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Montag, 30. Januar 2006
bericht: 93 frühburgunder auslese - fürst
Von wein-sigihiss, 21:28

aus der 0,75l flasche. top zustand - in england bei einer renommierten weinhandelsfirma eingekauft. je 6 normale flaschen & 6 magnums. mein glück war, daß diese weine in england nie einen britischen käufer gefunden hätten. deswegen konnte ich die weine zu einem drittel des ursprünglich angesetzten preises erwerben. als ich die flaschen geordert hatte & die bestätigung kam, daß die weine für mich reserviert sind wollte ich je 1 flasche für mich behalten und den rest verkaufen. dies hat sich - nach der probe der ersten flasche erledigt. ich war so begeistert von dem wein daß alle flaschen schon in meinem privatkeller sind. versuchen will ich, ein paar detailliertere informationen über den wein beim weingut selbst zu bekommen - wird wohl nicht ganz einfach werden. ich hatte schon öfters bei diversen jahrgängen es versucht, aber ohne je eine antwort zu bekommen. nun aber zum wein & zur sorte des frühburgunders. es ist eine mutation des blauen spätburgunders & diesem sehr änlich. nur zu unterscheiden durch die farbe der trauben, behaarung von blatt und triebspitzen und dem geschmack der damit gewonnenen weine. die erträge sind etwas niederiger. persönlich würde ich die sorte als etwas karger & mit etwas dezenteren fruchtaromen bezeichnen. der wein lebt eher von der struktur - zu dieser erkenntnis komme ich wenn ich meine degustaions-notizen durchschaue. der name kommt einfach daher, daß die sorte ca. 2 wochen früher ausreift als der spätburgunder.

der wein braucht eine stunde luft bevor er sich öffnet. erstaunlich gute farbe, sowohl was die tiefe als auch die frische anbetrifft. auch am 2. tag war nichts von müdigkeit oder gar ein zusammenbrechen zu bemerken.

eher zurückhaltende nase, trotzdem tief & sehr komplex, erdig & süßholz, dezente feine schwarze früchte - reife brombeere &  etwas heidelbeere, gepaart mit einer kühlen leicht ätherischen komponente - alles nicht aufdringlich aber mit einer gewissen vornehmen art. am gaumen dann eine unglaubliche struktur...fest & doch samten, dicht & doch locker gewirkt. eine kühle süßliche extraktnote - fast schon etwas minzig. wie ein satter samtener teppich kleidet der wein den gaumen aus. säure - extrakt - alkohol - tannine passen wie aus einem guss zusammen. ein voller körper der zum wein paßt. leder, trüffel am gaumen. ab dem mittleren gaumen kommt eine satte mineralität dazu, die sich bis in den abgang zieht. dieser wiederum ist sehr sehr lange & vor allem mit hoher finesse. will heisen sehr elegant und seidig. selten trinken wir - nachdem ich in ruhe probiert habe - eine ganze flasche, hier war die flasche leer. ein grandioser deutscher 13 jahre junger rotwein - ein frühburgunder. davon gibts in deutschland so um die 140 hektar. wenn alle weine so werden......kaufen.

hier ein paar weitere infos von der forschungsanstalt geisenheim:

Blauer Frühburgunder

Die Sorte ist eine frühreifende Variante des Blauen Spätburgunders. Sie ist von diesem nur durch die etwa 2 Wochen frühere Reife zu unterscheiden. Der Blauer Frühburgunder genießt unter Weinliebhabern einen legendären Ruf, denn seine Weine übertreffen den berühmten später reifenden Bruder durch noch mehr Weichheit und Samtigkeit. Wegen seiner früheren Reife entgeht die Sorte zudem den feuchteren Herbstmonaten und hat deshalb weniger unter Botrytis zu leiden. Leider ist diese Sorte extrem empfindlich gegen Viruser-krankungen, insbesondere Blatt- rollkrankheit. Befallene Reben fallen durch besonders auffällige und sehr frühe rote Herbstverfärbung auf. Der Ertrag ist dabei allerdings sehr gering, meist so gering, daß der Anbau nicht wirtschaftlich ist. In der Folge ging die Anbaufläche der Sorte dramatisch zurück und war kurz vorm Aussterben. Die Suche nach gesundem, nicht virusbefallenen Pflanzmaterial gestaltete sich derart schwierig, daß es Befürchtungen gab, daß es keinerlei gesunde Reben dieser Sorte mehr gäbe.

Durch intensive Suche und in langen aufwendigen Testreihen entwickelte das Fachgebiet eine Reihe von neuen leistungfä-higen Klonen. Die Verrieselungsneigung dieser Klone ist rela-tiv gering. Die Erträge liegen bei ca. 50 hl/ha. 2000 betrug die Anbaufläche in Deutschland bereits wieder 99 ha. Auffällig bei den Geisenheimer Klonen des Blauen Frühburgunders ist de-ren vergleichsweise geringe Blattlappung und die gelbe Herbstfarbe des Laubes, im Gegensatz zur roten älterer Se-lektionen. Beides zeigt den hohen Gesundheitsstand an. Der-zeit sind 12 dieser neuen Klone beim Bundessortenamt einge-tragen.Beispielhaft sind vier dieser Klone mit den Ernteergeb-nissen aufgeführt. Der Anschnitt lag bei 5-6 Augen /m² und Erntetermin war im Mittel der 20. September.

Beobachtungszeitraum : 1992 - 1999

Klon

Ertrag

Most-

gewicht

Mostsäure

Most-pH

kg/a

°Oe

g/l

1 - Gm

89

92,1

8,1

3,26

2 - Gm

79

93,4

8,0

3,26

4 - Gm

88

92,7

8,2

3,28

6 - Gm

83

94,2

8,2

3,29

quelle: http://fh-web1.informatik.fh-wiesbaden.de/go.cfm/fb/101/lpid/4/sprachid/1/sid/40.html

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bericht 130 pino's weltweit in 2 tagen
Von wein-sigihiss, 19:01

hier nun der bericht

um die probe bzw. die bewertungen etwas zu beleuchten folgendes vorab:

  • es waren nur deutsche bzw. deutschsprachige verkoster anwesend. ein panel aus frankreich oder gar der usa hätte sicher anders gewertet. sicherlich würde die bewertung, hätte man die probe 1 woche später wiederholt, auch etwas anders ausfallen. jeder seriöse verkoster wird bestätigen, daß auch eine gewisse tagesform einzubeziehen ist. auch jene die jeden tag regelmäßig verkosten werden dies bestätigen. 
  •  
  • es gab bei einzelnen weine sehr starke unterschiedliche bewertungen – auch das ist normal. Deshalb sollte man das mittel sehen & nicht unbedingt einzelne ausreißer und seien sie noch so gross  
  • Die bedingungen waren optimal. Von dem schon erwähnten avinieren der weine, über temperatur, zeit für jeden wein...usw.  
  • wir wußten nur daß es sich um spätburgunder aus aller welt handelte – wie schon erwähnt gab es keine ordnung innerhalb der reihenfolge der degustation  
  • solch eine probe ist auch kein in granit gemeißeltes ergebnis & stellt der weisheit letzter schluß dar, sondern ein, zugegeben großes, puzzlestück in dem erfahrungsschatz spätburgunder

als bemerkenswert sehe ich das sehr gute abschneiden der deutschen weine an. 5 weine unter den ersten 10 ist mehr als beachtlich. dies ist sicherlich teilweise auf die tatsache zurückzuführen, daß es eben ein deutsches panel war. auf der anderen seite jedoch muß man sagen, daß einige dabei waren die als ausgesprochene burgunder experten & liebhaber gelten. Insgesamt war die probe eine herausforderung. ca. 65 weine pro tag zu degustieren ist zwar machbar, aber auch eine arbeitsleistung die nicht zu verkennen ist. hohe konzentration über den ganzen tag war gefordert.

