd dazu, ansonsten nahezu unverändert. keien anzeichen von oxidation. am gaumen ist der körper etwas weniger schmeckbar heisst der alkohol ist eher im hintergund, die kirschkernnote kommt noch deutlicher hervor.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


wine report 2006 - michael schmidt
Von wein-sigihiss, 16:01

vor ein paar wochen kam der neue wine report heraus. der overall verantwortliche ist tom stevenson, manchen bekannt wenn es um champagner geht. ein relativ neues & anderes englisches weinbuch. erscheint jährlich und soll eine art leitfaden sein in sachen wein. es werden aber nicht nur weine bewertet und das wars dann, nein hintergrund-themen um den wein & deren produzenten werden ebenfalls angesprochen. jedes gebiet wird von einem spezialisten bearbeitet.

cover art

für deutschland ist das michael schmidt (rechts auf dem bild mit bernhard huber)- ein deutscher engländer oder ein englischer deutscher. beides tifft auf ihn zu. sicher gehört er zu den fachleuten die ich zurückhaltend nennen würde. eine seltene sorte unter den weingrößen - noch seltener unter den vermeintlichen weingrößen....sorry aber es ist einfach so. ein buch das in seiner art sicher einmalig ist. keines für weinliebhaber die erst mit dem hobby wein angefangen haben. eher etwas für den fortgeschrittenen weinliebhaber oder den experten. ich kann diese buch wärmstens empfehlen denn es hat substanz & ist ohne viel schmuckwerk ausgestattet.

desweiteren arbeitet michael schmidt seit ca. 20 jahren für sothebys in london, dort ist er ebenfallls für die deutsche sektion der sothebys weinenzyklopaedie  zuständig. völlig unbemerkt von den deutschen weingütern übrigens ! er schlägt die weingüter vor, welche schlussendlich in der weinenzyklopädie zu finden sind - einem standardwerk auf der insel.

weingüter aus deutschland die ihre weine von michael schmidt für den wine report bewertet haben wollen, wenden sich bitte an mich.

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]


Freitag, 03. Februar 2006
ziereisen 2003 syrah & decanter wine show
Von wein-sigihiss, 14:33

london - decanter

nachdem das weingut ziereisen bei den decanter world wine awards 2005 unter anderem eine regioanl trophy gewonnen hat - aus allen goldmedallien-gewinnern nochmals die besten - wurde der 2003 syrah auf der wine show im sommer 2005 mit 4 von 5 sternen ausgezeichnet. aus deutschland wurde nur noch einem wein diese ehre zuteil. zu dieser wein show sind nur eingeladene weingüter vertreten. allein für diese veranstaltung eine einladung zu bekommen, ist eine auszeichnung. dann noch ausgewählt zu werden ist schon etwas besonderes. für das weingut hat sich london gelohnt.

quelle: decanter

[Kommentare (0) | Kommentar erstellen | Permalink]




Kostenloses Blog bei Beeplog.de

Die auf Weblogs sichtbaren Daten und Inhalte stammen von
Privatpersonen. Beepworld ist hierfür nicht verantwortlich.

Navigation
 · Startseite

Login / Verwaltung
 · Anmelden!

letzte Einträge

Kategorien

Kalender
« Februar, 2006 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728     

links

WeinWissen

Wein-Glossar
Der ultimative Wein-Knowledge-Finder


© www.wein-plus.de
© Norbert Tischelmayer und Utz Graafmann

letzte Kommentare

RSS Feed