zu den weinen bzw. regionen

deutschland schnitt aus meiner sicht überraschend gut ab. deshalb überraschend da doch unser „nachbar“ aus burgund immer noch als großes & schier nicht einholbares vorbild gilt. sowohl unter den nicht-winzern als auch besonders unter den winzern. meine vorhersage ging dahin, daß die neue welt & das burgund deutlich vorne zu sehen ist. den besten deutschen wein sah ich nicht im ersten drittel aller weine. es kam anders, was meine meinung daß deutscher spätburgunder durchaus mithalten kann und in einzelnen fällen vor den vorbildern sein kann, bestätigt. siehe die probe der grand jury aus dem ende der 90iger, wo der 1995 R von bernhard huber einige burgundische spitzen hinter sich ließ – gleich in mehreren verkosteten jahrgängen. und bei der damaligen probe war alles vertreten was rang & namen hat im burgund. nachholbedarf gibt es am ehesten (nicht nur) was das lagerpotential angeht. hier ist – im groben durchschnitt gesehen - der deutsche spätburgunder nach 10 jahren am ende seiner kraft, wobei die topweine aus burgund auch nach 25 jahren noch am leben sind. Oder auch länger wie der 1915 nuits st.- georges gezeigt hat – siehe unter http://sigihiss.beeplog.de/19384_56975.htm). 

im ersten drittel der 130 –also unter 43 - weine sind 22 deutsche darunter. dies ist fast schon als sensationell zu betrachten. zieht man meinetwegen die hälfte der weine ab des heimvorteils wegen, mit all seinen facetten, dann ist dies immer noch hervorragend. unter heimvorteil sollte man die faktoren deutsches panel, gesamtzahl deutscher weine & die tatsache daß der ein oder andere ausländische spitzenwein gefehlt hat. 9 burgunder & 11 weine aus der neuen welt sind unter den genannten ersten drittel – plus der wein aus ungarn von galbor. weiter sehr interessant ist die tatsache daß weine aus dem rheingau sehr weit hinten gelandet sind. hier spielt der innerdeutsche heimvorteil eine rolle – baden hatte doch ein übergewicht an verkostern & an weinen. ich selbst habe die rheingauer regelrecht verhauen – und nicht nur ich. die zu diesem zeitpunkt teilweise extreme nase nach johannisbeeren, wo man manchmal glaubte einen sauvignon blanc vor sich zu haben, fiel eher negativ ins gewicht. sauvignon blanc mit roter farbe hatte ich bei einem wein geschrieben – sorry liebes rheingau, aber da muß ich abbitte leisten. eure weine sind sicher weit unter wert geschlagen worden !

eine andere hier wieder unterlegte erfahrung ist, das man im burgund nicht von einem stil reden kann – auch dort gibt es sehr tanninbetonte.....säurebetonte.......früh trinkreife.....fruchtige....eher erdige......usw. weine. desweitern würde ich meinen, daß das burgund noch deutlich schlechter abgeschnitten hätte, wenn nicht fast alle verkoster mit burgundern aus dem burgund sich sehr gut auskennen.

diskutieren sollte man mal, an  anderer stelle, auch die vor & nachteile einer blindprobe. das ergebnis wäre sicher deutlich anders ausgefallen.

Angehängte Dateien:
pinot-vdm-web.xls pinot-vdm-web.xls (44 kb)

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endverbraucher trends
Von wein-sigihiss, 09:48

Deutscher Wein im Trend, Geiz auch
Die Deutschen haben 2005 im Lebensmitteleinzelhandel deutlich mehr einheimischen Wein gekauft als 2004 - allerdings investierten sie auch erheblich weniger.

Im Jahr 2005 wurden im LEH (inklusive Discounter) fünf Prozent mehr deutschen Weines gekauft als im Jahr 2004 - der Absatz importierter Tropfen ging leicht zurück. Allerdings wurde die Freude durch die niedrigeren Preise getrübt. Nur noch 2,41 Euro pro Liter Deutschwein gaben die Verbraucher 2005 im Handel aus, zwölf Cent weniger als 2004. Für den Liter ausländischen Weines wurden 2,27 Euro bezahlt - lediglich minus vier Cent.
quelle: www.weinplus.de

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Dienstag, 24. Januar 2006
chile rüstet auf - originalmeldung
Von wein-sigihiss, 10:10

Chile: massive planting forecast
January 23, 2006
Peter Richards

Chile will have to increase plantings by 50% over the next eight years in order to keep up with demand for its wines, a new study shows.

Figures published by the Chilean government suggest by 2014 Chile will be exporting over 10m hl of wine, out of annual production of 12.9m hl, at a value of over £900m (US$1.8bn).

In order to supply such projected growth, a minimum of 67,000ha will need to be planted. The country had 112,056ha of vineyard in 2004.

This would be startling growth for a country whose production was in decline until 1995, when it hit a low of 3.1m hl.

In the early 1990s, Chile exported between around a quarter of its production. By 2004 this situation had undergone a complete reversal and exports accounted for nearly three quarters of production.

This has, however, left the industry at the mercy of the currency fluctuations, a situation that has become severe in recent months with a weak dollar and strong peso.

The figures were published as part of Chilean Agriculture 2014, a study carried out by Odepa, the Chilean government's agricultural research department.

They represent a so-called 'high hypothesis', based on an annual growth rate of 8% in both volume and value. The 'low hypothesis', calculated on an annual growth rate of 5%, would see an annual production of 10.4m hl and exports of 7.6m hl at £680m (US$1.36bn).

As a point of comparison, the Odepa report identified the value of wine exports in 2003 for significant producing countries as follows: Chile (US$670m), Australia (US$1.5bn), France (US$6.5bn).

'The new world has acquired incredible momentum and its success will continue,' René Merino, director of the Chilevid exporters association, told decanter.com. 'In Chile we must keep expanding and showing we're capable of much more.'

quelle: deanter

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Sonntag, 22. Januar 2006
bericht - d'yquem 86-88-90-91-94-96-97-98-99
Von wein-sigihiss, 14:43

1986: helle farbe für dieses alter, zigarrentabak, warmer zigarrenrauch, cognac, rosinen - alles unsauber, auch seifig - kunststoff, wenig süss, bitterorange, grünlich. eins sehr eigenartige nase welche die ganze zeit so bleibt, am gaumen leicht - wenig süsse - grün - kurz - alkoholisch - unbalanciert, sicher eine fehlerhafte flasche auch wenn 86 nicht der top d'yquem jahrgang war.eine fl. vor 6 wochen war viel besser.

1988: dunkelste farbe, noch nicht voll entwickelt, fette & dichte nase, tiefe aromen nach tabak - rosinen, dez. holzwürze, etwas melasse, auch blüten & minze, nach ca. 1 std. wird alles offener - gebrantter zucker & vanille kommen dazu. am gaumen grossartige balance & dichte zugleich, extraktreich, cremig & mit schmelz, reife säure & dez. mineralisch, helle getrocknete früchte, auch limone & grapefruit, sehr rosiniger sehr sehr langer abgang. grandios & erst im kindergarten !! das ding möchte ich nochmal in 30 jahren probieren

1990: verschlossen, zugeknöpft, ansätze von reifen bananen, birnenmus, touch zigarren & wachs. auch nach 2 std. wird die nase nicht offener, am gaumen dez. süsse, tolle balance, elegant, reife birne, getr. aprikosen, heller honig, feines holz im hintergrund, perfekte säure, sehr tief, finessenreiche struktur, sahniger langer abgang. dürfte sich in 15 jahren perfekt trinken, aber jetzt schon ein genuss.

1991: komplexe reife nase, etwas sherry, liebstöckel, würzig, leicht alkoholisch wirkend, laub, stroh, nicht sehr tief, wird mit der zeit besser. am gaumen anfangs verschlossen, eleganter typ, zarter wein, nichts von oxidativen noten, gerste, dez. rosinen, feigen, langer eher filigraner abgang, gute balance, anders aber sehr interesant,

1994: strenge nase, uhu, trocken, hiolziges, unsauber, tippe auf schleichenden kork - sperrig..ohne frucht....karg...ausgezerrt wirkend - kork verdacht bestätigt sich am gaumen

1996: war der letzte jahrgang des damaligen kellermeisters. diese wein hatte klaren kork - tca !!

1997: dunkle & tiefe farbe, anfangs sehr verschlossen - erst nach ca. 30 min. öffnet sich der wein: spürbare flüchtige säure, konz. rosinen & korinthen, holz ist im hintergund, kompakte nase, vanille & etwas zimt, frisches korn,  am gaumen klar & frische art, dez. süsse, wirkt schon gut trinkbar. gute balance, reife säure, feine spürbare mineralik, eher ein graziler yquem, gewisse finesse, auch am gaumen wirkt alles noch etwas zu & zurückgezogen. bin mir nicht schlüssig bei diesem wein.

1998: helle farbe, verhalten,  nach 10 min. im glas kommt ein kork zum vorschein....irgendwie ist es wie verhext mit dieser probe.

1999: offen & dickliche nase, gebr. zucker, marzipan, vanille, getr. aprikosen & pfirsiche, alles durchzogen von einem dez. karamellton,leicht flüchtige säure. am gaumen elegante süsse, dicht, feste struktur, sehr jung, blüten, alkohol - säure - süsse in einer sehr guten balance auf hohem niveau, braucht zeit, hat riesenpotential,

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Samstag, 21. Januar 2006
johner 96 spätburgunder "sj"
Von wein-sigihiss, 18:24

ich hatte diesen wein schon 9x in den letzten 3 jahren. immer ein zumindest sehr guter wein. diese flasche gehört zu den "schwächeren".

offene - anfangs nasse erde, moschus, dunkle brombeernote, etwas balsamisch, schokolade, komplex, nach etwa 20 min. kommen reife brombeeren & rote kirschen hinzu, am gaumen sehr gute balance, feine & saftige säurestruktur, dez. mürbes tannin, druck, mundausfüllend, feste struktur, kräftiger körper, alles noch dicht wirkend aber doch schon etwas gereift. walnuss, etwas trüffel & mokka, frische muskat & pfefferwürze im hintergrund, lang & druckvoller abgang,

nach 2 std: nase wird deutlich komplexer, ätherisch, getr. oregano & leder, am gaumen kommt etwas dez. mineralische noten dazu, allg. etwas finessenreicher. ein klasse bsp. eines jetzt 10 jahre alten deutschen/badischen spätburgunders. noch sicher weitere 5 jahre. spontan würde ich da gutes stück fleisch mit frischem pfeffer empfehlen.

nach 24 std: reifenoten - leichter sherryton, duft überreifer himbeeren bestätigt dies noch zusätzlich. leder, am gaumen keine anzeichen von reifetönen, kräftige säure, voller körper - wirkt alkoholischer als gestern, etwas zedernholz kommt durch, passt immer noch zu einem schönen abgehangenen rinderfilet.

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Freitag, 20. Januar 2006
klimaveränderung - weinbau....?!
Von wein-sigihiss, 07:37

Klimaveränderung - denkbare Folgen für den Weinbau

Dr. D.Rupp
LVWO Weinsberg
E-Mail:
dietmar.rupp@lvwo.bwl.de


Nach Pressemitteilungen des IPCC, der Internationalen Stabstelle der Vereinten Nationen zur Beobachtung und Erforschung des Treibhauseffekts, war das Jahr 2001 das zweitwärmste seit Beginn der weltweiten Temperaturaufzeichnungen. Demnach nimmt die globale Erwärmung weiterhin zu.

Gilt diese Beobachtung auch für die Weinbauregion Württemberg? Wie sehen örtliche Messwerte aus und gibt es bereits Beobachtungen an den Reben?


Wetter und Klima ist nicht dasselbe

Nach einem feuchten, sonnenarmen September lagen die Messungen der Weinsberger Station für den Oktober 2001 mit einer Monatsdurchschnittstemperatur von 13,8 °C um 3,9 °C über dem langjährigen Mittel. Damit ist dies der wärmste Oktober seit Beginn der Weinsberger Wetteraufzeichnungen.

Im Kontrast dazu bestand in weiten Teilen des Landes von Beginn der Weihnachstage bis weit in den Januar 2002 eine geschlossene Schneedecke. Die Freude über diese selten gewordene, weiße Pracht wurde aber jäh getrübt. In der Nacht auf den 24.12. fiel das Quecksilber der Weinsberger Wetterstation auf eisige -18,5 °C. Direkt über dem Schnee wurden sogar -20,5 °C gemessen. Frostschäden bis hin zu Totalausfällen, vor allem im nordöstlichen Teil des Anbaugebiets, waren die Folge.

Trotz dieses Kälteeinbruchs lag die Jahresmitteltemperatur des Jahres 2001 um 0,7 °C über dem aktuellen 30-jährigen Mittel von 10,0 °C.


Der langjährige Temperaturtrend zeigt nach oben

Gerade die Daten der alle zehn Jahre fortgeschriebenen Normwerte ("Normalperiode") zeigen auch in Weinsberg eine kontinuierliche Entwicklung nach oben. Nicht nur die 30jährige Jahresmitteltemperatur hat sich seit den 1960er Jahren erhöht. Auffallend ist die stetige Zunahme bei den Monatsmittelwerten für die Monate Dezember, Januar, Februar sowie Juli und August. In der Tendenz sind damit die Wintermonate wärmer und die Sommermonate heißer geworden. Bei weitgehend unveränderten Niederschlagswerten hat dies nässere, d.h. schneeärmere Winter und ein vermehrtes Risiko von sommerlichen Trockenphasen zur Folge.

 

Abbildung: Die Jahresmitteltemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen an der LVWO Weinsberg
zeigt einen deutlichen Trend zu höheren Werten.

 

Abbildung: Der Vergleich der drei Normalperioden verdeutlicht die stetige Zunahme bei den
Monatsmittelwerten für die Monate Dezember, Januar, Februar sowie Juli und August.


 

Rebaustrieb und Traubenreife setzen früher ein

Bereits zwanzigjährige Zeitreihen zeigen bei phänologischen Basisterminen eindeutige Verschiebungen nach vorne. So beginnt der Austrieb bei der Sorte Riesling am Standort Weinsberg im Vergleich zum Beginn der 1980er Jahre heute im Mittel eine Woche früher. Die Hauptblüte setzt durchschnittlich 8 Tage früher ein und der Reifebeginn ist in der Mehrzahl der Jahre um 6 Tage nach vorne gerückt.

 

Abbildung: Austrieb, Vollblüte und Reifebeginn treten im Verlauf der letzten 20 Jahre
immer früher ein. 

 

Falls diese Beobachtungen keinem vorübergehenden Phänomen zuzurechnen, sondern Teil einer tiefgreifenden Veränderung sind, muss der Weinbau mit folgenden Auswirkungen rechnen:

 häufiger auftretende Trockenphasen im Sommer

 im Mittel wärmere Winter

 die Wahrscheinlichkeit für Spät- und Frühfröste nimmt ab - Frost kann aber dennoch auftreten

 schnelleres Durchlaufen des Vegetationszyklus

 Anbauwürdigkeit von Sorten mit hohem Temperaturanspruch steigt

 häufiger auftretende frühe Fäulnis

 Zunahme von Starkregen (Erosionsgefahr)

 weitere Ausbreitung wärmeliebender Schädlinge und Schaderreger (Bekreuzter Traubenwickler, Esca u.a.)

 

Fäulnis

 

 

 

 

 

Sonnenbrand

 

Die Aussicht auf warme und gute Weinjahre oder gar die Vorfreude auf die weitere Verbreitung von Cabernet sauvignon oder Syrah am Neckar könnten aber auch trügerisch sein.

Insbesondere die Kosten oder die denkbaren weltpolitischen Folgen einer Klimaverschiebung dürften auch der Weinwirtschaft Probleme bereiten.

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Sonntag, 15. Januar 2006
breuer - spätburgunder 94-96-97-98
Von wein-sigihiss, 18:35

nun endlich habe ich zeit gefunden die angekündigte kleine breuersche spätburgunder probe zu machen. wie auf dem foto zu sehen, sind die etiketten damals andere gewesen. die aktuellen sind meiner meinung nach deutlich stilvoller als jene auf dem foto. jedoch ist die wichtigkeit der ausstattung, eher nebensächlich, wenn’s um die qualität des flascheninhaltes geht.

1994: hellste farbe, offene & reife nase, anfangs stallgeruch vermischt mit mineralität, moos, unterholz, nach 15. min. deutlicher feuerstein, erdig, das stallige geht deutlich zurück - bleibt aber immer vorhanden, am gaumen mittlerer körper, tannine sehr geschmeidig, kein powerwein, viel tr. mineralik, feine schlanke säure, erdig, finesse, lang anhaltende mineralische noten, nicht die grosse tiefe, ein sehr schöner reifer spätburgunder, mit struktur & gewisser strenge. sehr guter wein mit stil. dürfte sich auf diesem niveau noch 2-4 jahre halten. 

1996: etwas zurückhalternd, kühle mineralik, feuerstein, süßlich - dunkler tannenhonig, pinie, etwas würziges wie liebstöckel, am gaumen weiter angelegt als 94, offen struktur, wirkt anfangs runder als 94, leicht antr. tannine, kühle, etwas dumpf in der mitte des gaumens, wenig klare aromen – wein verändert sich ? leicht bitter-grüne note, mittlerer trocknender abgang. saftigkeit geht nach 30 min. verloren  wein ist jetzt etwas dumpf....noch dumpfer... kein tca aber schleichender kork - wird mit der zeit immer schlimmer. Schade.

1997: anfangs sehr verschlossen, stallgeruch - aber dezenter als beim 94, ätherische öle, nach 15 min. kommt sehr deutlich feuerstein & kalter würziger rauch, animalisch, offene nase, am gaumen weich, rund, saftig, feines mineralisches rückgrat, saftig, druck, balance, reife tannine, feine säure, voll, weiteste struktur von allen (paßt in die jahrgangs-charakerristik) - wieder ein wein der für mich die sehr hohe qualität des 97 spätburgunders in deutschland belegt., reife schwarze & rote früchte, schwarze kirsche dominiert, etwas kalkiges, moos, leder, klasse wein, mit noch sicher 6-8 jahren,  

1998: sehr offene nase, getr. kräuter, tee, cassis, amarena kirsche, nasser schiefer, rosmarin, touch trüffel, pinie, auch etwas leicht medizinales, nach 15 min. verändert sich die nase in richtung eingelegte rote & schwarze früchte, schwarze oliven, eukalyptus, tiefe & komplexität, am gaumen ein abbild der nase, druck, voller körper, etwas sandige tanninstruktur, feine bittere note, dez. mineralik, reife säure, noten wie schwarze eingelegte früchte, etwas lakritze, klasse wein, sicher noch 4-6 jahre

alle 4 weine sind ein Genuß. außer dem 97 sind alle weine klar aus einem haus, hohe mineralik & ähnliche struktur, sehr ähnliche tanninstruktur, allg. sehr dezentes holz, weine welche nicht von der aromatik der frucht, sondern der struktur & mineralität leben. keine weine für liebhaber dicker & sehr fruchtiger weine. die weine bringen sehr gut das kühle kllima, den sehr mineralischen boden & jeweils die jahre in ihrer verschiedenen ausprägung, zum ausdruck. ich mag den ausdruck terroir nicht wegen seiner inflationären anwendung...aber hier trifft das zu. noch was: keiner der weine bricht nach 4-5 std. zusammen, was durchaus bei einem 94 oder 96 zu erwarten gewesen wäre.

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Donnerstag, 12. Januar 2006
essen & wein - grundregeln
Von wein-sigihiss, 11:30

1. weder das essen noch der wein sollte ein übergewicht bekommen. deshalb ist der wein auf das geschmacksintensivste produkt abzustimmen.

2. süße und säure von speise und wein sollten zueinander passen.

3. zucker in jeglicher form in der speise lässt einen säurebetonten wein noch aggressiver schmecken.

4. essig- oder milchsäure in der speise summieren sich mit der säure im wein unangenehm

5. süße in einer sauce & süße im wein heben sich gegenseitig auf. 

6. viel salz in der speise verträgt sich nicht mit viel säure im wein. aber: salz in der sauce & süße im wein ergänzen sich oft

7. bittere speisen vertragen sich nicht immer mit deutlichem gerbstoff & säure im wein. - besser passen weine mit süße (ausgleichend)

suppen, eher ein getränk als eine speise ! ein halbtrockener riesling mit einer crèmesuppe passt sehr gut. probieren geht hier über alles. die genannten regeln gelten besonders hier.

käse: haben einen mehr oder minder hohen milchsäure-gehalt, dazu prinzipiell säurearme Weine wählen.  welcher wein zu welchem käse - hängt von der pressung -schimmelart - reifung - salzgehalt ab. die leider immer noch gängige regel, zu käse rotwein ist ebenso falsch, wie letzteren mit zimmertemperatur auf den tisch zu bringen. .
hohe milchsäure & viel salz wirken sich eher negativ auf den wein aus.ist der käse auch noch salzwassergewaschen, wie rotschmierkäse, so verdoppelt dies noch einmal die säure des weines - rotwein meiden. ein vintage port passt hier viel besser.

süßspeisen: die meisten desserts bestehen oft aus schokolade, kaffee oder früchten jeglicher art. zitrusfrüchte ergeben mit wein nur selten eine harmonie. mokka & schokolade enthalten oft zu viele bitterstoffe, als dass der wein die speise auf interessante art begleiten könnte. saucen mit viel eigelb & sabayon sind eher schwierig, wirkt eine botrytisgeprägte beerenauslese ohne dessert vielleicht etwas zu süß, kann sie zusammen mit einer noch viel süßeren karamellsauce plötzlich bitter schmecken. das prinzip - süße und süße heben sich gegenseitig auf - kommt hier zum tragen.

sehr gerne helfe ich bei wein & speisen....der wein ist hier als erstes genannt - dies hat seinen grund. den wein kann das restaurant nicht verändern, die speise sehr wohl. suchen sie einfach mal den wein zuerst aus & dazu passend die speisen.

aber: die erste & wichtigste regel ist - der eigene geschmack zählt !!!!

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Mittwoch, 11. Januar 2006
neue ava in californien - originalmeldung
Von wein-sigihiss, 10:12

The Ramona Valley has become the third wine growing region of Southern California to be granted AVA status.

The US government granted appellation status this month to the region of San Diego County - the 162nd such area since the creation of the US wine appellation system under federal law in 1980.

After a three-year application process, the 139 square miles (360sqkm) of primarily rural land surrounding the town of Ramona, California, was designated an American Viticultural Area (AVA) on 6 January.

Home to over 20 vineyards covering over 24ha, wines from the Ramona Valley can carry their own labels – as long as 85% of the grapes used come from the valley.

'This is a major step for the rapidly growing wine producing area around Ramona,' said Ramona Valley Vineyard Association representative Bill Schweitzer. 'Before Prohibition, this region was home to hundreds of acres of quality wine grapes. Now that research has improved the control of various insects and diseases, we are really enthused about the opportunities an AVA gives us.'

Of the 162 AVAs in the United States, 94 are in California. The Ramona Valley is only the third to be designated in Southern California. qelle: decanter

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Sonntag, 08. Januar 2006
chinesischer wein
Von wein-sigihiss, 08:15

Exportoffensive mit Cabernet "Gemischt"
Die chinesische Weinkellerei Castel Changyu hat damit begonnen, ihre Weine in die USA zu exportieren.

Das chinesisch-französische Joint-Venture exportiert erstmals drei Weine in die Vereinigten Staaten. Neben einem Chardonnay und dem Cabernet Sauvignion ist auch die Rebsortenrarität "Cabernet Gernischt" (eigentlich "Gemischt") im Sortiment. Die Sorte mit dem französisch-deutschen Namen wurde Ende des 19. Jahrhunderts aus Frankreich nach China eingeführt und hat dort überlebt; sie soll eng mit dem Cabernet Franc verwandt sein.
quelle: wein-plus

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Samstag, 07. Januar 2006
leberknödelsuppe & tawny port
Von wein-sigihiss, 12:01

eine richtig gute leberknödelsuppe und ein wein ? man wird wohl eher abwinken & ein bier dazu trinken. auch ohne getränk mundet eine richtig gute suppe vorzüglich. ein guter freund aus franken - der schorsch nämlich - rief mich an, weil er eben diese wunderbare suppe von seiner frau selbstgemacht, zu einem mehrgänge menü hatte. ich glaube sogar die verwandschaft war dazu eingeladen - das heisst erhöhter alarm. da ja generell die suppe als solches zu wein eher selten harmoniert, wollte ich ihm zu einem bier raten oder eben dazu, die suppe solo zu geniessen. irgendwie habe ich die 2 aromenrichtungen, der suppe & des tawny, gedanklich in die gleiche kategorie gesteckt & zu guter letzt fiel mir ein, ich hatte sowas schon mal in england probiert. war nicht gerade eine leberknödelsuppe, sondern eine klare rindfleisch-essenz. als einlage waren gebratene entenleberstücke drin - ich weiss klingt etwas verwegen, war aber so. der sommelier hat uns damals einen junior tawny von niepoort empfohlen. wir haben es eher skeptisch probiert und.........es war eine nahezu perfekte kombination. ebenso harmonisch hat der tawny zu der leberknödelsuppe meines freundes schorsch gepasst - welcher wiederum versprochen hat mir sie suppe tiefgefroren in die schweiz zu schicken......natürlich per eilpaket.

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2003 inkognito - toni hartl / burgenland
Von wein-sigihiss, 09:25

offene & kompakte nase, süsslich leicht marmeladig, fehlt momentan etwas an tiefe, deutliche röstaromatik, rauch, speck, geröstete nüsse, gut integriertes aber noch deutliches holz, grüne noten, eingekochte schwarze & rote früchte, nach ca. 15 min. kommen getr. kräuter dazu & getr. kokosraspeln.......am gaumen schon gut trinkbar, weicher - runder - molliger als der 02, schöner trinkfluss, hohe extraktsüsse, reife runde säure, hochreifes & mürbes tannin, alkohol sehr gut eingebunden, auch hier von der röstaromatik geprägt, dez. mineralische noten, nicht die spannkraft des 02, langer abgang, sehr guter wein der zu diesm zeitpunkt etwas schnell satt macht, bringt sehr gut den jahrgang rüber mit seiner hochreifen art.

nach 6 std: die süssliche nase verschwindet nahezu, mehr kräter...getr. laub, rumtopf-noten, deutlich mineralischer - nasser schiefer, komplexer. am gaumen etwas mehr säure aber auch etwas alkoholischer, auch am gaumen kommt mehr mineralik durch, allg. gewinnt der wein deutlich....der babyspeck scheint eher im hintergrund. der deutlich bessere wein jetzt.

nach 10 std: keine nennenswerte veränderung des weines.

der 02: http://sigihiss.beeplog.de/19384_46124.htm

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Freitag, 06. Januar 2006
Mechanisms of terroir - Jamie Goode
Von wein-sigihiss, 20:19

As more new world producers start to take an interest in terroir, scientists are turning their attention to defining it and explaining how it affects a wine. Jamie Goode investigates. (This feature was originally published in Harpers Weekly, September 12th 2003)

‘Terroir’ is currently an in vogue concept. Once almost exclusively the preserve of the old world, it’s now a talking point in the new world, too. The traditional, old world definition of terroir is quite a tricky one to tie down, but it can probably best be summed-up as the possession by a wine of a sense of place, or ‘somewhereness’. That is, a wine from a particular patch of ground expresses characteristics related to the physical environment in which the grapes are grown. But why the sea-change in the new world, where for so longer the job of grape growing was seen merely as a mundane prelude to the work of the all powerful winemaker?

Even fairly recently, the new world response to ‘terroir’ was that it was a last ditch marketing ploy by European winegrowers who were panicking about their increasing loss of market share. This turn-around is because new world wine growers have realized that one of the keys to wine quality is starting with grapes that show homogeneous (even) levels of ripeness, and the recognition of the role that natural variation within and between their vineyards plays. With the increasing adoption of technique known as precision viticulture, vineyards are commonly broken up into sub-plots sharing similar characteristics (known as natural or basic terroir units) so that vineyard interventions can be precisely targeted to where they are needed. But you don’t have to look too far below the surface to see that there are subtle but important differences between old world and new world notions of terroir. Speaking generally, in the old world terroirists aim to make wines that express the typicity of the specific vineyard site, whereas in the more pragmatic new world, understanding terroir is seen as a route to improved quality.   

 

A taste of the soil?
The notion of terroir is fundamental to the wine industries of old world countries such as France, Italy and Germany. It’s a philosophical framework within which wine growers work. Local wine laws are built around the concepts of appellations, which lend official sanction to the idea that a combination of certain vineyard sites and grape varieties creates unique wines that faithfully express their geographical origins. 

Correspondingly, many old world growers feel they have a duty to make wines faithful to the vineyard sites they are working with. These growers will commonly make associations between properties of the wines and the soil types the grapes are grown on. In some cases these putative associations are quite specific: people will talk about mineral characters in wines and associate them with the minerals in the vineyard, taken up by the roots of the vines.

There’s even a French expression, goût de terroir, that is used to describe this. Do chalk, flint or slate soils impart chalky, flinty or slate-like characters to wine? As a scientist who has a working knowledge of plant physiology, I find this notion, which I call the ‘literalist’ theory of terroir, implausible. Yet I can’t get away from the fact that an overwhelming majority of the world’s most compelling and complex wines are made by people who hold the notion of terroir as being critical to wine quality. 

Thus the goal of this feature is to explore the mechanisms of terroir, focusing specifically on soils. Just how do soils affect wine quality? Is it a direct or indirect relationship? What are the scientific explanations for terroir effects?

Randall’s Rocks
In fact, the inspiration for this article came from a characteristically wacky experiment conducted by Randall Grahm, of California’s Bonny Doon. Even though he’s from California, Grahm is actually one of the most eloquent proponents of terroir, and he had the unusual idea of bypassing the vine and adding rocks directly to wine, to investigate their influence on flavour. 

‘Our experiments were incredibly simplistic and gross in comparison to the very subtle chemistry that occurs in mineral extraction in real soils,’ explains Grahm. ‘We simply took interesting rocks, washed them very well, smashed them up and immersed them in a barrel of wine for a certain period of time, until we felt that the wine had extracted some interesting flavours and we were able to discern significant differences between the various types.’ 

Surely, this is taking the literalist notion of terroir – that flavour compounds are translocated from the soil to the developing grapes through the vine roots – to its extreme. Grahm continues, ‘We initially screened a number of different rocks with bench trials and ultimate decided on a few for larger scale experimentation - rip rap (granite), Noyo cobble stone, black slate and Pami pebbles.  We certainly took the extraction way too far as we ended up seeing pH rises of 0.5–0.7 units, i.e. from 3.5 to 4.1 or 4.2, which is clearly beyond the pale for most wines.  Obviously the big pH shift and the lowering of the acidity caused major changes in the texture and mouthfeel of the wine, but we also observed dramatic differences in aromatics, length and persistence of flavour.’ 

Grahm is convinced of the importance of mineral flavours in wine. ‘In every case, low doses of minerals (before we really overdid it), added far more complexity and greater persistence on the palate.’ His view is that minerality in wines has important implications for wine quality. ‘It is my personal belief that wines that are richer in minerals just present way differently. I believe that in general mineral-rich wines there is a suppression of obvious fruit. What is most striking to me though about wines that have higher levels of minerals is that they seem to have a certain sort of nucleus or density around their centre, they are gathered, focused, cohered the way a laser coheres light. It is a different kind of density relative to tannic density, somehow deeper in the wine than the tannins.  In any event, I am utterly convinced that minerality is the one true key to ageability in wines and that everything else—tannin, acidity, sulphur dioxide—plays a far more secondary role.’ 

It is unlikely that adding rocks to wines will ever become a common winemaking manipulation, though. Grahm’s rock-infused wines ran into some trouble with the regulatory body in California who were finding elevated levels of nickel and antimony, among other things, so it looks like this experiment won’t be repeated.

Scientific views of terroir
While in some circles it is quite common to hear such literalist explanations of terroir, they are treated with a degree of incredulity by many new world viticulturalists. I asked viticultural guru Dr Richard Smart what he thought of popular notions of terroir which propose direct translocation of flavour molecules from the soil to the grapes, and hence the wine. ‘This is an absolute nonsense’, he replied. ‘I have never heard this, yet you say it is popular. Who on earth postulated this?’ 

Dawid Saayman, a South African viticultural expert known for his work on terroir, adds that, ‘I don’t believe that the minerals taken up by the vine can register as minerality in the wines. Minerality appears to me to be more the result of absence of fruitiness.’ But it’s pretty much a given that wines that made from grapes differing only in the soil in which they were grown taste different. 

So just what is the scientific explanation for these terroir effects? It is an important question, because providing a sound scientific footing for terroir is a worthy cause. Not only will it lend credibility to the concept in the eyes of sceptics, but it will also help the already converted understand and therefore better utlilize terroir effects.

If we are going to frame terroir in scientific language, then we’ll need to start with some plant physiology. The miracle of the plant kingdom is that these complex organisms build themselves from virtually nothing: all a plant needs to grow is some water, sunlight, air and a mix of trace elements and nutrients. All the complex structure and chemistry of an oak tree, a daffodil or a grapevine is fashioned from these very basic starting ingredients. What do vine roots take up from the soil? Primarily water, along with dissolved mineral ions. 

It seems implausible that such a complex structure as a vine is created from virtually nothing by photosynthesis – the capture of light by specialized organelles called chloroplasts, which turn light energy into chemical energy that the plant can use—but that’s the way it is. As Richard Smart emphasizes, ‘All flavour compounds are synthesized in the vine, made from organic molecules derived from photosynthesis ultimately, and inorganic ions taken up from the soil.’ 

Professor Jean-Claude Davidian of the Ecole Nationale Supérieure Agronomique in Montpellier, echoes these sentiments. ‘Nobody has been objectively able to show any links between the soil mineral composition and the flavour or fragrance of the wines’, he says. Davidian adds that ‘those who claim to have shown these links are not scientifically reliable’.  

Mechanisms of terroir, part 2

Treating vines mean to keep them keen  

It is helpful to think about plants as sophisticated environmental computers. Just as we sense the world around us and then use this information to guide our actions, so do plants. It’s just that whereas we respond quickly – for example, if it is too hot in one place we move somewhere cooler – plants respond over a much longer timescale. Literally rooted to the spot, they adapt their growth form to best suit the local conditions. 

This extends to their reproductive strategies. Generally (and simplistically) speaking, if conditions are good, then plants opt for vegetative growth; if they are bad, they choose to reproduce sexually (the ‘I’m outta here’ option), which means fruit production. So viticulturalists want to treat their vines mean enough that they focus on fruit production, while giving them just enough of what they need so that they don’t suffer from water or mineral deficit, which would hamper their efforts at producing ripe fruit. Thus many viticultural interventions aim at encouraging the vine to partition nutrients to the grapes so that they ripen properly, rather than concentrating on growing more leaves and stems (vegetative growth or ‘vigour’). 

An example of this ‘environmental computing’ is seen in the growth of plant roots. Root growth is determined by interplay between the developmental program of the plant and the distribution of mineral nutrients in the soil. The roots grow to seek out the water and nutrients in the soil: to do this it appears that they sense where the various nutrients are and then preferentially send out lateral shoots into these areas. Low levels of nutrients in the upper layers of the soil results in the roots growing down to a greater depth, which is likely to improve the regularity of water supply to the vine. 

‘Vines have roots which can reach up to 3 metres in depth’, reports Davidian. ‘These deep roots can actively take up water and minerals, even though most mineral ions are more abundant at the root surface.’

A popular notion is that very old vines with deep roots express terroir better. ‘The claims often made regarding the importance of deep rooted vines are based on the assumption that the roots are then able to better exploit the underlying geology’, says Dawid Saayman. ‘In turn, this is considered by some to contribute certain minerals and thus impart a certain character to the wine. There is no scientific proof for this.’ It’s also worth mentioning here the existence of mycorrhizae. Many plant roots form an association with specific soil fungi, where the fungi hitch a ride on the roots, gaining energy from the plant, while the plant root gains an enhanced absorptive area and ability to extract mineral nutrients from the soil – this is termed a ‘mutalistic symbiosis’, because both partners benefit. 

Some people have claimed that mycorrhizae are important for terroir expression, but this is not clear from the scientific literature. Dawid Saayman points out, however, that grape vine mycorrhizae mainly assist in phosphorus uptake, an element that vines usually don’t have problems getting enough of. ‘It is highly unlikely that mycorrhizal associations are prominent enough to contribute to a terroir effect’, he concludes.

How soils have their effect  
Soils differ in their chemical and physical properties. According to Victoria Carey, a lecturer in viticulture at Stellenbosch University who specializes in terroir, the latter are more important for terroir effects. ‘The most convincing indications in the scientific literature are that the effect of soil type is through its physical properties, and more specifically, through the water supply to the grapevine,’ she suggests. 

This is a position that Richard Smart agrees with: he cites the pioneering work of French scientist Gérard Seguin, who conducted a survey of the properties of the soils in the Bordeaux region. Seguin couldn’t find any reliable link between the chemical composition of the soil and wine character or quality, and maintained that it was the drainage properties of the soil affecting the availability of water that mattered. He concluded that it is ‘impossible to establish any correlation between the quality of the wine and the soil content of any nutritive element, be it potassium, phosphorus or any other oligoelement.’ 

The verdict was that it was the physical properties of the soils, regulating the water supply to the vine, that were all important in determining wine quality. The best terroirs were the ones where the soils are free draining, with the water tables high enough to ensure a regular supply of water to the vine roots which then recedes on veraison (when the berries change colour) so that vegetative growth stops and the vine concentrates its energies on fruit ripening.

The consensus among the viticulture experts I consulted seems to be that the chemical composition of the soil – that is, nutrient availability – is only important when there is excess nitrogen, leading to excess vigour, or when there is a serious deficiency. ‘Nutrition can be instrumental to the specific growth pattern of the vine and thus can cause a specific canopy architecture and therefore ripening pattern,’ says Dawid Saayman. ‘The plant performance therefore modifies the vineyard climate creating a specific microclimate in the bunch zone, and in this way it can greatly determine the character of the wine’, he adds. ‘Overall, nutrient effects are minimal’, adds Smart.

Soil chemistry effects
But before we give up on soil chemistry as an important factor in terroir, it’s worth taking a look at recent research on the effects of mineral nutrition on plant physiology. I spoke to a number of researchers who are actively working on plant mineral nutrition, so see whether their work might shed some light on the mechanisms of terroir transduction. 

‘I wouldn't be at all surprised if soil chemistry had an effect on the expression of genes that are involved in the production of the compounds that determine flavour,’ says Professor Brian Forde of Lancaster University (UK). ‘There is certainly plenty of evidence that plants are tuned to detect and respond to soil nutrients’, he adds. ‘The balance between the nutrients (nitrogen, phosphorus, potassium, sulphur and calcium, and even the micronutrients) is likely to be important and the plant stress responses elicited by limiting amounts of one nutrient would probably be subtly different from the stress responses elicited if another nutrient is limiting.' 

Forde referred me to some publications showing that the levels of various plant metabolites were significantly altered under different nutrient regimes. At a more detailed level, it is now clear that patterns of gene expression in plants are altered by the presence and absence of various nutrients.

I spoke to Professor Malcolm Bennett and Dr Martin Broadley of Nottingham University, who recently published a paper showing the effects of phosphate deficiency on plant gene expression. Broadley feels that it won’t be too long before we have a much better idea about the influence of soils on wine flavour. ‘There is a large amount of work underway to understand the molecular biology of grapes, and scientists are identifying genes that influence wine flavour’, he explained. ‘As more grape molecular biology is known, the easier it will be to understand mechanisms of terroir on wine taste. When genes encoding for proteins that influence wine taste are identified, then the effects of different components of terroir (e.g. the availability of different minerals, soil pH, soil water content) on specific biochemical pathways can be identified and tested. This research may allow current agronomical practices to be improved to enable better-tasting grapes to be produced, or it might even allow varieties of grapes to be selected or bred more effectively.’

Concluding remarks  
Even if science leaves us with what currently looks like rather an emasculated version of terroir, I don’t think that this necessarily diminishes the importance of this cherished concept. Wine growers who use terroir as their guiding philosophical framework and focus on the importance of the soil are responsible for a disproportionately large share of the world’s most interesting wines. Perhaps Randall Grahm’s wacky rock experiments aren’t so misguided after all: although it seems clear that there is no direct link between soils and wine flavour, by framing their activities within the context of a soil-focused worldview and trying to get a bit of somewhereness and minerality into their wines, winegrowers might be vastly increasing their chances of making interesting wine. And that’s something the world needs more of.  

quelle: harpers

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Mittwoch, 04. Januar 2006
doch chips !!
Von wein-sigihiss, 09:24

03.01.2006
Chips-Verordnung kommt in Kürze
Weitgehend unbemerkt haben die europäischen Agrarminister die Verwendung von Eichenchips genehmigt. Eine Durchführungsverordnung dürfte in wenigen Wochen fertig sein.

Auf Antrag Italiens beschlossen die europäischen Agrarminister auf ihrer Sitzung vor Weihnachten, die Verwendung von Eichenchips zur Weinbereitung zu erlauben. Damit dürfen nicht nur in Italien, sondern prinzipiell in allen Staaten der EU Holzchips eingesetzt werden. Insider rechnen mit einer Verordnung, welche die Einzelheiten regelt, bereits in den kommenden Wochen.
quelle: wein-plus

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Dienstag, 03. Januar 2006
carruades de lafite 82-86-88-90-94-95-98-00
Von wein-sigihiss, 16:56

wieder eine probe in london vom 17.01.2005. das publikum um mich herum war eher in die lafite klasse zuzuordnen. will sagen es waren eher weniger zu dieser probe gekommen & die skepsis ob ein carruades de lafite aus z.b 1982 den überhaupt noch trinkbar ist....wenn er es denn jemals war, konnte man richtiggehend spüren. man mußte sich geradezu wie durch einen nebel dieser überheblichkeit durcharbeiten um zu seinem platz zu kommen. einen bekannten aus london mußte ich schier nötigen mit zu kommen. bis 1985 hieß der wein übrigens noch moulin de carruades - wobei ich mir da mit dem jahr nicht 100% sicher bin.

1982: reife nase, leder, animalisch, fleischig, graphit, touch von dunkler schokolade, erdig, sehr offen & gereift, komplex. das graphit kam mit der zeit noch etwas mehr in den vordergrund. am gaumen leicht trockenes & körniges tannin, spürbare aber feine säure, sehr gut ausbalanciert, dez. mineralisch, graphit, unterholz, eingelegte rote früchte, hat was angebranntes...heißes, dez. karamell, elegant, schöner abgang. dürfte in 5-6 jahren anfangen auszutrocknen.

1986: graphit in reinform, nasse erde am anfang (weg nach 20 min.), rote paprika & pfeffer, etwas holunderblätter, auch hier etwas angesengtes in der nase, fester, rotfruchtiger  & frischer als 82, wird nach 20 min. etwas offener. am gaumen kraft, dichte, reife satte tannindecke, feine mineralität, cassis, tabak, etwas leder, gute stützende säure, langer relativ kraftvoller abgang, 10+ jahre. 

1988: verschlossen, grünliche nüsse, "tannine", wenig schwarze johannisbeeren & rote kirschen, auch nach 45 min. keine änderung. am gaumen dicht & verschlossen, sattes tannin, kräftige säure, deutlich spürbare mineralität, kraft, strenge, langer & kraftvoller abgang, braucht viel luft - evtl. am tag vorher öffnen (hier 3 std. vorher geöffnet), ich glaube der wein über das tannin siegen & dann grandios werden. sicher noch 15+ jahre. ob der grand vin soooo viel besser ist ? 

1990: deutliches graphit, zedernholz, tabak, würzig, balsamico, rumtopf, offen, komplex, beeindruckende nase, nach einiger zeit verändert sich etwas die intensität - wird dezenter. am gaumen beste balance, sehr finessenreich & tief, seidig, sehr reife säure, samtiges tannin, alles unterlegt von einer schönen mineralik, auf dem höhepunkt wo der wein noch sicher 5 jahre bleiben wird. klasse.

1994: eher zurückhaltende nase, deutliches cassis, roter paprika, zedernholz, im hintergund mineralik. am gaumen sattes leicht grobkörniges tannin, saftige säure, mittlerer alkohol, schlank & eher rassig, leicht abweisend, gutes potential, tiefe fehlt etwas, besser als erwartet, 

1995: sehr konz. reife rote früchte, rote beete, auch hier etwas graphit, reife pflaumen, dicht & kompakt. am gaumen dicht, kompakt, gepaart mit eleganz, aber auch noch verschlossen, noch leicht trocknende tannine, reife säure, sehr langer abgang, mit potential,

1998: wieder graphit, schwarze johannisbeeren, etwas grüne noten wie tee & nüsse, dez. holznoten, schoko & röstaromen, alles noch sehr kompakt, am gaumen geradeaus, kräftige säure, satte mineralität, sattes tannin, tief, sehr gute struktur (besser als 2000), deutliche cabernet aromen, gepaart mit holzwürze, rote beete, noch unentwickelt, dürfte sich in 2-3 jahren deutlich geöffnet haben, sicher weitere 10 jahre.

2000: offen, reife rote & schwarze früchte - brombeeren, schwarze kirschen, alles im kompott stil, erdig - nasser waldboden, leicht alkoholisch, auch etwas metallisches, in der nase, fette nase, am gaumen viel babyspeck, kraftvoll, dichtes reifes tannin, relativ reife säure, spürbarer alkohol, hoher extrakt, holznoten, eingelegte rote früchte, etwas amarena-kirsche (touch vanille), der jahrgang spiegelt sich sehr gut wieder, ich bin etwas skeptisch was das potential angeht. sicher sind 8-10 jahre drin - aber mehr....eher skeptisch.

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Montag, 02. Januar 2006
99 clos de lambrays - grand cru
Von wein-sigihiss, 19:25

direkt nach dem öffenen der flasche: sehr zurückhaltend, mineralisch, erdig, etwas unterholz, dez. rote kirsche, am gaumen deutliche mineralik, voller körper, druck, reifes lesegut - kräuter, deutliche bitterkeit von den tanninen, abweisend - streng, durch spürbaren alkohol momentan aus der balance, auch hier etwas erdig & dumpf, der wein wirkt verschlossen & zu, zu diesem zeitpunkt nicht sehr gut.

nach 1 std: nase wird etwas offener, sauerkirsch, etwas moos, barrique wird deutlicher, am gaumen kräftige säure, sattes tannin. bitterkeit hat nachgelassen. der wein ist noch viel zu jung, hat aber charakter & dürfte sich sehr gut entwickeln.

nach 3 std: nahezu keine veränderung,

nächster tag: offener, mehr reife rote kirsche, holzwürze, deutliche mineralität, ätherische komponente, alles aber immer noch zugeknöpft wirkend. wein ist geschmeidiger, immer noch deutlich mineralik, kräftige säure, gradlinig, - definitiv zu jung & zwar sich 3-4 jahre.

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